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Freitag, 15. Februar 2019, 00:07

250b: Karens Baby

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Userbewertungen zur Episode „Karens Baby
http://de.spongepedia.org/images/250b_Ep…80%99s_Baby.jpg
Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Karens Baby ist eine Episode aus der zwölften Staffel, in der Karen ein Kind per Post erhält.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (13. Dezember 2019, 16:37)


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Freitag, 13. Dezember 2019, 17:11

Bei dieser Episode gefielen mir die Szenen beim ersten Handlungsort wieder sehr. Hier kann man eine Menge Gags nennen: Der Ablauf der neun Monate nach dem Kauf, der Roboterstorch, das Verschließen des Abfalleimers, Planktons Bemerkung mit dem nicht grafikfähigen Taschenrechner, 4445/Shhh als Eingabe, das Gejubel des imaginären Publikums bei SpongeBobs Auftritt… also ein äußerst solider Start. Das Röhrchen, welches Planktons Auge rausploppen ließ, war dann die erste Szene, auf die ich hätte verzichten können, weil wir schon viel zu viele solcher Augenszenen haben. Des Weiteren fand ich Planktons Walk dumm. Ja, der Witz bestand daraus, dass er eifersüchtig auf ein Baby ist, welches noch nicht richtig laufen kann, aber es war trotzdem nervig.

Nur vier Minuten in der Episode wurde Chip plötzlich vom Baby zum Teenager. Beim ersten Ansehen der Episode stieß mir das extem übel auf, weil mir das zu rasant vonstatten ging, aber mittlerweile finde ich das nicht mehr schlimm. Besser als Dauergeplärre und Babylaute eines Kleinkinds. Chips Teenagerdesign war gut, vor allem sein Gesicht, dessen Augen die meiste Zeit aus Nullen bestanden. Dieses merkwürdige Geräusch samt rotem Bildschirm war… interessant. Ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll. Wenigstens benutzte er das später, um auf sich aufmerksam zu machen.

Was ich nicht verstand, war Planktons Rat, dass Chip von zu Hause abhaut und dass er dies Karen auch noch einfach so sagte. Es war doch logisch, dass sie darauf wütend reagierte und ihn zwang, Chip zurückzuholen. Für jemanden, der an der Uni war, denkt Plankton ziemlich wenig nach. Auf jeden Fall eine negative Szene für mich.

Die anderen Roboter in der Seitengasse waren eine schöne Parodie auf Straßenbanden. Ein nettes Detail war, wie nur der Roboter mit dem Radio als Kopf "richtig" sprechen konnte. Mir missfiel zunächst, dass Chip die menschliche Sprache nicht beherrschte, aber vielleicht war er dafür noch zu kurz bei Plankton und Karen. Als er dann doch seinen ersten Satz sagte, wunderte mich, dass Plankton behauptete, sein erstes Wort wäre „Vater“ gewesen, obwohl der Satz „Lasst meinen Vater in Ruhe!“ lautete. Das war auch keine schlechte Übersetzung, im Original war es genau so. Na ja, man weiß, was gemeint war.

Die Bemerkung, dass Plankton auch mal aufs College ging und das Ende mit Mr. Krabs beim Geldautomaten-Chip waren wieder gut. Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass ich während der gesamten Episode die Darstellungen auf den Bildschirmen von Chip und Karen mochte, da konnte man ja immer zu den Situationen passende Zeichen sehen.

Ursprünglich wollte ich der Episode eine 3+ geben, weil mir ein paar Szenen nicht so sehr zusagten und mir handlungstechnisch nicht gefiel, dass Chip so schnell zum Teenager wurde, doch da ich mich mit Letzterem nun anfreunden kann und der Anfang im Abfalleimer so stark war, gebe ich eine 2-.

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Donnerstag, 19. Dezember 2019, 17:15

Wie meinem Vorposter sagten mir in der Anfangsszene zahlreiche Sachen zu. Da hätten wir Karen die meint, die neun Monate wären vorbei und eine Stornierung des Babys somit unmöglich. Die Lieferung des Babys an sich fand ich auch sehr gut. Ebenso schön war die Benennung des Babys nach Karens Großvater. Am besten gefallen hat mir hier aber wohl die Eingabe von 4445/Shhh, damit Chip ruhig ist. Der Applaus als SpongeBob in den Abfalleiemer hineingeplatzt kam, fand ich auch gut. Sein mitgebrachtes Geschenk war auch super. Als Chip dann sein erstes Upgrade bekam, ging es mir zunächst auch zu schnell voran, aber irgendwie muss man so eine Story des Erwachsenwerdens ja auch in 11 Minuten unterbringen. Man hätte natürlich auch eine Doppelepisode machen können, aber das hätte sich wahrscheinlich schon wieder zu weit in die Länge gezogen. Wie dem auch sei ... Plankton, der in den Behälter für die benutzten Windel fällt, hätte nicht so unbedingt sein müssen. Die Szene mit dem herausploppenden Auge von Plankton fand ich hier sogar noch akzeptabel.

