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Sonntag, 20. Januar 2019, 00:09

250a: Weckerwahnsinn

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Userbewertungen zur Episode „Weckerwahnsinn
http://de.spongepedia.org/images/250a_Ep…kerwahnsinn.jpg
Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Weckerwahnsinn ist eine Episode aus der zwölften Staffel, in der SpongeBob seinen Nebelhornwecker zerstört und ihn nichts anderes aufwecken kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (28. März 2021, 23:49)


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Freitag, 13. Dezember 2019, 16:20

Viele ESB-User dachten anhand der Kurzbeschreibung, dass es sich bei dieser Episode um einen Short handeln muss. Niemals könne man sieben Minuten mit so einer simplen Handlung füllen. Auch ich hatte im Vorfeld nicht viel erwartet, also sehen wir mal, was es mit dieser Episode wirklich auf sich hat.

In der Krossen Krabbe ging es schon mal anders los als sonst: Zwar eskalierten wie gewohnt die Kunden, aber SpongeBob war nicht da. Die erste Minute kam also ohne den gelben Schwamm aus. Super war hier, wie Mr. Krabs sofort annahm, dass SpongeBob tot sei, nur weil er ein einziges Mal nicht pünktlich zur Arbeit erschien. Es ging genial weiter, als er, Thaddäus und sämtliche Kunden bei SpongeBobs Zuhause vorbeischauten. Ist ja auch das Normalste der Welt, dass alle Anwesenden im Restaurant einen Angestellten in seinen eigenen vier Wänden aufsuchen. Interessant fand ich hier die Außenwand von SpongeBobs Schlafzimmer, da man diese so noch nie sah. Mr. Krabs, der dachte, dass Gary SpongeBobs Gesicht fressen würde, war lustig. Ebenso wie die Reaktion der Kunden, als sie merkten, dass SpongeBob nur schlief und sie genervt das Haus verließen. Dann der Kommentar von SpongeBob, dass er sich freut zu leben. Gefolgt vom Uhrenabdruck an Thaddäus’ Hinterkopf und dem Schrei dazu. Sämtliche Szenen in der Ananas sagten mir zu.

Draußen ging es stark weiter. Patricks Aussehen, als er an SpongeBobs Werkbank stand, brachte mich zum Lachen. Endlich mal ein fantastisches übertriebenes Design, das auch die richtige Wirkung erzeugte. Selbst als er den Wecker reparieren wollte, hat man dies nicht versemmelt, weil er zunächst in der Tat vorsichtig anfing, aber schnell die Geduld verlor. Wäre er sofort wie ein Irrer über den Wecker hergefallen, hätte es einen Minuspunkt gegeben, so hingegen war ich vollkommen zufrieden. Die Musik tat ihr Übriges und untermalte die Szene ideal.

Auch das Uhrengeschäft wusste zu überzeugen. Dass der Verkäufer einen Teil des Staubs kostete, um das Modell zu bestimmen, war zwar minimal eklig, jedoch locker im Bereich des Erträglichen. Und immerhin konnte er den Wecker dadurch tatsächlich präzise benennen. Toll fand ich, dass SpongeBob sofort alle Wecker kaufte und den darauffolgenden Gag, dass der Verkäufer ins Yachtgeschäft nebenan rannte, um dann mit einem Schiff davonzuschwimmen. Woher SpongeBob plötzlich all das Geld hatte, wenn er so schlecht bezahlt wird, hinterfrage ich mal nicht, da die Handlung irgendwie vorangetrieben werden musste. Und solche Kleinigkeiten variieren sowieso von Episode zu Episode.

Bisher konnte ich nur mit Lob um mich werfen. Und das Beste ist: Ab hier fing die Episode überhaupt erst richtig an. Die verschiedenen Wecker, Zeittafeln, SpongeBobs Anblicke vor Mr. Krabs und Thaddäus und ihre Reaktionen lieferten ein Gagfeuerwerk sondergleichen. Gesondert hervorheben möchte ich noch Mr. Krabs’ Drohung am Ende der Montage, als er seinen Ton verschärfte und seine Stirn runzelte. Zudem mochte ich die Musikstücke, wann immer ein Wecker aktiv wurde, weil ich selbige bereits bei den Monstern aus „Geisterstunde“ kennen und lieben gelernt hatte. Sie trugen sehr gut zur Atmosphäre und Absurdität bei.

