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Montag, 22. Dezember 2025, 17:15

SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi!

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Kurzbeschreibung: SpongeBob reist in die Tiefen des Ozeans, um dem Geist des Fliegenden Holländers zu begegnen.

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Sonntag, 8. Februar 2026, 09:08

Ich finde, das ist der erste SpongeBob-Film seit dem ersten Teil der wieder eine richtige Geschichte erzählt. Bei dem 3. Film wurde kritisiert, das der Film zu wenig Gags hatte. Hier schafft man, meiner Meinung nach, mehr die Balance zwischen Action und auch Emotionen. Und ich mochte auch wie bedrohlich der Fliegende Holländer dargestellt wurde. Auch hat mir gefallen, das man mehr auf die Hintergrundgeschichte des Fliegenden Holländers eingegangen ist. Das Ende war zwar etwas übertrieben aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Film. Es ist ein netter Abenteuerfilm.

Note
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Dienstag, 10. Februar 2026, 01:34

So, der Post wird lang genug, also stürze ich mich direkt ins Geschehen. Es gibt da so einige Szenen, bei denen es mir unter den Nägeln brennt, was zu ihnen zu schreiben.

Den Anfang mit dem RL-Piratenkapitän, der mehrmals dank des schwankenden Schiffs aus dem Bild rutschte und so seine Story unterbrechen musste, fand ich sehr witzig und da hatte ich noch Hoffnung, dass der Film gut werden könnte. Dann erzählte er kurz ganz die Hintergrundgeschichte des Fliegenden Holländers, dass dieser verflucht wurde und eine reine Seele suchte, um den Fluch zu brechen. Glücklicherweise machte man kein Geheimnis daraus, dass es sich hierbei um SpongeBob handeln würde, denn man sah das Pusten von Seifenblasen und hörte SpongeBobs englisches Lachen. Hier kann ich auch gleich erwähnen, dass an etlichen Stellen im Film Geräusche wie Lachen oder Angstreaktionen nicht synchronisiert wurden, was ich für eine Kinofilm-Produktion erschreckend fand. Ich werde darauf nun nicht mehr eingehen, auch wenn es mich ständig gestört hatte. SpongeBob schlief in seinem Bett und aus dem Nebelhornwecker ertönte ein Radiomoderator, gefolgt von dem Song „Oh Yeah“ von Yello. Es verwunderte mich völlig, dass dieser Track gespielt wurde, weil ich ihn 1.) von obszönen YouTube-Kacke-Szenen kenne und 2.) er in einem Animations-Film benutzt wurde, bei dem ich eigentlich nur neu komponierte Musik erwartete. Punkt 1 kann man sicherlich ignorieren, weil das nicht die Intention des Songs war, aber ich fand es faul, den für die Szene zu verwenden. SpongeBob tanzte zu der Musik und ich befürchtete sofort, dass der Film eher auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten war. Ich sollte leider so was von richtig liegen, das wurde an einem Running Gag noch ganz besonders deutlich.

SpongeBob ließ sich messen und war außer sich vor Freude, dass er nun „36 aufgetürmte Muscheln“ groß war. Zu Beginn fand ich das seltsam, weil er eine erwachsene Person sein soll, allerdings wachsen Schwämme ja stetig und dann war das vollkommen verständlich. Weniger verständlich war aber, wieso Gary dachte, dass SpongeBob ihn ins Schneckenwaisenhaus geben würde. Das Missverständnis wirkte ziemlich deplatziert, wenn SpongeBob so gute Laune hatte. Nun spielte SpongeBob auf seinem Nebelhornwecker den Track „Big Guy“ von Ice Spice, welcher der Haupt-Song für diesen Film war. Der Song an sich war nicht sonderlich schlimm, für einen SpongeBob-Film passte er trotzdem überhaupt nicht und wenn ich mir anschaue, was Ice Spice so für eine Person ist, dann wird mir völlig anders. Garantiert kein gutes Vorbild für die Hauptzielgruppe des Films, mehr will ich dazu gar nicht ausholen. Bloß noch ein äußerst nachdenklich stimmender YouTube-Kommentar unter dem Musikvideo: „We went from ocean man to this bro“. SpongeBob kramte in einer Truhe herum und dabei sah man seine Arschritze durch die Unterhose. Ich zählte das als erste Hinternszene des Films, von denen noch sehr, sehr, SEHR viele folgen würden, was der im ersten Absatz angesprochene Running Gag fürs junge Publikum war, der mich im Verlauf des Films immer mehr verzweifeln ließ. Die Großer-Junge-Montage während des Songs war ok, lieferte jedoch keinen bombastischen Gag.

