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Chrdrenkmann

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Samstag, 30. Dezember 2017, 12:12

231b: Tintenlimonade

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Userbewertungen zur Episode „Tintenlimonade
http://de.spongepedia.org/images/231b_Ep…tenlimonade.jpg
Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Tintenlimonade ist eine Episode aus der elften Staffel, in der Patricks Limonadenstand nicht erfolgreich ist, bis er eine geheime Zutat von Thaddäus erhält.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (7. September 2018, 22:58)


Chrdrenkmann

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Samstag, 19. Mai 2018, 12:19

Weil diese Episode in den USA vernichtende Kritiken bekam und ich sowieso schon jede Menge Spoilerbilder sah, habe ich eine Ausnahme gemacht und die Episode gerade auf Englisch geschaut. Und OH… MEIN… GOTT… was zur verdammten Hölle war das?

Diese Episode bestand zu 95 % aus Ekelhumor. Daran muss nichts zwingend falsch sein, schließlich gefiel mir auch Burger-Zombies sehr, obwohl ich dabei angewidert vor dem Fernseher saß. Aber diese trieb es einfach vieeel zu weit: Patricks Pflaster in seiner Achselhöhle, in Thaddäus' Haus kotzende Fische, Thaddäus' Tinte aus seiner Nase, Patricks Anblick mit freigelegten inneren Organen und der Verzehr von Spinneneiern - alles war enthalten. Und auch das würde ich sogar noch irgendwo durchgehen lassen, wäre da nicht die Tatsache, dass die meisten dieser Szenen zum Leid von Thaddäus führten. Es ist eine Sache, Ekelhumor einzubauen. Es ist eine andere Sache, dabei gleich noch ein weiteres gewagtes Element zu verknüpfen, denn beides zusammen war eine abscheuliche Idee. Thaddäus hat in dieser Episode nichts getan, wofür er das verdient hätte und doch wurde er so verängstigt, dass er sich zitternd in seinem Haus versteckte. Soll das lustig sein?

Ein häufig genannter Kritikpunkt ist das Out-of-character-Verhalten von Patrick. Traf das denn zu? Ich sag mal jein. Ich verstehe, dass die Macher versucht haben, eine typische Story zu schreiben, bei der jemandem der Ruhm zu Kopf steigt und er dadurch schlimme Dinge anstellt. Und Patricks Naivität/Dummheit könnte zusätzlich dafür gesorgt haben, dass er nicht realisierte, was er anstellte. Trotzdem kam er gleich nach den Reaktionen von SpongeBob und einer Dame auf die Idee, Thaddäus für neue Limonade zu erschrecken und das war mir deutlich zu früh. Selbst er würde nicht so schnell vorhaben, einen seiner besten Freunde auszubeuten und fast zu Tode zu erschrecken, nur weil zwei Leute positiv auf seine Limonade angesprungen sind. Am Ende hat er sich übrigens nicht bei Thaddäus entschuldigt, warum auch.

Das nächste Ärgernis in dieser Episode war das permanente Geschrei. Zu den "cartoonigen Gesichtern" sag ich mal nichts, die sind ja in etlichen Staffel 11-Episoden enthalten. Jedenfalls meinte ein englischer YouTuber, dass 70 % der Episode aus Schreien bestehen würden und somit kaum richtige Dialoge zustande kamen. Ich hatte daher extra darauf geachtet und es stimmt, dass man ständig Lärm ausgesetzt wurde. Ich hätte SpongeBob und Patrick mit ihren Megafonen oder der Dame am Anfang am liebsten ins Gesicht getreten.

Und zu schlechter Letzt darf natürlich nicht fehlen, dass Thaddäus selbst Kapital schlagen wollte und einen eigenen Limonadenstand errichtete, doch selbstverständlich war ihm nicht mal dieser Erfolg vergönnt, weil es nicht wie erhofft funktionierte.

Gab es überhaupt irgendwas Positives? Nun, ein paar visuelle Spielereien wie der Glockenturm in Patrick oder die Szenen im Spukhaus waren recht amüsant - damit kann diese Staffel ja immer irgendwo punkten. Der Rest war aber tatsächlich Chaos pur.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (7. September 2018, 16:07)


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Chrdrenkmann

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Freitag, 7. September 2018, 16:10

Tja, ich bleibe dann mal bei meiner Note. Hatte ein wenig Hoffnung, dass mir die deutsche Fassung besser gefallen könnte, aber von wegen. Wenn ich so einen Scheiß sehen will, gucke ich lieber Sanjay & Craig. Es wirkt überhaupt nicht wie eine Episode aus dieser Sendung und ist beinahe nicht anschaubar.

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Bubbles

Der Jeff

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4

Freitag, 7. September 2018, 17:06

Holy shit, war das ein Trash. Was ist das überhaupt für ein Episodenkonzept? Wer dachte sich, er hätte es nötig, den Menschen diese Episode zu zeigen?

