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Samstag, 29. Juni 2019, 17:17

264b: Patricks Ausraster

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Userbewertungen zur Episode „Patricks Ausraster
http://de.spongepedia.org/images/264b_Ep…s_Ausraster.jpg
Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Patricks Ausraster ist eine Episode aus der zwölften Staffel, in der Patrick einen Wutanfall bekommt, wann immer er eine Glocke hört.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (23. Oktober 2021, 13:37)


SchwammBob Spongekopf

Der schwammige Bob

  • »SchwammBob Spongekopf« ist männlich

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Dabei seit: 27. Juni 2020

Beruf: In der Krossen Krabbe arbeiten

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2

Samstag, 23. Oktober 2021, 15:29

Wenn ich mich nach dem ersten Schauen an nichts erinnern kann, ist es kein besonders gutes Zeichen. Erst recht fragt man sich, wie man mit einer nicht vielversprechenden Handlung auf 11 Minuten kommen will, aber schauen wir einfach mal selbst.

Schon der Anfang war für mich etwas lang gezogen. Man sah nur diese Glocke und hörte dieses komische klingeln. Und woher der Kamin kam, hinterfragen wir mal auch besser nicht. Ich mochte SpongeBobs Erwähnung vom Weihnachtsmann und den Ringo-Spruch, jedoch nicht dieses Zeug das aus dem Kamin kam. Dass er dann dachte, das er Tinitus hat, war auch noch ganz nett. Joa, was soll ich dann zu Mr. Krabs Einleitung der Glocke schreiben? Ich fands einfach nur langweilig. Bei der einen Kundin und der Familie, ist quasi nix witziges passiert. Beim dritten Kunden mochte ich das Röntgenbild nach dem Klingeln, jedoch nicht, dass er und danach die anderen Einwohner bei dem genauso lahmen Filler gesabbert und geschielt haben. Ich kaufe es denen nicht ab, dass sie nach einem Glockenklang direkt an Krabbenburger denken und diese SO übertrieben gut sind. Einfach nur übertrieben.

Mit der großen Glocke fing dann auch endlich die richtige Handlung an. Der Ausraster war so naja. Immerhin noch nicht so überzogen, aber darauf komm ich später zurück. Die Lösung für den Anfall fand ich auch etwas seltsam, aber ok. Die Rückblende brachte den Ausrastern wenigstens einen Sinn. Mr. Krabs Hinterfragung, wieso SpongeBob auf einmal so stark ist, obwohl er vorhin die Glocke nicht läuten konnte, fand ich auch ganz witzig. Ab dann wurde die Episode wieder schwächer. Ein Wrestlingkampf, damit Mr. Krabs sein verlorenes Geld wiederbekommt? Er hat mit den Tischen und Stühlen vielleicht höchstens 200 Dollar verloren und er meint, dass er mit der Million alles ausgeglichen bekommt, ja ja. Und Patrick frisst ein Poster, hurra.

Dann ging es auch schon zu meinem Lieblingsteil: Die Nebenhandlung mit SpongeBob. Ich fand die Taten für seinen Freund ziemlich unterhaltsam. Am Besten waren diese Affengeräusche für die Fahrradklingel. Und nach wenigen Sekunden, waren wir schon wieder beim Wrestling-Kampf. Dieses Poster essen als Running Gag, hätte nicht sein müssen, hat mich jetzt aber auch nicht großartig gestört. Die paar Sprüche vom Ansager haben das ganze nochmal aufgelockert. Patrick, der sich nach der Ansage freute, weil er auch Patrick Star heißt, war auch nett. Beim Kampf gab es ein wenig Action. Kann ja nicht schaden. Dieses Nähen am Hintern des Wrestlers war ziemlich unnötig und das Verformen des Gegners in eine Brezel, gefolgt mit einem Biss in ihn war auch ziemlich ekelhaft. Ich mochte aber Mr. Krabs, der sich erst freute reich zu sein, kurz darauf aber wegen dem Abklingeln von Patrick rausgeschleudert wurde. Trotzdem war es ziemlich langweilig im Stadion, zumal wir sowas schon in "Die Krossen Knochenbrecher" hatten.