Thaddäus meinte sarkastisch, dass er sich einen Termin für SpongeBobs Neuigkeit im Kalender eintragen würde, was schon lustiger war. Doch danach musste ich das erste Mal den Film pausieren, um eine Szene zu verarbeiten. Patrick fragte zum millionsten Mal SpongeBob, wer er ist. Ich könnte jetzt in All Caps ausrasten, wie sehr mich diese Scheiße triggert, aber ich habe noch eine Menge vor mir und muss mich daher zusammenreißen. Es kann doch nicht sein, dass man diesen "Gag" bis heute bringt und das zum wiederholten Mal bei Patrick. Es war schon beim ersten Mal nicht witzig, hört doch bitte endlich auf damit. Und ja, natürlich hatte man diesmal den Grund, dass SpongeBob gewachsen war, aber nicht mal Patrick ist so dämlich, dass er seinen langjährigen besten Freund nicht mehr erkennt, weil dieser einen halben Zentimeter oder so größer geworden ist. Getoppt wurde das noch dadurch, dass Patrick auf den Kopf fiel und verkehrtherum dachte, dass SpongeBob seine Großmutter wäre. Um die Szene noch dümmer zu gestalten, zeigte man zunächst, dass Patricks Hintern auf gleicher Höhe wie SpongeBobs Kopfende war, aber in der darauffolgenden Einstellung war dieser plötzlich nur noch auf der Höhe von SpongeBobs Kinn und die Arschbacken wurden betont, der Hinternszenen-Counter lag bei 2. SpongeBob heulte sofort los, weil Patrick ihn nicht erkannte und ich fühlte mich an den schrecklichen Sandy-Film erinnert, in dem er auch alle paar Sekunden von einem Stimmungsextrem ins nächste wechselte.

Nach einem übertriebenen Gesichtsausdruck von Patrick freuten sich die beiden dann doch, dass SpongeBob größer wurde und sie waren unfassbar nervig, indem Patrick ständig „großer, großer, großer“ sagte und SpongeBob „Junge, Junge, Junge“ ergänzte. Danach liefen sie auf der Straße frontal Richtung Kamera und ihre Körper wurden abwechselnd länger und kürzer, was mich stark an die Anfangsszene aus „Ein harter Winter“ erinnerte, aber das war wohl doch keine bewusste Anspielung, dafür war die Aufmachung der beiden Szenen zu verschieden. Danke übrigens an Teewurst und Neptun, welche mir die damalige Szene anhand eines Gifs benennen konnten. SpongeBob und Patrick belästigten Sandy mit ihrem bekloppten Lachen und ich fragte mich, wieso sie ein Laufrad außerhalb ihrer Kuppel hatte. Anschließend trat SpongeBob auf Plankton, denn diesen Gag gab es noch nie und es ist eine hohe Kunst, darauf zu kommen, dass Plankton von jemandem zerquetscht werden könnte. Obwohl SpongeBob bemerkte, dass der Einzeller an seiner Schuhsohle klebte und sich über dessen Unachtsamkeit beschwerte, stapfte er munter weiter auf dem Boden rum, sodass er Plankton weitere Schmerzen zufügte und es ärgerte mich, wie gedankenlos er sich hier benahm. Früher hätte SpongeBob ihn zu 100 % gleich von seinem Schuh entfernt. Patrick stellte SpongeBob die Frage, ob dieser wüsste, was das Beste am Großer-Junge-sein wäre und die Pointe war, dass es sich um eine rhetorische Frage handelte und Patrick selbst keine Ahnung hatte. Joa, gab schon schlimmere Sätze von ihm, aber definitiv auch bessere.

SpongeBob wollte dann mit der Große-Jungs-Achterbahn fahren und diesen Wunsch sah ich kommen, weil das ein Standard-Cartoon-Ding ist, dass jemand sich in Vergnüngungsparks für so was messen lässt. Er und Patrick pusteten zur Einstimmung Seifenblasen, welche sich umarmten und danach taten das auch die beiden Originale, selbstverständlich mit dummen Gesichtsausdrücken. Die Person an dem Messstand wurde auf Englisch von Ice Spice synchronisiert, irgendwie musste man sie wohl noch anderweitig im Film unterbringen. SpongeBob war in der Tat groß genug für die Achterbahn und er machte sich mit Patrick auf den Weg zu dieser, selbstverständlich mit dummen Gesichtsausdrücken. Die Achterbahn wurde als extrem gefährlich dargestellt, was mich an die Episode „Bist du bereit?“ erinnerte. Begleitet wurden diese durchaus beeindruckenden Visuals von „O Fortuna“, also bediente man sich bereits zum zweiten Mal nach nicht mal zehn Minuten bei einer bekannten alten Melodie. SpongeBob bekam es wie bei der früheren Achterbahn-Episode mit der Angst zu tun, Patrick aber komischerweise nicht. Um sich der Situation zu entziehen, behauptete SpongeBob, dass er bereits Mr. Krabs versprochen hätte, mit ihm zu fahren und so rannte Patrick mit ihm zur Krossen Krabbe. Auch hier fand ich die Visuals sehr cool, weil man alles rasant aus Patricks First-Person-Perspektive sah.