Kann Chr in jedem Punkt zustimmen. An der Episode ist halt nichts, was ich mir je nochmal ansehen wollen würde. Einmal musste ich während der Episode lachen, als die Frau am Stand plötzlich verschwunden ist, aber selbst das wurde nach dem 2. Gucken lahm.

Denke nicht, dass es die schlechteste SpongeBob-Episode überhaupt ist. Aber definitiv die nutzloseste SB-Episode, die mir in den Sinn kommt.

6

5

Montag, 10. September 2018, 21:05

Ich denke, es ist so gut wie alles zur Episode gesagt. Schrecklich, unlustig und ekelhaft. Die Episode hat sich teils immer wieder selbst übertroffen... Sei es der schlechte Anfang mit Patrick, der sich benimmt, als hätte er irgendwas eingeatmet, was ihn völlig verrückt macht. Was sollten die Megafone (und das die ganze Episode über!) oder das Pflaster in der Limonade? Dazu kommen, wie bereits gesagt wurde, die völlig übertriebenen Charakterzüge von Patrick nach der ersten zufriedenen Kundin: An sich ist das ja in Ordnung, aber wieso bitte muss Thaddäus dafür leiden, obwohl er nichts (!) getan hat? Thaddäus hat ihm vorher sogar noch helfen wollen mit der Zitrone, aber alles folgende, was mit der Gewinnung der schwarzen Limonade zu tun hatte, hat mir missfallen. Selbst das schön designte Geisterhaus täuscht da nicht drüber weg, dass mir Thaddäus einfach mega leid tat. Auch schade, dass SpongeBob nicht irgendwie eingeschritten ist.

Zu den Szenen wie das Rülpsen, Kotzen und dem ständigen Schreien schreib ich gar nichts mehr, das gleiche gilt für das bereits angesprochene Achselhöhlen-Pflaster, die Spinne, Patricks offenliegende Organe (was daran sollte eigentlich lustig sein?) und das Eskalieren der Leute, die die Limonade getrunken haben. Vor allem die erste Kundin war einfach unlustig. Dass Thaddäus selbst am Ende mit seinem eigenen Limonadenstand scheiterte und die Tinte nur auf die Fische hinunter schoss, passt genau ins Bild der Episode. Auch das hat mir absolut nicht gefallen, das sowieso schon ausgelutschte Konzept mit der gut funktionierten Idee, die dann jemand klaut und der damit scheitert, kombiniert mit dem Tintenschießen aus der Nase, hat mich nur genervt.

Kommen wir zu den guten Dingen: Die verschiedenen Elemente im Geisterhaus waren kreativ und die Idee selbst, die Tinte als Limonade zu verkaufen.

5 setzen. Nie wieder.

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Chrdrenkmann

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Montag, 10. September 2018, 21:39

und das Eskalieren der Leute, die die Limonade getrunken haben. Vor allem die erste Kundin war einfach unlustig.

Hab die olle Schabracke richtig gehasst. Hätte die große Fischdame die Limonade getrunken, wäre das nicht passiert.

SpongeBob537

hat ein großes Werk zu verrichten!

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7

Mittwoch, 19. September 2018, 16:30

Durch die Bewertungen, die hier bis jetzt gepostet wurden, war ich schon total aufgeregt und habe mich sehr darauf gefreut, diese Episode endlich sehen zu können. Gestern war es dann so weit. Vorher habe ich mich auch nicht durch Bilder etc. spoilern lassen und (wie bereits erwähnt) nur die Kritiken der anderen User gelesen.

Ja, wo soll ich denn jetzt anfangen? Am besten ist es wohl, wenn ich erstmal alles aufzähle, was gut gelungen ist. Denn man muss ja fairerweise sagen, dass nicht alles grottenschlecht war. Zuerst möchte ich sagen, dass ich die Idee, die Tinte von Thaddäus für Limonade zu nutzen, grundsätzlich ganz gut finde und es einzig und allein an der Umsetzung haperte. Witzig fand ich den „ Jetzt weiß ich wieder, warum ich dich hasse“-Spruch von Thaddäus. Patricks Antwort auf die Frage, wo denn die Zitronen in der Limonade seien („ Brauche ich dafür Zitronen?“) war auch amüsant. Positiv hervorzuheben ist auch der Glockenturm in Patrick. Das Spukhaus war insgesamt auch noch ganz in Ordnung. Am besten gefallen hat mir hier Patrick als Baby mit der Nase von Thaddäus.


Das klingt bis jetzt nach einer guten Episode, aber nun kommt eben alles, was nicht gelungen ist, dazu. Und das war viel! Da das hier schon mehrfach ausgeführt wurde, mache ich es kurz und gebe einfach ein paar Schlagworte in Sachen „nicht gelungen “: Pflaster-Szene, Fische übergeben sich in Thaddäus Haus, Patrick quetscht Feuerwehrauto aus, das ewige Geschrei, freigelegte Organe (...). All das ist NICHT LUSTIG! Da gab es ganz sicher noch viel mehr kleine Dinge, die hier jetzt aber nicht alle erwähnt werden müssen.