Patrick freut sich über SpongeBobs freundschaftliche Aktion und frisst noch mehr Poster. Dann wurde Mr. Krabs für sein Egoismus akzeptabel bestraft. Weitergemacht wurde mit einem dummen Plot-Twist. Patricks Eltern hatten mit dem Kampf zwar einen Grund da zu sein, aber die Gummiente machte keinen Unterschied, weil es nunmal dabei bleibt, dass Patrick wegen einem Geräusch ausrastet. Man hätte die Handlung mit der Gummiente laufen lassen, es hätte keinen Unterschied gemacht. Und dem weiteren Gebrüll, war man mit dem vorhersehbaren Gummienten-"Gag" nicht verschont.

Insgesamt weiß ich nun, wieso ich mich an nichts erinnern konnte, da schlichtweg nichts passierte, außer das Patrick rumgebrüllt hat. Es gab zwar einige Gags, aber wenn schon das Highlight auch kein Krachergag ist, hebt es die Note nur leicht. Es hebt sie insgesamt auf eine 3- was wohl auch die schwächste Note der letzten Premieren sein wird.

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Agentfabi

fährt den Van ohne Fenster

  • »Agentfabi« ist männlich

Beiträge: 943

Dabei seit: 19. Mai 2015

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3

Sonntag, 24. Oktober 2021, 16:40

Ich finde, dass bei dieser Episode besonders der Aspekt hervorgehoben werden sollte, dass das Läuten der Glocke von Mr. Krabs auf dem Experiment mit dem Pawlowschen Hund basiert, denn hätte ich das selbst nicht vorm Schauen der Episode gekannt, hätte ich die ganze Handlung wohl etwas unsinnig gefunden. Auch die Anspielung auf Ringo Starr ist sehr nett, auch wenn ich nicht verstehe, was SpongeBob mit „Dein Schlagzeug sitzt heute ring…go“ aussagen wollte. Die seltsam langen Augen von SpongeBob, die sein Gehirn betrachteten, waren jetzt nicht so mein Fall, aber das ist ja nichts Ungewöhnliches von Staffel 12.

Mr. Krabs’ Erklärungen zum Klingeln haben mich im Gegensatz zu SchwammBob nicht gestört. Im Gegenteil fand ich sogar, dass es durchaus Sinn ergab, dass er sein Vorhaben so ausführlich erklärte. Die Quasimodo-Bemerkung war auch klasse, wobei im Englischen an der Stelle sogar „Quasiboto“ gesagt wird, was wirklich clever ist, da „Boto“ die Bezeichnung für Amazonas-Flussdelfine ist.

Die darauffolgende Szene mit den Fischen, die alle durch das Glockenläuten in die Krosse Krabbe gelockt wurden, fand ich gut, lediglich die Szene mit dem aufgeschnittenen Bauch des Patienten hätte nicht sein müssen, aber da wurde auch nicht weiter irgendwas Ekliges gemacht. Die Hintergrundgeschichte von Patrick, wieso er beim Läuten einer Glocke ausrastete, fand ich zwar ganz nett (auch, dass seine Eltern wieder zu sehen waren), nur wird dadurch impliziert, dass er schon seit seiner Kindheit beim Läuten einer Glocke ausrastet, was ja dann eigentlich in jeder Episode, in der eine Glocke in seiner Gegenwart geläutet wurde, auch hätte der Fall sein müssen. Super fand ich dagegen, dass Mr. Krabs fragte, wieso SpongeBob auf einmal viel stärker war als vorher, und dieser das mit der Kraft der Freundschaft erklärte.

Die Szenen mit SpongeBob, der überall in der Stadt alle Glocken entfernte, waren spannend mitanzusehen, insbesondere dann zu erfahren, welche Konsequenzen dies hatte. Hierbei fand ich auch die Realszene mit der Yacht, die ins Bikini-Atoll kracht, sehr passend.

Den Wrestling-Kampf fand ich jedoch ziemlich random. Das wirkte für mich so, als hätte man die Idee gehabt zu einer Episode mit dem Konditionieren durch das Läuten einer Glocke, doch dann hatte man nicht gewusst, wie man das dann weiter umsetzen sollte, weswegen man einfach diesen Wrestling-Kampf genommen hatte, bei dem Patrick antreten soll, um für Mr. Krabs Geld in die Kassen zu spülen. Dennoch gab es während den Szenen in der Arena einige nennenswerte Momente wie Patrick, der die Poster gerne aß oder dachte, dass das nächste Opfer genau wie er hieße. Die Hinternszene blieb uns selbstverständlich auch nicht erspart, aber wenigstens hielt sich das Volumen des hier vorkommenden Gesäßes in Maßen. :/o: Etwas seltsam fand ich auch den Anblick, als Mr. Krabs seine Augen dazu benutzte, um Patricks Bauch mit Marmelade zu bestreichen, aber das ist halt auch so ein Staffel-12-Ding.

