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Mittwoch, 8. August 2018, 00:01

249a: Sandys nervige Nichten

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Userbewertungen zur Episode „Sandys nervige Nichten
http://de.spongepedia.org/images/249a_Ep…utty_Nieces.jpg
Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Sandys nervige Nichten ist eine Episode aus der zwölften Staffel, in der SpongeBob auf die drei Nichten von Sandy aufpasst.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (14. März 2020, 17:43)


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Dienstag, 10. März 2020, 18:49

Der Anfang der Episode, in dem SpongeBob Sandy verschiedenste Dinge reichte außer dem, was sie haben wollte, war soweit in Ordnung. Dann kamen Sandys kleine Nichten, Macadamia, Haselnuss und Pistazie, einen Tag zu früh an, weil ihre Mutter sie schnellstmöglich loswerden wollte. Die Kleinen waren schon ziemlich niedlich, aber dafür offenbarte sich ihre diabolische Seite nach und nach.

Mir haben die kleinen Reime, die die Drei über die ganze Episode hinweg aufsagten, sehr zugesagt. Das Armdrücken war schon ganz amüsant, aber in der Krossen Krabbe wurde es dann besser. Ich fand ihre Reaktion auf Thaddäus ziemlich witzig, auch wenn sie nicht hätten reiern müssen. Am besten war in der Krossen Krabbe aber das „Umstyling“ mit den Saucen. Gefallen hat mir hier auch Mr. Krabs' Kommentar, dass Thaddäus in seiner Freizeit SpongeBob spielen könne. An der Goo Lagoon hat mir das Schloss aus Beton gefallen. Die gigantische Beule, die SpongeBob erhielt, fand ich erstmal nicht so besonders gut, aber als Sandys Nichten diese zum Spielen nutzten, fand ich das schon ganz amüsant. Ebenso gut war die Möwe, die auf der Beule davongetragen wurde. In SpongeBobs Ananas wurde es dann nochmal so richtig gut, als Patrick und Sandys Nichten in einen Kampf um den perfekten Platz vor dem Fernseher verfielen. Besonders gut war der Schleudersessel und wie sie Patrick losgeworden sind, bevor er dann mit Zusatz zurückkam. Dass Patrick die Drei schließlich beim Armdrücken besiegen konnte, war überraschend.

Dass Sandys Nichten dann anfingen zu weinen, hätte ich nicht unbedingt erwartet, aber es war ganz in Ordnung. Wie Sandy ihre Nichten dann im Anschluss auf eine liebevolle Art und Weise loswerden, war auch gut. Am Ende hat mir dann auch gefallen, wie die Drei sehr zum Leidwesen ihrer Mutter wieder in Texas landeten.

Kommen wir zur Benotung. Die Episode bot auf jeden Fall das richtige Maß an Action und Gags. Einen ganz großen Coup landeten die Macher auch damit, dass sie es geschafft haben, Sandys Nichten zwar etwas diabolisch, aber zeitgleich auch unschuldig und angenehm wirken zu lassen. Sie werden dem Titel der Folge nicht gerecht. Die einzige, die von ihnen genervt war, dürfte ihre Mutter sein.

Ich wollte der Episode ursprünglich eine gute 2+ geben, aber ich habe mich dazu entschieden, jetzt doch die 1- zu gönnen.
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3

Montag, 16. März 2020, 20:32

Nachdem ich SpongeBob und Patrick in 248b extrem nervig fand, kam nun also eine Episode, bei der das Wort „nervig“ sogar noch im Titel steht. Ich frage mich auch ernsthaft, ob ich dieselbe Episode wie 537 sah, denn Sandys Nichten waren absolut grauenhaft. Selten solche eindimensionalen Charaktere erlebt. Die drei waren so dermaßen farblos, dass man sie ironischerweise nur anhand ihrer Kleidungsfarbe unterscheiden konnte. Im Grunde hätte man nur eine Nichte einbauen brauchen, weil jede die einzige Eigenschaft hatte, nervig zu sein.

Der Reihe nach. Das hier war - nach der Außenansicht von Sandys Baumkuppel - das allererste Bild, welches wir zu sehen bekamen:


Offenbar trug SpongeBob nach der Busepisode bleibende Schäden davon. Ich versteh halt nicht, warum man ihn direkt so darstellen musste. „Höhö, ok, also in der Szene kennt SpongeBob sich nicht mit Werkzeug aus und um das zu verdeutlichen, muss er übertrieben dümmlich gucken.“

Dann gab es in den ersten zwei Minuten drei Rülpsgags. Wieder einfach so. Was soll ich denn zu so was noch schreiben? Schon zu dem Zeitpunkt hatte sich die Episode doch jegliche Chancen verspielt, im 1er-Bereich zu landen.

Zu sämtlichen Szenen mit den Nichten will ich mich gar nicht groß äußern. Für mich machten die im Gegensatz zu 537 alles andere als den Eindruck des Unschuldigseins. Diese Gier nach Kohle in der Krossen Krabbe (was sollte eigentlich diese lange Pause, nachdem Mr. Krabs sie fortschicken wollte), das Beleidigen von Thaddäus samt Gereihere, SpongeBob einbetonieren und mit einer Abrissbirne verletzen und Patricks Rauswurf aus der Ananas ließen sie komplett wie ungehobelte Blagen wirken, denen mal gehörig der Hintern versohlt gehört.

