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Chrdrenkmann

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Donnerstag, 22. März 2018, 21:42

235b: Der Bücherwurm

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Userbewertungen zur Episode „Der Bücherwurm
http://de.spongepedia.org/images/235b_Ep…_Bücherwurm.jpg
Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Der Bücherwurm ist eine Episode aus der elften Staffel, in der SpongeBob in seiner Bücherei Patrick die wunderbare Welt des Bücherlesens zeigt.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (31. Dezember 2018, 17:59)


Chrdrenkmann

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Montag, 31. Dezember 2018, 19:47

Wie schön, dass uns Nick Deutschland zum Jahresende noch eine weitere Episode präsentierte. Hätte ich mit voller Ehrlichkeit geschrieben, wenn sie denn auch gut gewesen wäre. Aber ausgerechnet so ein Dreck wurde einem am letzten Tag dieses Jahres zugemutet. Ihr habt nicht die geringste Ahnung, wie es mir seit Monaten in den Fingern juckte, was zu dieser Episode zu schreiben, doch ich musste geduldig abwarten, bis ich mich jetzt endlich frei darüber auskotzen darf.

Die erste Hälfte ging ja im Großen und Ganzen noch. Die dumme Serie, die Patrick schaute, war für mich erst ein Negativaspekt, aber dazu später mehr. Patrick war ein bisschen aufgedreht, allerdings störte mich das nicht so extrem. Gary fauchte wieder rum, aber nur für eine kurze Szene, was somit ebenfalls keine große Sache war. Es gab ein paar allgemeine Gehirnszenen mit SpongeBob und Patrick, aber so was kennt man ja inzwischen. Und die verschiedenen Bücherarten gefielen mir sogar sehr, vor allem Spielereien wie beispielsweise das Spinnennetz als Fallschirm. Zudem mochte ich die Idee, dass die Wörter in Patricks Kopf eindrangen und sein Gehirn daraus Gebäude und Straßen baute.

Irgendwo dort gab es allerdings eine Szene, in der sein Gehirn in der Nase bohrte und ein grüner Popel rauskam, der am Sofa abgeschmiert wurde. Da hätte ich direkt das erste Mal ausrasten können. WAS WAR DARAN AUCH NUR IM ENTFERNTESTEN LUSTIG?! Es war einfach so dermaßen widerlich, wie diese grüne Scheiße aus seiner Nase kam und dann auch noch an der Inneneinrichtung abgewischt wurde. Mir wurde echt ein wenig schlecht davon, kein Scherz. Wobei ich sagen muss, dass mich Lankton vielleicht ein bisschen bei so was beeinflusst hatte, denn er kann solche Szenen auch nicht ab und seit er mir das sagte, achte ich unbewusst stärker auf so was. Trotzdem: Extrem unappetitlich und unnötig.

Aber wirklich rapide den Bach runter ging es erst, als Patricks Kopf durch das viele Lesen anschwoll. An sich hatte ich absolut nichts dagegen, dass sein Kopf plötzlich zu dieser riesigen undefinierbaren Masse wurde. Es war nicht der allerschönste Anblick, jedoch völlig im Rahmen. Schlecht war aber schon mal, dass er wieder intelligent wurde. Auch wenn ich mich wiederholen muss: Normalerweise habe ich nichts dagegen, wenn Elemente aus älteren Episoden in ähnlicher Form noch mal zu sehen sind, aber schon wieder fühlte es sich viel zu bekannt an - diesmal halt in Bezug auf Patrick Schlaukopf. Es erzeugte für den Zuschauer absolut keinen Effekt. SpongeBob war - warum auch immer - verwundert, aber wenn man Patrick schon mal schlau sah, dann juckte es einen beim zweiten Mal nicht mehr.

All das war allerdings nichts im Vergleich zur zweiten Hälfte der Episode. Fünf Minuten, die mich komplett sprachlos machten. Du hast eine Episode, deren grobes Konzept es ist, dass Patrick SpongeBobs Bücherei kennenlernt und sieht, wie toll Bücher sein können. Und was stellte die Crew im zweiten Teil damit an? MAN LIEẞ PATRICK MIT SEINER RIESENBIRNE IM TÜRRAHMEN FESTSTECKEN!!! In einer guten Episode wäre das ein Gag gewesen, der in einer halben Minute vorbei gewesen wäre. DIe neuen Episoden sind so facettenreich - es gibt dermaßen viele visuelle Gags und Ideen - aber in dieser Episode fiel einem nichts Besseres ein, als Patrick im Türrahmen einzuklemmen?! Es war so unendlich langweilig, die Befreiungsversuche zu sehen und SpongeBobs Schamanennummer war sowieso schrecklich.