Die Zeitlupe, als Mr. Krabs in der Krossen Krabbe aus Versehen die Glocke der Kasse läutete, fand ich ganz amüsant. Gleiches gilt für Patrick, der all das Geld genau dann zerrissen hatte, als seine Eltern fertiggeredet hatten. Die Auflösung mit der Gummiente fand ich dann jedoch sehr irritierend. Ich hatte gehofft, dass man erfährt, dass Patrick einfach immer zufällig Wutanfälle gehabt hätte, während Mr. Krabs die Glocke läutete, sodass sich dieser Ablauf bei ihm gefestigt hat, und er jetzt immer aggressiv wird, sobald er eine Glocke hörte. Dass man es aber einfach damit erklärte, dass er es sich mehr oder weniger eingebildet hatte, bei einer Glocke Aggressionen zu bekommen, fand ich schon ziemlich schwach.

Ansonsten fand ich die Episode durchaus nicht schlecht. Zwar war der Wrestling-Kampf nicht allzu spannend und auch die Auflösung zum Schluss war sehr mager, aber der Rest hat nicht viel falsch gemacht und dass das Läuten der Glocke wie oben erwähnt auf einem echten Experiment basiert, ist sowieso klasse. Eine gute 2 ist allemal drin.

4

Samstag, 30. Oktober 2021, 17:19

aber der Rest hat nicht viel falsch gemacht

Das hätte ich gerne genau so geschrieben und nach dem erstmaligen Anschauen dachte ich das auch, aber leider ist dem nicht so. Ich gehe sogar so weit, dass dieser Plot einer der undurchdachtesten der gesamten Serie war. Zwar freut es mich, dass die Idee auf einem realen Experiment basierte und wenn man bedenkt, dass Patrick in neuen Episoden oft als Hund dargestellt wird, hat man noch eine zusätzliche Verbindung zum Pawlowschen Hund, aber man hat bei der Umsetzung komplett versagt.

Gehen wir mal ganz simpel an die Sache heran. Die Prämisse ist: Glocken werden gebimmelt und sowohl die Kunden der Krossen Krabbe als auch Patrick werden davon beeinflusst. Und schon hier ist doch offensichtlich, wo die Fehler liegen. Es fing mit SpongeBob an, der sich wunderte, wo das Klingeln herkam, obwohl Mr. Krabs sagte, dass er das seit einer Woche tat. Wie soll ich mir das denn vorstellen? Stand SpongeBob tagelang mit Ohrenstöpseln am Grill oder warum fiel ihm das Glockenläuten vorher nie auf? Als Nächstes die Interaktionen von Mr. Krabs und den Kunden. Man sah eindeutig, wie die Kunden genervt waren, als Mr. Krabs direkt neben ihren rumklingelte und trotzdem wollte man uns weismachen, dass das eine tolle Idee von ihm war. Ich kann mir partout nicht vorstellen, dass Mr. Krabs das Risiko eingehen würde, seine Kunden auf die Weise zu verscheuchen statt dass wirklich jeder in so einen Zombie verwandelt wird, sobald die Glocke wieder zu hören ist. Und außerdem: Wenn die Kunden von dem Gebimmel beeinflusst wurden, warum gab es dann kein Chaos in der Stadt, weil ja überall in Bikini Bottom auch Glocken zu hören waren, die SpongeBob für Patrick abstellte? Aber nein, davon sah man rein gar nichts und nach wenigen Minuten innerhalb der Episode wurde sich rein auf Patricks Perspektive konzentriert.