Aber dann… dann kam das absolute Highlight, nachdem SpongeBob durch Garys Futterapparatur eine Idee hatte. Schon der Aufbau der komplizierten Kettenreaktion war klasse, weil der Mond im Hintergrund als Uhr diente und ich dies visuell als clever empfand. Alle folgenden Geschehnisse waren so überragend, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Fasse ich all das als eine Szene zusammen, war das eine der besten Szenen der gesamten Serie. Sie strotzte nur so vor Kreativität und erneut war die Musik ein Volltreffer. Den Track dürften wir vorher auch noch nie gehört haben, was ihn noch besser machte. Die Kunden, welche ihr Geld direkt in Mr. Krabs’ Hosentasche am Hintern steckten, waren lustig.

Es folgte die nächste Überraschung: Nach dem Fehlschlag der Maschine war Mr. Krabs nicht wütend und schlug vor, das Restaurant zukünftig eine Stunde später zu öffnen und zu schließen. Das ist ein Charakterzug, den ich von ihm nicht erwartet hätte und ich das fand ich super von ihm. Doch keine Verschnaufpause: In vielen aktuellen Episoden wird Patrick als nervig und griesgrämig angesehen, aber hier konnte er beweisen, dass er nach wie vor SpongeBobs bester Freund ist, indem er tatsächlich den Wecker reparierte. Nun ja, zumindest so halb, wie man kurz darauf sah.

Falls es nicht schon offensichtlich genug ist: Diese Episode kann nur eine 1+ bekommen. Statt einer langweiligen SpongeBobs-Wecker-ist-kaputt-Story haben wir hier ein Meisterwerk erhalten. Gags, Einfallsreichtum, Animationen, Musikuntermalung, Charakterzüge… alles war 100 % hervorragend. Ich kann jetzt schon versichern, dass das meine Lieblingsepisode der Staffel ist, denn nie im Leben wird eine andere auch nur ansatzweise an diese heranreichen. Top! Eine Empfehlung für jeden, der behauptet, alle neuen Episoden wären durchweg schlecht.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (19. Dezember 2019, 16:53)


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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 16:17

Der Anfang mit dem in der Krossen Krabbe herrschenden Chaos war schon einmal ganz solide. Dass sofort davon ausgegangen wurde, dass SpongeBob etwas Schlimmes zugestoßen oder er gar tot sei, weil er nicht pünktlich kam, fand ich ebenfalls sehr gut. Lachen musste ich zum ersten Mal, als Mr. Krabs meinte, man müsse sich jetzt auf die Suche nach dem machen, was von SpongeBob übrig geblieben ist und Thaddäus sich zunächst freute und dann ein „Zu früh?“ in den Raum warf. Dass Mr. Krabs mit der ganzen Kundschaft in SpongeBobs privaten Räumen aufkreuzte, fand ich auch klasse. Ebenso witzig war seine Bemerkung, dass Gary SpongeBobs Gesicht fressen würde. Auch war es ganz schön, dass die Kunden gingen, als SpongeBob wieder aufgewacht ist und wohlauf war. Patricks Versuch, SpongeBobs Wecker zu reparieren, war ganz nett. Dass er dann aggressiv wurde, fand ich ein bisschen schade. Viel besser war Patrick da schon wieder, als er alles mutwillig weiterzerstört hat, nachdem SpongeBob sagte, er bräuchte ohnehin einen neuen Wecker.

Die Szene im Uhrengeschäft konnte das Niveau halten. SpongeBob, der dem Verkäufer die Überreste zeigt, woraufhin dieser den Wecker nach einem Geschmackstest sofort identifizieren kann, der Verkäufer, der sich sofort eine Yacht holt. Hier passte alles ins Bild.

Die verschiedenen Wecker, die von SpongeBob getestet wurden, waren interessant. In dieser Szene war auch die Karte mit der Aufschrift „Ihr versteht schon ...“ sehr gut. Ich stimme mit Chr überein, dass die nächsten Szenen die mit Abstand besten der ganzen Episode und die besten der Staffel und vor allem ein visuelles Meisterwerk waren. Erwähnt wurde schon der Mond im Hintergrund als Uhr, SpongeBobs aufgebaute Kettenreaktion auf dem Weg zur Arbeit und in der Krossen Krabbe. Auch die Szene mit dem Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ passte großartig hinein. In der Krossen Krabbe war es stark, wie Blubberbernd sich über die wenigen Gurken beschwerte und deshalb schließlich Chaos ausbrach. Dass Mr. Krabs letztendlich alles gelassen nahm und einfach eine Stunde später öffnen wollte, war sehr gut und zeigt auch einmal mehr, dass er nicht ausschließlich an sein Geld denkt, sondern sich in gewisser Weise schon um seine Mitarbeiter kümmert und sich ihnen anpasst. Patrick sorgte mit dem „reparierten“ Wecker für eine gute Abrundung.