Allein während des Schreibens dieses Rageposts ist mir eingefallen, was man stattdessen hätte machen können. Wie wäre es gewesen, falls SpongeBob in Patricks Riesenkopf gegangen wäre und in der erbauten Welt aus Wörtern nach einer Lösung gesucht hätte? Da hätte es viel Spielraum für interessante Szenen gegeben. Immerhin gefiel mir dann die richtige Lösung, Patrick das stupide Fernsehprogramm vom Anfang vorzuhalten, sodass das wenigstens einen Sinn hatte. Ich finde es immer gut, wenn solche Sachen später in einer Episode sinnvoll wieder aufgegriffen werden. Was man dafür nicht hätte zeigen müssen, WAR EINE ZWEITE GEHIRNPOPELSZENE, IN DER DER POPEL AUCH NOCH VOM GEHIRN GEGESSEN WURDE.

Das Ende mit dem The End-Buch in SpongeBobs Mund war zwar ein schwacher Trost, aber immerhin noch irgendein halbwegs positiver Aspekt.

Ich wollte ursprünglich mal eine 4- für die Episode geben, weil es durchaus ein paar Szenen gab, die nicht so schlecht waren: Die Bücherarten oder die Lösung mit der Fernsehserie, aber nein. Diese Episode war ein einziges Desaster und für mich auch nur einen grünen Popel wert. Wahrscheinlich hatte sich die Crew selbst in der Episode verewigt mit dem, was sie während der Brainstormingphase tat.

-> 5+ (und das ist wirklich traurig als letzte Note in diesem Jahr)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (31. Dezember 2018, 19:54)


Agentfabi

Euer MC Knut

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Montag, 31. Dezember 2018, 21:02

„Der Bücherwurm ist eine Episode aus der elften Staffel, in der SpongeBob in seiner Bücherei Patrick die wunderbare Welt des Bücherlesens zeigt.“

Leider beschreibt das nur die halbe Episode, denn die zweite Hälfte ist gleichzustellen mit Thaddäus, der in „Tintenlimonade“ komplett fertiggemacht wurde. Aber mal der Reihe nach, denn schon die Sendung am Anfang war jetzt nicht sonderlich gut, aber immer noch okay. Aber wieso zur Hölle nennt Patrick SpongeBob dann „SpongeRobert“? Das macht einfach keinen Sinn. Patricks Vorstellung von einem Spielplatz fürs Gehirn war sogar ganz nett. Die Gehirnszene war hier sogar in Ordnung, weil sie wenigstens gepasst hat.

Patrick, der sich total überdreht in der Bibliothek benahm, war schon extrem nervig, aber SpongeBobs Beispiele für die Bücher, die es gibt, waren dagegen sehr kreativ. Auch Patrick, der panisch wurde, weil auf der ersten Seite nur „Es war ein…“ stand, war auch ganz gut. Aber dann kommt die Gehirnszene. Wieso bohrt das kleine Gehirn in der Nase und wieso ist der Schleim so ekelhaft grün? War das ein Überbleibsel von Sanjay und Craig und Die Brotpiloten? Wer von den Produzenten dachte denn bitte, dass es lustig wäre, den Popel eines Gehirns zu zeigen? Patrick, der die Bücher in Windeseile las, war hingegen wieder ganz witzig. Interessant waren auch die Häuser aus den Wörtern. Dann kommt allerdings wieder eine obligatorische Staffel 11-Augen-Szene. Dass so was nicht sein muss, sollte inzwischen jedem außer den Machern klar sein.

Und dann kommt die zweite Hälfte und es geht bloß darum, dass Patricks nicht durch die Tür rauskommt. Was ist das bitte für ein Problem? Die Wand von SpongeBobs Haus wurde schon zig-Male zerstört und Patrick ist auch schon oft genug durch diese gelaufen. Als ob die Macher keine bessere Idee hatten als das. Hier stellt sich auch die Frage für mich, wie man dann überhaupt auf die Idee kommt, so eine Episode zu produzieren. Anscheinend hatten die Macher nur die Grundidee, dass Patrick viele Bücher liest und schlau wird, aber anscheinend haben sie dann sich keine weitere Handlung mehr überlegt. Patrick SchlauKopf hatte ja immerhin noch einen Handlungsverlauf, aber das hier war bloß ein Seestern mit ’nem großen Kopf, der nicht durch die Tür kommt.