Das Schlimmste ist aber, dass Thaddäus die ganze Episode über brutal gequält wurde. Ja, Thaddäus wird öfter gequält. Ja, dabei sind schon so einige lustige Szenen und Episoden rausgekommen. In dieser Episode war es aber einfach zu viel! Wenn der Charakter den Verstand verliert, psychisch also wirklich am Ende ist, finde ich das nicht mehr lustig. Wie Chr erwähnt hat, hätte man ihm wenigstens noch den Erfolg mit seinem eigenen Limonadenstand gönnen können.

Ja, wie nun benoten? Ich wusste lange nicht, ob ich hier wirklich auch die 5 vergeben will, oder ob's doch noch die 4 wird. Ich habe mich schlussendlich für eine 4 mit einem fetten Minus entschieden, da es eben doch einige gute Dinge gab, bei denen ich sogar etwas lachen konnte und die Episode im Vergleich zu anderen Ekel-Episoden wie Spielkamerad des Grauens für mich persönlich nicht so schlimm ist. Trotzdem möchte ich nie wieder sehen, wie ein Charakter so zugrunde gerichtet wird.

4-
„Gehen Sie doch eine Telefonzelle vollfurzen!“

Agentfabi

Euer MC Knut

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8

Samstag, 22. September 2018, 00:31

Dann wag ich mich auch mal an die Bewertung dieser Episode ran. Ich will gleich mal mit dem Schlimmsten anfangen: Thaddäus wurde einfach zu sehr psychisch fertiggemacht, sodass ich spätestens im Geisterhaus wirklich schon Mitleid mit ihm hatte. Aber alles der Reihe nach.

Die Episode beginnt mit Patrick, der wild durch die Gegend schreit und irgendwelche komischen Grimassen und Geräusche macht. Dann kommt Thaddäus hinzu und ich muss ehrlich, dass ich „hässlicher Freak“ als eine doch ziemlich starke Beleidigung empfand. Positiv hervorheben kann ich jedoch, wie Patrick fragte, ob er für den Limonadenstand denn Zitronen bräuchte. Dann kommen aber wieder etliche Szenen, wo man nur den Kopf schütteln kann. Patricks Gesicht, als er von der Zitrone beworfen wird und auch das Pflaster waren recht unschön anzusehen. Und wieso hat er überhaupt andauernd so geschielt?

Nach einem Szenenwechsel bekommt man dann zu sehen, wie Thaddäus’ Rasierer in seiner Nase steckt und anschließend sieht man auch wieder das Pflaster. Ich fand auch den „Gag“, mit dem Fisch, der in Thaddäus’ Haus kotzte, sehr unangebracht. Lustiger war hingegen, wie Patrick das Feuerwehrauto auspresste, da das so banal war, dass ich schon wieder lachen konnte. Ich fand auch die Reaktionen von den Leuten, die die Tintenlimonade tranken, völlig übertrieben. Da waren auch eindeutig wieder zu viele Grimassen dabei. Von der Frau war ich ebenfalls kein Fan. Der Glockenturm war hingegen schon wieder besser. Allerdings kann man gleich danach wieder Patricks sichtbare Organe kritisieren. Den sprechenden Darm lass ich mal unkommentiert.

Die riesige Spinne war ebenfalls ein Reinfall. Lediglich Patrick, der die Türöffnung hochhob, konnte minimal was rausreißen. Die anschließenden Szenen bestehen dann nur noch daraus, wie Thaddäus völlig verängstigt ist und sich nicht einmal mehr aus seinem Haus traut. Wenigstens war das mit dem Tischtuch-Geist lustig. Dennoch sah es einfach nur eklig aus, wie Thaddäus aus mehreren Nasenlöchern Tinte spritzte. Und was soll eigentlich die Szene, in der seine Augen sich über den Kopf drehten? Aber das Allerschlimmste war, als Thaddäus sagte, dass er nicht hinsehen kann, weil er sich nicht traut. Das war einfach zu viel für mich, weil ich Thaddäus echt nicht mehr leiden sehen wollte.

Ich konnte mich auch überhaupt nicht damit anfreunden, dass Thaddäus dann selbst Limonade verkaufen wollte. Das hat sich irgendwie einfach komplett falsch angefühlt. Ich weiß gar nicht, ob ich es gut oder schlecht finden sollte, dass Thaddäus keinen Erfolg hatte, aber es hätte trotzdem schließlich nicht sein müssen, dass alle sein Haus vollkotzen. Joa, und das Ende, bei dem Thaddäus Tinte und Spinnen verspritzte, war auch nicht gerade gut.

Letztendlich kann ich mich anschließen, diese Episode war wirklich ein Reinfall, dennoch gab es ein paar Gags, die die Episode wenigstens auf eine 5 mit Tendenz zur 4 retten, aber mehr ist da auch nicht drin.

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