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Chrdrenkmann

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Samstag, 29. Juni 2019, 17:13

262b: Krasses Verlangen

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Userbewertungen zur Episode „Krasses Verlangen
http://de.spongepedia.org/images/262b_Ep…s_Verlangen.jpg
Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Krasses Verlangen ist eine Episode aus der zwölften Staffel, in der Mr. Krabs einen geheimen Geschmack für etwas Überraschendes hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (19. April 2020, 12:37)


Chrdrenkmann

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Montag, 30. März 2020, 13:47

Die Idee, dass Mr. Krabs ausgerechnet eine Vorliebe für Abfall hatte und Plankton dies ausnutzte, um an die Geheimformel zu kommen, war eine der besten der Serie. Leider war die Umsetzung mittelmäßig. Als ob er seit seiner Marinezeit scharf auf das Zeug war, heimlich zu einer Imbissbude fuhr, von der wir noch nie was gehört hatten und das all die Jahre keiner bemerkte. Mir gefiel auch die Vorstellung nicht, dass es neben Plankton noch jemanden gab, der Abfall anbot. Die Episode wäre so viel glaubwürdiger gewesen, hätte man sie folgendermaßen erzählt: Mr. Krabs isst aus Neugier, versehentlich oder gegen seinen Willen Planktons Abfall und stellt fest, dass ihm dieser schmeckt. Denn genau so was haben wir schon von Charakteren erlebt, die einen Krabbenburger aßen und davon begeistert waren, z. B. König Neptun in „Ein göttlicher Burger“, Thaddäus in „Nur einen Bissen“ oder Miss Duttfisch in „Burger braten verboten“. Wäre die Serie streng chronologisch, könnte man hier glatt meinen, man hätte Mr. Krabs mit der Hintergrundgeschichte dieser Episode ruiniert.

Am Anfang war schon mal lustig, wie Mr. Krabs’ Magen durchdrehte, aber auch nur, weil mich das an eine Szene aus Yin Yang Yo! erinnerte. Dann gefiel mir, wie sich Thaddäus sofort verduftete, als SpongeBob meinte, die beiden würden noch nicht aufhören wollen zu arbeiten. SpongeBob, der dem vorherigen Taxi genau wie Mr. Krabs unter dem Rumpf folgte, war ebenfalls witzig. Der Abfallkübel-Besitzer, dessen Visage er selbst auf einer Filmleinwand sehen wollte, war auch nicht schlecht. Schön war, wie Shell City in der Serie genannt wurde, die man nur im ersten Film sah.

Klasse waren die verschiedenen Abfallgerichte von SpongeBob, mit denen er nicht bei Mr. Krabs punkten konnte. Planktons Reaktion, als er erfuhr, dass Mr. Krabs Abfall mag, war ebenso gut. Selbst dieser Abfallaffe, der in diversen Szenen zu sehen war, war eher amüsant als sonderbar. SpongeBob, welcher der Formel im Safe nahe sein wollte, war jedoch merkwürdig. Man hätte es bei dem Gag mit der Notfallbox in „Handschuh des Grauens“ belassen sollen.

Planktons Spruch mit der Oberhand war ok, jedoch hätte er zumindest Mr. Krabs den Genuss des Abfalls lassen können, wenn er schon seinen Lebenstraum mit der Geheimformel erfüllt bekam. Na ja, Mr. Krabs fraß ihn dann ohnehin komplett auf und gesellte sich somit zu den zahlreichen Charakteren, die in dieser Staffel bereits fett wurden. Dass er dadurch aber nie wieder Abfall essen wollte, glaube ich nicht, denn das dürfte er nur in dem Moment gesagt haben, weil er so erschöpft war. Die Schlussgags mit Plankton in ihm drin und dem Kinobesuch waren noch mal toll.

Insgesamt eine ziemlich unterhaltsame Episode. Hätte man nicht so eine haltlose Story rund um Mr. Krabs’ Abfallverlangen kreiert, wäre wahrscheinlich sogar eine 1- drin gewesen, so hingegen vergebe ich eine glatte 2.

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Agentfabi

fährt den Van ohne Fenster

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Montag, 30. März 2020, 23:40

Ich denke, das größte Problem, das ich mit dieser Episode hatte, war Mr. Krabs’ Hintergrundgeschichte. Ich konnte es ihm einfach nicht abkaufen, dass er schon seit Jahren heimlich Abfall isst, ohne dass es je jemand mitbekommen hat. Aber die Sache ist, dass die Handlung eigentlich ziemlich interessant war und man so was auch nicht von Mr. Krabs erwarten würde.