Der nächste Kritikpunkt ist die Szene, in der SpongeBob Patrick einschleimt und ihn dann durch die Tür drücken möchte. Wieso zur Hölle reibt er nur sein Gesicht mit Schleim ein und schiebt dann den Hinterkopf zuerst durch die Tür? Man hat ja sogar gesehen, dass der Schneckenschleim nicht mal den Türrahmen berührt hat. Klar, die Serie ist ja generell bei so was nicht so genau, aber wenn wegen so was das Problem nicht gelöst werden, ist das einfach nur lächerlich, denn Patrick hätte sich einfach nur umdrehen müssen.

Diese seltsame Séance war ein wenig langweilig, aber viel mehr kann man da nicht kritisieren, sie war halt einfach nur langweilig. SpongeBob, der aber dabei wie ein Wahnsinniger geschrien hat, hätte aber nicht sein müssen. Dass die Serie vom Anfang dann die Problemlösung war, war ganz okay, auch wenn ich immer noch nicht besonders angetan von ihr bin. Das Gehirn, das dann ganz schlapp wurde, sah sogar irgendwie lustig aus. Dass das kleine Gehirn seinen Popel aß, war aber einfach komplett unnötig.

Was soll man jetzt noch sagen? Die zweite Hälfte war einfach nur dämlich, langweilig und hatte gefühlt keinen Inhalt. Eigentlich wäre diese auf einer 5, allerdings gab es auch ein paar gute Szenen (beispielsweise die vielen Bücher, die SpongeBob Patrick zeigte) Von daher gebe ich eine 4 mit Tendenz zur 5.

Chrdrenkmann

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Montag, 31. Dezember 2018, 21:07

War das ein Überbleibsel von Sanjay und Craig und Die Brotpiloten?

So schade es auch ist, wenn es mal wieder eine schlechte Episode gab, aber etwas Gutes hat es immer wieder: Die Posts sind gespickt mit viel witzigeren Formulierungen. Danke für den Lacher. :D

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Lord3d

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 19:33

Normalerweise schau ich die SpongeBob Episoden ja derzeit nur still und heimlich, weil ich derzeit einfach nur gucken will und meine nicht die ganze Folge über Noten und Kritik Gedanken machen will. Und hier würde ich das meiste meiner Vorposter wiederholen, insgesamt 4- für mich.

Aber einen Gag wollte ich hervorheben, und zwar das Gary das Buch liest "How to cook without salt". Was mit Schnecken passiert wenn man Salz auf sie streut ist bekannt, oder? :D War ganz nett das so nebenbei einzubauen, weil das sicher auch nicht jeder auf Anhieb versteht.
Und den Molekulargag fand ich ganz lustig, weil ich mir erwartet habe das SpongeBob jetzt einfach nur dasteht und nichts verstanden hat. Da kam es unerwartet, dass er plötzlich die passenden Werkzeuge hervorholte und genau wusste was zu tun war, leider aber irrtümlich Gary damit zerlegte.

Aber ansonsten eher eklige Episode und bin absolut kein Fan von der "Durch Lesen wirst du klug, durch Fernsehen dumm"-Anekdote.
ẞmurscht.

SpongeBob537

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 17:52

Aufgrund der bisherigen Bewertungen habe ich mich auf diese Episode ganz besonders gefreut. Nun habe ich sie gesehen und ich teile größtenteils die Meinung meiner Vorposter.

Der Anfang war noch stabil und ganz bestimmt auf 2er-Niveau, auch wenn die Zeichentrickserie ein bisschen komisch war. Gefallen hat mir Patrick, der SpongeBob „SpongeRobert“ nannte. Sehr gut gefallen hat mir auch das von Lord erwähnte Buch, das Gary gelesen hat. Gestört hat mich Patricks Verhalten in der Bibliothek. Die vielen verschiedenen Bücher, die SpongeBob Patrick vorgestellt hat und der Gag mit den Cliffhangern, waren aber sehr gut. Schmunzeln musste ich, als Patrick versucht hat, eine Seite aus dem Kochbuch anzubraten.