Um es mit den Worten von Chr zu sagen:
und ich das fand ich super

Spaß beiseite, die Episode war wirklich hervorragend. Sie konnte sowohl mit der Story und den Gags als auch mit der Visualisierung punkten. Dass alles auf einem 1er-Niveau ist, hat man nicht immer. Nur den Gag mit SpongeTom habe ich nicht richtig verstanden, vielleicht kann das jemand erklären?

Glatte 1
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »SpongeBob537« (19. Dezember 2019, 16:36)


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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 16:44

Nur den Gag mit SpongeTom habe ich nicht richtig verstanden, vielleicht kann das jemand erklären?

Da gibt es nicht viel zu erklären. Mr. Krabs hat einen möglichst passenden Ersatz für SpongeBob gesucht, weil er davon ausging, dass dieser wieder zu spät kommen würde. Der Gag bestand halt darin, dass SpongeTom sowohl vom Namen als auch vom Aussehen dem von SpongeBob ähnelt. Und das hier ist nur eine Mutmaßung, aber der Name SpongeTom könnte auf den Originalsprecher Tom Kenny anspielen.

2 Benutzer haben sich bedankt.

Agentfabi

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5

Montag, 30. Dezember 2019, 23:21

Diese Episode war gespickt mit einem großartigem Handlungsverlauf und vielen tollen Szenen.

Das beginnt schon damit, dass alle in der Krossen Krabbe panisch waren, weil SpongeBob einmal nicht da war. Witzig war hierbei dann noch, dass sich alle zu ihm nach Hause begaben, um nach dem Rechten zu sehen. Dass SpongeBobs Wecker kaputt war, war eine wirklich geniale Idee, da man diesen schon von der ersten Episode an sah, er allerdings nie wirklich eine große Rolle spielte.

Positiv hervorheben kann ich ebenso, dass SpongeBob mit Ernsthaftigkeit versucht hat, den Wecker zu reparieren, und man sah, dass er ihm wirklich etwas bedeutet. Patricks Aktion war zwar doch etwas übertrieben, aber dennoch nichts, was für ihn unüblich wäre.

An dem Uhrengeschäft fand ich sofort Gefallen. Auch der Verkäufer, der sich mit all dem Geld von SpongeBob sofort eine Yacht kaufen wollte, war ein guter Einfall.

Dann ging es aber erst richtig los. Die unterschiedlichen Wecker, die SpongeBob zum Aufstehen nutzte, waren allesamt unterhaltsam und ziemlich kreativ. Ebenso kann ich hier den Erzähler mit seinen Zeitkarten loben und dann auch mit dem Satz „Ihr versteht schon“.

Die Kettenreaktion aus verschiedenen Weckern war dann schließlich der Höhepunkt der Episode. Die vielen Wege, wie die Wecker SpongeBob in die Krosse Krabbe brachten und anschließend die Burger zubereiteten, waren großartig anzusehen. Hier kann ich ebenso die Musik hervorheben, die die Atmosphäre wunderbar unterstützte. SpongeTom fand ich jedoch etwas seltsam. Er war zwar kein absolutes No-Go, aber ich fand ihn trotzdem nicht ganz angebracht. Mr. Krabs, der dann doch Verständnis für SpongeBob hatte und sich entschied, die Krosse Krabbe von nun an einfach eine Stunde später zu öffnen, kann ich hier ebenfalls nur loben. Dasselbe gilt auch für Patrick, der sich die Mühe gemacht und SpongeBobs Wecker repariert hat. Das waren zwei mehr als positive Handlungen dieser Charaktere.

Ich denke, es dürfte klar sein, dass auch mir diese Episode wirklich gut gefallen hat, weswegen ich gerne eine 1 gebe. :tu:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agentfabi« (31. Dezember 2019, 01:08)


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