Positiv aufgenommen habe ich auch, dass das Casino wieder einen Auftritt hatte. Das Videospiel war ganz in Ordnung. Dass daraus ein Konflikt mit dem mittlerweile im Teenager-Alter stehenden Chip entstehen würde, habe ich nicht kommen sehen. Amüsant war es, dass Plankton dann zunächst den einfühlsamen, verantwortungsvollen Vater spielte, um Chip letzten Endes loszuwerden. Als dieser dann tatsächlich verschwand und Probleme mit einer Straßenbande bekam, stieg die Spannung nochmal etwas an. Übrigens ist es mir beim Schauen gar nicht in den Sinn gekommen, dass ausgerechnet der Roboter mit dem Radio als Kopf als einziger in der Lage war, richtig zu sprechen. Aber zum Glück gibt es hier Leute, die nicht so unaufmerksam wie ich sind. Danke für den Hinweis! Die Rettung von Chip war jedenfalls ganz in Ordnung.

Die letzten Szenen fand ich nochmal stark. Schade fand ich, dass Plankton „Ich war auch auf dem College“ sagte. In dieser Szene hätte man lieber mit dem Wort „Universität/Uni“ arbeiten sollen und ich denke, dass das im Englischen schon eine gewollte Anspielung auf „I went to college“ war. Zu guter Letzt fand ich nochmal gut, wie Chip Mr. Krabs auf den Arm genommen hat.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die Episode insgesamt ganz gut war, mit einigen Gags überzeugen konnte und es nicht viel zu meckern gibt. Dafür gibt es eine 2.
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Agentfabi

fährt den Van ohne Fenster

  • »Agentfabi« ist männlich

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4

Montag, 30. Dezember 2019, 23:58

Plankton und Karen mal als Eltern zu sehen war etwas ganz Neues, das wir so ja noch nicht in der Serie hatten.

Direkt zu Beginn kann ich mehrere gute Ideen wie die 9-monatige Lieferung, die Zahlen 4445, die verkehrt herum „Shhh“ ergaben oder das Geklatsche aus dem Publikum bei SpongeBob, der einfach so im Abfalleimer auftauchte, loben. Auch den Namen Chip mochte ich.

Die Upgrades, die Chip durchlief, waren recht interessant. Natürlich ging der ganze Prozess recht schnell, aber da man die ganze Kindheit in elf Minuten unterbringen wollte, kann ich dies verzeihen.

Der Ausflug in die Arcade und Chip, der nicht auf Karen hören wollte, waren soweit ganz in Ordnung. Das Aussehen von Chip als Teenager war ganz witzig und stellte ihn auch relativ gut dar. Den seltsamen Schrei, den Chip von sich gab, fand ich recht interessant, da man eigentlich gar nicht verstehen konnte, was er da von sich gab.

Plankton, der Chip erklärte, er solle verschwinden und sich die Welt anschauen, war schon etwas fragwürdig, da ihm eigentlich klar sein sollte, dass Karen davon nicht begeistert sein würde. Die Roboter-Gang war dann eine ziemlich witzige Idee, da sie nichts war, was ich in der Serie erwarten würde. Dass der Radio der Einzige war, der sprechen konnte, fiel mir nebenbei erwähnt gar nicht während dem erstmaligen Schauen auf. Plankton, der ein Signal durch seine Antennen empfing, war ganz nett, während es dann jedoch seltsam war, dass er meinte, Chips erstes Wort sei „Vater“ gewesen, obwohl er den Satz ganz anders sagte.

Dass Chip schließlich aufs College ging, fand ich eine recht gute Idee. Auch seine Berufung als Geldautomat, der Mr. Krabs austrickst, war relativ unterhaltsam.

Da die Episode zwar kein Meisterwerk ist, aber dennoch nicht viel falsch gemacht hat, gebe ich eine 2.

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