Aber ja, sie heulten sich dann natürlich bei Sandy aus, dass alles doof war. Und SpongeBob? Der bekam von Sandy nicht mal ein Dankeschön, dass er ihr diese Quälgeister abnahm, sondern wurde von ihr auch noch gemaßregelt. Vielleicht hatte ich die Szene aber nur missinterpretiert und sie meinte mit der Bemerkung, dass er niemals auf ihre Nichten aufpassen sollte, dass sie es gerne gemacht hätte, um ihm den Stress zu ersparen.

Szenen, die ich aber mochte, waren das Babysitten von Patrick, die Armdrücken-Einblendungen (hätte man allerdings bei einem Mal belassen sollen), wie sich die Münder der Nichten zusammenfügten, das "Verkleiden" in der Krossen Krabbe mit Ketchup und Co., die Möwe auf der Beule, Patricks Warten aufs Fernsehen, wie Patrick Gäste mitbrachte und das Realbild-Ende. All das konnte aber nicht allzu viel reißen. Die Kombination aus „Kinder“ und „nervig“ fand ich schon immer unschön. Und diese Episode zeigte mir mal wieder, warum. 4+.

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Agentfabi

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4

Montag, 16. März 2020, 21:07

Also beim Titel konnte man sich ja schon mal ein wenig darauf einstellen, dass die Episode anstrengend werden könnte.

Schon zu Beginn fand ich SpongeBobs Gesichtsausdrücke beim Besuch von Sandys Schwester etwas übertrieben. Auch die Schwester an sich konnte mich nicht wirklich fesseln und der Rülpser von der grüngekleideten Nichte hätte auch nicht sein müssen. Dass sich SpongeBob bereiterklärte, auf die Nichten aufzupassen, und man auch sah, wie er sich um Patrick kümmerte, war da schon etwas besser. Das Armdrücken war nicht allzu interessant, was aber nicht sonderlich störte, Die drei Münder der Nichten, die zu einem verschmolzen, waren dagegen schon seltsamer anzusehen.

Die Szenen in der Krossen Krabbe waren dann wirklich nicht interessant. Nichts passiert und man konnte eigentlich erwarten, dass Mr. Krabs über Nichten nicht erfreut sein wird. Witzig war lediglich, dass er meinte, dass Thaddäus wann anders „SpongeBob“ spielen könnte.

Das Betonschloss, in das die Nichten SpongeBob einbauten, sagte mir gar nicht zu und ich dachte schon die ganze Episode würde jetzt so weitergehen, dass sie SpongeBob irgendwas antun.

Bei SpongeBob zu Hause verwunderte mich, dass Patrick bereits dort war und so sofort eingebaut wurde. Dass dieser dann mit den Nichten vorm Fernseher saß, war aber ein ganz netter Anblick. Die Schokosoße, die sich in SpongeBobs ganzer Küche verbreitete und der dadurch entstehende rechteckige Fleck im Hintergrund, der nicht dreckig wurde, war ein ganz nettes Detail.

Schlimmer war da schon, dass Patrick von den Helmen der Nichten der Blick zum Fernseher blockiert wurde, obwohl man kurz davor sah, dass er eigentlich einen freien Blick hat. Natürlich nimmt die Serie so was in Sachen Zeichenstil nicht ganz so ernst, aber hier fand ich es schon etwas störend. Der Kampf um den vordersten Sitzplatz war dagegen schon wieder etwas besser, auch wenn der verschmolzene Mund erneut nicht der beste Anblick war. Dass die Nichten dann Patrick an einen Bus gehängt haben, war ganz okay, auch die vielen Besucher, die Patrick kurz darauf mitbrachte, waren eine nette Idee.

Patricks Sieg beim Armdrücken war dann ziemlich interessant. Auch dass die Nichten zu weinen begannen und zu Sandy wollten, war ganz gut, da man sonst nur gesehen hat, wie sie sich über alle anderen stellen. Allerdings versteh ich nicht, wieso die eine der Nichten sagte, alle seien hier so gemein, obwohl sie so gut wie alles selbst zu verantworten hatten.

Sandys Geschenk an ihre Nichten war dann sehr schön, obwohl es keinen Sinn machte, dass sie sofort wieder nach Texas gebracht wurden, sobald sie in der Hüpfburg hüpften. Denn wenn sie die Hüpfburg eigentlich kurz nach ihrer Ankunft hätten bekommen sollen, wären sie sofort wieder in Texas gewesen, womit der ganze Besuch im Grunde unnötig gewesen wäre. Das Ende mit dem realen Hintergrund war dann aber ganz gut.

Insgesamt war die Episode nicht ganz so schlimm, wie ich dachte. Auch dass Patrick dann hinzustieß, sehe ich als positiv. Auch loben kann ich, dass die Nichten in Reimen sprachen (was mir allerdings erst in der Mitte der Episode auffiel). Von mir gibt es jedenfalls eine schwache 3 mit Tendenz zur 4.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agentfabi« (20. Mai 2020, 11:44)


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