Dann ging es leider nur noch rapide bergab. Zu dem popelnden Gehirn will ich nur eines sagen: Was soll die Scheiße? Leuten, die das als witzig empfinden, ist nicht mehr zu helfen. Patricks immer größer werdender Kopf war auch kein wirklicher Augenschmaus. Dass Patricks Pupillen das Buch so durchlöchert haben, war dann auch nicht viel besser. Allgemein waren die Szenen etwas zu aufgedreht und übertrieben. Dass Patrick wieder zum Genie und Besserwisser wurde, hat mich auch zu stark an Patrick Schlaukopf erinnert. Wenigstens konnte ich nochmal lachen, als SpongeBob versehentlich Gary zerteilt hat. Die Idee, Patricks Kopf mithilfe von Garys Schleim aus der Tür zu befreien, war ja noch sehr gut. Schade, dass man nur das Gesicht eingerieben hat... e.e Die Séance von SpongeBob war das Allerletzte. Schmunzeln musste ich trotzdem, als sein Kopf plötzlich schrumpfte und er mit hoher Stimme sprach. Dass sich sein Kopf durch Tränenwasser wieder vergrößerte, war gut gelöst. Ebenso gut fand ich, dass die dämliche Zeichentrickserie am Anfang dann die Lösung des Problems war. Bergab ging's dann wieder, als SpongeBob Patricks Gesabber kommentieren musste und das verdammte Gehirn wieder in der Nase gebohrt hat und den verschissenen Popel dann auch noch gefressen hat.

Man kann nicht sagen, dass es nichts Gutes gab. Man hat aber trotzdem 0% von dem Potenzial, das in der Idee steckt, voll und ganz ausgeschöpft. Gepaart mit dem Ekelhumor, gibt es für diese Episode eine schwache 4.

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Bubbles

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 20:12

Ich fand die Episode anders als viele hier sehr kreativ und zudem auch nicht wirklich eklig.

Natürlich war die Episode nicht perfekt, aber so wie ich das sehe werden hier keine schwerwiegend schlechte Momente hervorgehoben. Klar ist das mit dem Popel unangenehm, aber inwiefern macht sowas denn eine Episode kaputt? Ekelhumor wie in Tintenlimonade ist zwar schlimm, aber hier nicht vorzufinden.

Der erste Teil gefiel mir besonders, es sind viele Gags dabei, die mich zum lachen gebracht haben und das Konzept ist zudem gut eingeleitet.
Der zweite Teil der Folge ist auch ziemlich kreativ. Allein die verschiedensten Weisen auf die versucht wird Patrick aus der Tür zu befreien. Natürlich hätte Patrick sich nur umdrehen müssen, doch gerade das war ja der Witz an der Sache. Statt das zu versuchen, versucht SpongeBob aber Patricks Kopf zu verkleinern. Im Grunde wird hier kritisiert, dass die Charaktere der Show zu blöd dafür sind aus einer Tür zu gehen, was aber genau der Punkt war.

Ich denke, es wurde stark überreagiert, denn so wie ich das erkenne, hatten alle hier im Thread etwas Positives über die Folge zu sagen.
Als Grund für die schlechten Bewertungen wurde nämlich oft der Ekelhumor genannt, der, abgesehen von der Szene mit dem Gehirn, nicht einmal vorhanden war.

Ich gebe der Episode eine 2. Ich würde gerne noch Andere dazu anregen darüber nachzudenken, ob die Episode nun wirklich so schlecht war, dass sie 4en oder gar 5en verdient, wenn es doch einige Momente gab, die einen tatsächlich zum lachen gebracht haben.

Chrdrenkmann

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 20:34

Natürlich war die Episode nicht perfekt, aber so wie ich das sehe werden hier keine schwerwiegend schlechte Momente hervorgehoben. Klar ist das mit dem Popel unangenehm, aber inwiefern macht sowas denn eine Episode kaputt? Ekelhumor wie in Tintenlimonade ist zwar schlimm, aber hier nicht vorzufinden.

Du tust so, als wäre das das Einzige, was kritisiert wurde. Ich bin jetzt ehrlich gesagt zu faul, um nachzulesen, was andere geschrieben haben, aber ich persönlich habe weitaus mehr bemängelt als das. Vor allem die gesamte zweite Hälfte hat die Episode komplett runtergerissen. Und dann noch zu behaupten, Ekelhumor sei nicht vorzufinden, obwohl mehrere Leute offensichtlich davon angewidert waren, finde ich schon sehr seltsam. Ich hoffe, das war eine rein persönlich getroffene Aussage - denn ja, ich fand das ekliger als Tintenlimonade.