Direkt zu Beginn bekam man wieder eine Darbietung von betonten Pobacken, diesmal von Mr. Krabs, darauf hätte gut verzichtet werden können. Der Gag mit dem Dranhängen unter den Taxis war jedoch super, wenn nicht sogar einer der besten in letzter Zeit. Da musste ich wirklich lachen. Der Kellner, der deutlich sagte, dass er Mr. Krabs Abfall bringe, war auch nicht schlecht. Auch SpongeBobs Reaktion dazu gefiel mir. Dann kam Mr. Krabs’ Rückblende zu seiner Marinezeit, die ich wie schon gesagt, als größten Kritikpunkt empfinde. Es hat einfach nicht gepasst. Der Kellner, der dagegen ein Filmstar werden wollte, war schon besser. Auch die Erwähnung von Shell City kann ich nur gutheißen. Der Name Abfallkübel war auch recht nett.

Die verschiedenen Abfallsorten, die Mr. Krabs probierte, waren ebenso interessant, da in der Serie immer nur von dem ganz normalen Abfall die Rede war. Auch das Problem, dass Mr. Krabs nicht zu Plankton wollte, um ihn nach Abfall zu bitten, war sehr genial. Die Szene, als Karen und Plankton aus dem Abfalleimer kamen, um zu sehen, wer in ihrer Mülltonne wühlt, sagte mir ebenfalls sehr zu. Dass Mr. Krabs sogar die Formel für den Abfall opfern würde, fand ich dann doch ein wenig übertrieben. Ich meine, man hat nie gesehen, dass er Abfall mag und jetzt plötzlich würde er wirklich alles dafür tun? SpongeBob im Safe war auch eher mittelmäßig.

Plankton, der bei seinem vermeintlichen Sieg über Mr. Krabs zum Zuschauer redete, war schon besser. Auch wenn man sich bei der Hand und dem Hand-Wortspiel wohl von „Handschuh des Grauens“ inspirieren ließ. Mr. Krabs, der den ganzen Abfall aß und dadurch dick wurde, war ja keine ungewöhnliche Szene in Staffel 12 mehr, konnte mich aber wieder ein wenig zum Lachen bringen. Das Ende im Kino schloss die Episode dann schön ab. Großartig war, dass der Kellner vom Anfang nun eine Filmrolle hatte. Das ist mir beim erstmaligen Schauen gar nicht aufgefallen, ist aber wirklich ein schönes Detail gewesen.

Insgesamt eine eher mittelmäßige Episode. Ich denke, das lag größtenteils an Mr. Krabs’ Geschichte, die ich einfach nicht richtig ernst nehmen konnte. Dennoch, denke ich, kann man sich die Episode immer wieder anschauen und darüber hinaus gab es auch ganz gute Gags wie der mit dem Taxi oder dem Kellner im Film, daher eine ganz knappe 2 in Richtung 3.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agentfabi« (30. März 2020, 23:50)


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Mittwoch, 8. April 2020, 16:37

Zunächst einmal kann ich mich ohne Weiteres der Kritik von Chr und Fabi anschließen, dass die Hintergrundgeschichte von Mr. Krabs nun insgesamt überhaupt nicht glaubwürdig war und man damit einiges an Potenzial, das die Episode durchaus bot, in den Wind geschossen hat. Denn Mr. Krabs eine Vorliebe für Abfall entwickeln zu lassen, ist genial. Aber nun ist es nun einmal so, wie es ist ...

Der Anfang mit Mr. Krabs' Magengeräuschen und der sofortigen Schließung der Krossen Krabbe war schon mal ganz solide. Gefallen hat mir Thaddäus, der sich sofort aus dem Staub gemacht hat, während SpongeBob eigentlich gerne weiterarbeiten wollte. Als Mr. Krabs dann auch verschwand und nur einen Penny hinterließ, den SpongeBob ableckte, machte sich bei mir tatsächlich die Befürchtung breit, Mr. Krabs würde Geld fressen. Viel zu unmöglich erschien mir die Vorstellung, dass die Macher Mr. Krabs wirklich Abfall essen lassen würden. Umso beeindruckter war ich, als sich herausstellte, dass er das tatsächlich tut. Ach ja – davor gab's natürlich noch die grandiose Taxi-Szene, die ich nicht unerwähnt lassen will.

Dann beim Imbiss würde Mr. Krabs der Abfall serviert. Ich mochte, wie nervös Mr. Krabs war sowie seine Reaktion, als SpongeBob auftauchte. Der Imbissbudenbesitzer war auch ein netter Einmal-Charakter, obwohl es tatsächlich seltsam anmutet, dass es neben Plankton einen weiteren Abfallverkäufer gibt. Obwohl mir Mr. Krabs' Hintergrundgeschichte an sich aus oben genannten Gründen nicht gefiel, gefiel mir die bildliche Darstellung, wie er am Strand ein Nickerchen macht, während er es in seiner Erzählung als ernste Situation darstellt. Was mir hingegen nicht so gefallt – und das ist nicht allein auf diese Episode bezogen – ist, dass der Abfall neuerdings immer irgendwas Komisches machen muss, meistens Rülpsen. Früher hat man den Abfall doch auch einfach Abfall sein lassen. Jedenfalls war es dann auch gut, dass die Bude geschlossen wurde und der Betreiber Filmstar werden wollte. Die Erwähnung Shell Citys sagte mir auch zu.