Kommen wir nun also zu Patricks Situation. Hier hat Fabi bereits einen Teil des Problems angesprochen: Niemals wäre Patrick erst jetzt bei Glockenklängen ausgerastet, wenn er es schon als Kind tat. SpongeBob musste ja plötzlich durch ganz Bikini Bottom rennen, um alle verstummen zu lassen, aber vorher war das komischerweise nie notwendig. Ich fand es auch ziemlich billig, dass Mr. Krabs extra noch mal auf eine Kassentaste gedrückt hatte, nachdem das Geld schon drin war, nur damit Patrick erneut ausflippte. Das Ende war dann natürlich das Lowlight, als rauskam, dass Patrick nie eine Glocke hörte. Warum rastete er dann überhaupt aus, es ergab überhaupt keinen Sinn. Und wehe, die Absicht dahinter war „Ja… Patrick ist halt dumm… da bildet man sich schon mal Sachen ein.“ Da zitiere ich gerne PieGuyRulz bei der Episode „Versteck und Irrtum“, auch wenn er hier nicht von jedem gefeiert wird: „Do the writers know that forgetfulness and stupidity are not the same trait?“ Bei Amnesie gehe ich nicht unbedingt mit, aber was hat denn Dummheit damit zu tun, dass das Unterbewusstsein auf etwas anspringt, das nie existiert hat? Patricks Verhalten kam durch den Plottwist völlig aus dem Nichts und war in keiner Weise nachvollziehbar. Dass er dann bei der Gummiente wieder einen Anfall bekam, hinterfrage ich mal nicht. Ich will mich mit dem Schwachsinn gar nicht mehr befassen und würde da wahrscheinlich wieder 20 Logikfehler finden, falls ich ein wenig länger darüber nachdenken würde.

Weil es so schön ist, noch ein weiterer Abschnitt für Kritik am Plot. Der Wrestling-Teil wirkte äußerst unkreativ, weil das 1:1 wie „Die Krossen Knochenbrecher“ war… nur dass Mr. Krabs hier nicht Patrick UND SpongeBob für Geld hinschickte, sondern eben nur Patrick. Wow. Und hätte man die Episode nicht so gestalten können, dass die Geräusche nicht so unfassbar penetrant waren? Das ständige Gebimmel und Patricks NEINNEINNEINNEIN-Spam gingen gar nicht. Bei ersterem hätte man eine Melodie wählen sollen (auch wenn es weniger mit dem Experiment zu tun gehabt hätte) und bei zweiterem hätte Patrick verschiedene Ausrufe machen müssen.

Nachdem ich mir all das endlich von der Seele geschrieben habe, gehe ich nun chronologisch alles weitere Nennenswerte durch. Abseits vom Logikfehler mochte ich, wie SpongeBob nach der Ursache des Klingels suchte und dabei einen Tinnitus vermutete. Der Ringo-Gag… hier ging man wohl rein aufs Wortspiel, aber es wirkte schon etwas random. Der vollgefressene Fisch, der einen Eimer für seinen Sabber wollte, war auch nicht mein Fall. Die große Glocke der Krossen Krabbe fand ich interessant und ich mochte auch, dass SpongeBob nicht stark genug zum Läuten war. Die Methode, um Patrick zu besänftigen, war auch okay. Die Rückkehr der Eltern zählt zu den besten Aspekten der Episode, da ich nie erwartet hätte, dass sie jemals wieder vorkommen würden. Auch klasse war der Gag mit SpongeBob, der durch die Kraft der Freundschaft stark wurde.

Warum Patrick die Poster essen wollte, verstehe ich nicht, aber das war nicht weiter schlimm. Die Wrestling-Moves waren sogar recht nice, hier fand ich den Randomfaktor wie bei der Stelle mit dem Nähen angebracht. Nur das mit dem Verformen zu einer Brezel und dem Rausbeißen eines Stücks war befremdlich. Die Szenen mit SpongeBob und den diversen Glocken waren amüsant, vor allem der Affe im Fernseher oder die Yacht oberhalb des Meeres. Auch Patricks Kommentare, dass es wie in 3D ist und der Herausforderer seinen Namen hat, hatten was. Bloß das Anfassen des Ringrichterhinterns war wieder daneben. Natürlich musste er ausgerechnet den betatschen. In der Krossen Krabbe war dann gut, wie Patrick den Pokal und das Preisgeld zerstörte und dadurch Mr. Krabs’ Plan nichts wert war. Mir gefiel dabei auch, wie Mr. Krabs das Geld irgendwie wieder zusammenkleben wollte.

Bei so viel Kritik kann ich unmöglich eine Note im 2er-Bereich vergeben, wie ich es nach der US-Version noch getan hätte. Ich bin mir nicht sicher, welche Note im 3er-Bereich angemessen wäre, mache es mir aber leicht und gehe wie SchwammBob auf eine 3-.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (30. Oktober 2021, 20:47)


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