Allein die verschiedensten Weisen auf die versucht wird Patrick aus der Tür zu befreien. Natürlich hätte Patrick sich nur umdrehen müssen, doch gerade das war ja der Witz an der Sache. Statt das zu versuchen, versucht SpongeBob aber Patricks Kopf zu verkleinern. Im Grunde wird hier kritisiert, dass die Charaktere der Show zu blöd dafür sind aus einer Tür zu gehen, was aber genau der Punkt war.

Ist ja schön, dass du das kreativ fandest, aber für andere war es nun mal langweilig und unnötig, fünf Minuten zusehen zu müssen, wie Patrick im Türrahmen steckte. Und ich sehe auch nicht, inwiefern diese Kritik nicht gerechtfertigt ist. Wirklich kreativ fand ich die Lösungsversuche auch nicht. Garys Schleim zu benutzen war naheliegend, die Schamanensache nervig, usw.

Ich denke, es wurde stark überreagiert, denn so wie ich das erkenne, hatten alle hier im Thread etwas Positives über die Folge zu sagen.

Es kommt aber auf das Verhältnis an. Wenn es ein paar Lichtblicke gibt, aber der Rest totaler Müll ist, dann gibt es halt eine schlechte Note.

Ich würde gerne noch Andere dazu anregen darüber nachzudenken, ob die Episode nun wirklich so schlecht war, dass sie 4en oder gar 5en verdient, wenn es doch einige Momente gab, die einen tatsächlich zum lachen gebracht haben.

Dieser Absatz ist schon fast beleidigend. Als ob ich nicht in der Lage wäre, eine Episode richtig zu bewerten. Ich mache das seit weit über 400 Episoden und bin mir mehr als sicher, dass ich genau weiß, was ich wie bewerten möchte. Zumal ich diese Episode schon das zweite Mal sah. Und sie hat mich übrigens nicht ein einziges Mal zum Lachen gebracht.

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 20:47

Dieser Absatz ist schon fast beleidigend. Als ob ich nicht in der Lage wäre, eine Episode richtig zu bewerten. Ich mache das seit weit über 400 Episoden und bin mir mehr als sicher, dass ich genau weiß, was ich wie bewerten möchte. Zumal ich diese Episode schon das zweite Mal sah. Und sie hat mich übrigens nicht ein einziges Mal zum Lachen gebracht.
War ja klar, dass du so darauf reagierst.

Nochmal über etwas nachzudenken ändert nichts an der Kedibilität der Bewertungen einer Person.
Du musst dich deswegen nicht direkt verteidigen, als wäre der bloße Gedanke, über etwas zu überdenken, beledigend.

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Chrdrenkmann

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 21:18

Ich habe geschrieben, es ist fast beleidigend. Mir war klar, dass du das nicht damit ausdrücken wolltest - so kann es allerdings ankommen. Aber schön, dass du nicht mal meine Antwort abgewartest hast und sowohl hier als auch außerhalb des Forums sofort auf Konfrontationskurs à la „Wow, Chr ist ja wieder mal übelst getriggert wegen nichts“ gehst. Ich fand deinen Post zwar stellenweise echt komisch, aber ich habe mich wenigstens noch zurückgehalten mit irgendwelchen niveaulosen Kommentaren. Ich hätte jetzt echt gute Lust, zu veröffentlichen, was du sofort nach deinem Post hier auf Discord geschrieben hast...

Du hättest wenigstens noch auf die restlichen Absätze meines Posts eingehen können, stattdessen bist du vollkommen von der Sachebene abgewichen und es ging dir nur darum, das Wie meines Posts zu kritisieren. Finde ich äußerst bedauerlich.

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Bubbles

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 21:33

Ich hab dir schon auf Discord gesagt, dass ich nicht auf Konfronatation aus bin und das weiß auch Fabi, der wahrscheinlich denkt, dass es immer noch um die Episode geht.

Und auch die anderen Abschnitte habe ich gelesen, was soll ich dazu schon groß sagen. Hättest du es bei denen belassen, wäre deine Meinung nochmal formal, verständlich und nicht als beleidigt rübergekommen.