Nun musste Mr. Krabs also überlegen, wie er an seinen Abfall kommt. Dass SpongeBob für ihn Abfall kochen soll, war erstmal die naheliegendste Lösung. Toll war, wie SpongeBob seine gelbe Farbe verlor und anschließend vom Boden aufwischen musste, als Mr. Krabs ihm die Zutaten für Abfall verriet. Die verschiedenen Versuche, den perfekten Abfall herzustellen, konnten auch überzeugen.

Die einzig verbliebene Möglichkeit war also, Planktons Abfall zu essen, was dieser natürlich nicht mitbekommen sollte. Die Szene bei den Mülltonnen hinter dem Abfalleimer war ganz in Ordnung. Mr. Krabs' Ausrede und die Nervosität haben mir gefallen. Dass Plankton Mr. Krabs' Verlangen nach Abfall ausnutzen würde, war offensichtlich. Ich fand schon ziemlich krass, dass Mr. Krabs so weit geht und ihm tatsächlich ohne Weiteres die Formel überlässt. SpongeBob im Safe in der Krossen Krabbe war ganz okay, hätte aber auch nicht sein müssen. Gleiches gilt übrigens für diesen Abfallaffen. Der war zwar ganz nett, es hätte aber auch keinen Unterschied gemacht, wenn es ihn nicht gegeben hätte. Zurück im Abfalleimer hat mir nicht gefallen, dass Plankton Mr. Krabs dann noch nicht einmal den Abfall gegönnt hat, zumal er sich doch darüber freuen kann, dass jemand tatsächlich seinen Abfall mag und dieser Jemand in diesem Fall auch noch sein Erzfeind ist. Schließlich aß Mr. Krabs nach einem kurzen Kampf den ganzen Abfall und wurde – oh, Überraschung – fett wie sonst was. Ich bin gespannt, welche Charaktere im Laufe dieser Staffel noch gemästet werden. Dass er Plankton gleich mit aufgegessen hat, war ganz nett.

Großartig war dann nochmal das Ende im schönen Kino, wo es der Besitzer der Abfallbude tatsächlich auf die große Leinwand geschafft hat und alle den Film genossen haben, außer Plankton, der noch immer in Mr. Krabs gefangen war.

Der größte Minuspunkt ist wirklich die unglaubwürdige Hintergrundgeschichte von Mr. Krabs. Aber davon mal abgesehen, hat die Episode Vieles richtig gemacht und wusste, gut zu unterhalten. Deswegen gebe ich hier eine nachsichtige 2.
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Freitag, 22. Mai 2020, 15:18

Boy o Boy was war denn das? Die ganze Episode lang dachte ich mir „wtf is this?“. Das kann doch nicht SpongeBob sein. Das fing schon am Anfang an als Mr. Krabs scheinbar einen ADHS-Anfall hat. Allgemein war mir diese Episode so überdreht das ich mich kaum auf die Story konzentrieren konnte. Nur die Rückblende von Mr. Krabs fühlte sich halbwegs normal an. Aber diese Abfall-Story war ekelhaft. Und dann wurde die 147854247885433334675ste Plankton-stiehlt-die-Formel-aber-versagt-auf-voller-Linie-Story mit eingebaut. Das Ende war dann noch ein epileptischer Anfall zu viel wodurch die Episode eine 6 kassiert. Satz mit X war wohl nix.
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Chrdrenkmann

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Freitag, 22. Mai 2020, 18:10

Lelwat.

Ist zwar schon wieder gute zwei Monate her, seit ich die Episode das letzte Mal gesehen habe, aber ich kann mich nicht entsinnen, dass da viele überdrehte Szenen drin waren. Im Vergleich zu einigen anderen Episoden der neuesten drei Staffeln dürfte die halbwegs im Rahmen gewesen sein. Gerade dass du das Ende als „epileptischen Anfall“ bezeichnest, zeigt mir, dass du da eine äußerst geringe Toleranzgrenze zu haben scheinst, denn da ist doch nun wirklich nix weiter passiert außer dass Mr. Krabs sich durch den gesamten Abfall gefressen hat - aber das völlig ohne visuelle Reizüberflutungen oder sonst was.

Und hä, natürlich ist das eine weitere Plankton-will-die-Story-stehlen-Episode, die Handlung eignete sich doch perfekt dafür. Das war meiner Ansicht nach eine der geilsten Ideen überhaupt, Mr. Krabs’ Verlangen nach etwas ausnutzen, das er selbst hat. Kein Asspull oder unnötiger Einbau, sondern eine komplett nachvollziehbare und schlaue List. Das Dilemma für Mr. Krabs fühlte sich absolut realistisch an, da wäre es eher ziemlich dämlich gewesen, diese Steilvorlage nicht für einen Formelklauversuch zu nutzen.

Das Einzige, wo ich dir beipflichten kann, ist, dass die Darstellung samt Verzehr des Abfalls nicht jedermanns Sache sein dürfte.

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