Chrdrenkmann

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Donnerstag, 3. Januar 2019, 21:45

Um es noch mal von meiner Seite aus abzuschließen: Ich versichere dir zu 100 %, dass ich während des Schreibens meiner Antwort zu deinem ersten Post hier vollkommen die Ruhe selbst war und zu keinem Zeitpunkt empfand, dass du mit deinem Post ernsthaft meine Bewertungsfähigkeiten beleidigt hättest. Habe ja in meiner zweiten Antwort versucht, dies deutlich zu machen. Das fast, das implizieren sollte, dass ich sehr wohl verstand, wie du es meintest, war hier wohl ein zu schwacher Ausdruck. Um es kurz zu machen: Ein Missverständnis. Wie immer, wenn ich involviert bin...

Schätze, wir werden nun einfach gegenseitig die Meinungen zur Episode akzeptieren. ODER ICH DENKE NOCH MAL NACH, OB ICH SIE NICHT WIRKLICH FALSCH BEWERTET HABE!!!

13

Montag, 7. Januar 2019, 01:06

Ich wurde vor dieser Episode vorgewarnt und hab dies nach den ersten 4-5 Minuten nicht verstanden. Dann wurde mir klar, warum. Aber dazu später mehr.

Der Anfang ging sogar noch in eine akzeptable Richtung. Gefallen hat mir unter anderem die Sendung, weil sie einfach nur banal war und sowas find ich immer recht lustig und dass Patrick den Fernseher aus seinem Haus mitgenommen hat. Die Verbiegungen von Patricks Körperteilen hätte nicht unbedingt sein müssen, aber ok. Die Vorstellung der Welt der Bücher von SpongeBob fand ich gut, auch Patricks anfängliche Überdrehtheit fand ich zu diesem Zeitpunkt noch in Ordnung, wobei auch diese teilweise den Fluss der Episode abgebremst hat. Auch dass der Wurm in Patricks Kopf die Wörter zu Gebäuden verbaut hat, fand ich gelungen.

Doch der Niedergang der Episode begann schon vorher mit dem Popel von ebenjenem Wurm, der am Sofa abgeschmiert wurde. WAS ZUM? Ich weiß nicht, was sich dabei gedacht wurde, vor allem weil der „Gag“ nochmal schlimmer wiederholt wurde am Ende. Auch die Sache mit dem anschwellenden Kopf. Ich meine, die Darstellung an sich ist ja ganz gut, aber nicht, was damit gemacht wurde. Wie Chrdrenkmann bereits erwähnt hat, hätte man als einen Witz für 20/30 Sekunden einbauen können, aber doch nicht 5 Minuten lang zeigen, wie Patrick in der Tür hängt? Zumal diese neugewonnene Intelligenz auch kein neues Konzept ist (Patrick SchlauKopf) und ich es damals schon nicht gemocht habe. Diesmal war es auch nicht wirklich besser, zumal SpongeBobs Versuche, ihn aus der Lage zu holen, nicht unterhaltsam waren (für mich!). Lustig war vielleicht noch die Zerteilung Garys in kleine Schnecken, aber die Sache mit dem Schneckenschleim war dann wieder einfach schlecht.

Durch einen mittelmäßigen ersten Teil und einen sehr enttäuschenden zweiten Teil gebe ich der Episode eine 4. Hier wurde viel Potenzial verschenkt, da die Idee der Verknüpfung Patrick + Bücher eigentlich echt gut ist und nur eine Hälfte der Episode dies behandelt wurde.

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Samstag, 19. Januar 2019, 00:14

Vor dem Schreiben des ersten Teils meiner neuen Fangeschichte ist mir ein interessanter Vergleich eingefallen, um den Irrsinn des zweiten Teils dieser Episode besser ausdrücken zu können.

Stellt euch vor, diese Episode würde nicht existieren und jemand hätte stattdessen eine Fangeschichte darüber geschrieben, die in zwei Teilen veröffentlicht wurde. Im ersten Teil kamen viele spannende visuelle Vorstellungen wie die Bücherarten oder die Bauwerke in Patricks Kopf vor und jeder war neugierig, wie die Geschichte im zweiten Teil weitergeht. Und dann bestand der zweite Teil der Fangeschichte nur daraus, dass man las, wie SpongeBob verschiedene Methoden ausprobierte, um Patrick aus dem Türrahmen zu kriegen, dieser aber weiterhin steckenblieb. Es würde wahrscheinlich niemanden geben, der diesen Verlauf ernsthaft gut gefunden hätte und die Fangeschichte wäre als Fehlschlag verbucht worden.

Keine Ahnung, vielleicht war ich auf einem Trip, als mir der Gedanke heute kam.

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