In der Krossen Krabbe aßen viele Kunden und wieder mal fragte ich mich, wer den Laden schmiss, wenn SpongeBob gar nicht dort war. SpongeBob gab Mr. Krabs eindeutige Hinweise, dass dieser bei der Lügengeschichte mitmachen sollte, indem er immer offensichtlicher zwinkerte und es dauerte lustigerweise ein bisschen, bis sein Chef das verstand. Ich mochte die Nachdenkwolke mit Mr. Krabs’ Erkenntnis. Patrick drehte derweil durch und schlug sich selbst ins Gesicht. Alles klar. Mr. Krabs erklärte SpongeBob was über wirklich große Jungs und allerspätestens hier kopierte man den Plot des ersten Films, dass SpongeBob nicht in der Position war, die er gerne hätte und es allen beweisen möchte, was wirklich in ihm steckt. Man musste nur „Manager“ durch „großer Junge“ ersetzen. SpongeBob amüsierte sich immer heftiger darüber, dass Mr. Krabs in seinem Alter sicherlich auch Angst vor Achterbahnen hatte, was für mich überhaupt keinen Sinn ergab, weil dieser nichts dergleichen andeutete, Patrick ebenfalls keine Angst hatte und Mr. Krabs stets taffer als er präsentiert wurde. Hätte sich SpongeBob nicht eher Gedanken darüber machen müssen, dass Patrick so entspannt war? SpongeBob wackelte dabei noch mit seinem Hintern vor Mr. Krabs rum, eine weitere Szene für den Zähler. Mr. Krabs meinte, dass er noch nie vor etwas Angst hatte, was natürlich Humbug war, das sah man schon oft genug in der Serie. Eventuell spielte dieser Film allerdings vor der Serie, denn hier kann ich passend erwähnen, dass SpongeBob den Fliegenden Holländer nicht kannte und das wirkte auf mich nicht so, als wollte man sich das irgendwie dämlich zurechtbiegen.

Es gab einen ganz netten visuellen Gag mit Patrick, dessen Augen sich später als er umdrehten und kurz darauf fragte SpongeBob völlig bekloppt „W-w-w-wirklich?“, was maximal unnatürlich war und was von einer Wiederholung in einer YouTube Kacke hatte. Während Mr. Krabs’ Geschichte zum Fliegenden Holländer baute man ein Shit-brix-Meme ein, als SpongeBob scheinbar vor Angst ein Ziegelstein aus dem Hintern fiel, aber es sich lediglich um seinen Glücksziegel handelte. Das zählte für mich als Hinternszene und ich verrate gleich, dass das ein Running Gag war, also tat man hier viel für den Zähler, der jetzt schon bei 4 war. Nach weiteren Ausschweifungen zeigte Mr. Krabs SpongeBob ein Haudegen-Zertifikat mit diversen starken Charaktereigenschaften, das SpongeBob unbedingt ebenfalls erlangen wollte. Dafür lachte Mr. Krabs ihn aus, was ein gemeines Krustentier. Dann fiel von ihm der Satz „Der Po gehört aufs Klo!“, was zwar nicht den Zähler in die Höhe trieb, aber zumindest in der Sparte war. Das angebliche Echo, welches in Wirklichkeit doch noch von Mr. Krabs kam, war eigentlich gar nicht so schlecht, aber ich war zu enttäuscht von seinem Verhalten, um es lustig zu finden. In der Toilettenkabine hatte Patrick Spaß mit einer Klopapierrolle auf seinem Kopf, welche er Stück für Stück die Toilette herunterspülte, was optisch eine recht witzige Idee war.

SpongeBob und Patrick entdeckten einen Lüftungsschacht mit einem grünen Schimmern, der ihre Neugier weckte. Außerdem wurde das Zertifikat reingepustet, also mussten sie auf jeden Fall da rein. Doch vorher war es ganz wichtig, dass man die Pobacken von ihnen in Nahaufnahmen sah. Zwischenbilanz: Fünf Hinternszenen nach gerade mal 15 Minuten. Mir war klar, dass mich jedes weitere Mal mehr und mehr frustrieren würde und ich hatte schon zu dem Zeitpunkt gar keine Lust mehr darauf. Dafür war Patricks Kommentar, dass gleich zwei Zertifikate verloren gegangen wären, sogar recht witzig. Dass Patrick dann mit dem Bauch voran in den Lüftungsschacht wollte, war sowohl belustigend als auch dumm, aber wenigstens ging SpongeBob zuvor auf ähnliche Weise hinein. „Nebenquest“ hätte man ruhig noch mehr eindeutschen können, oder? SpongeBob hatte wegen eines winzigen Käfers Panik, was später noch besonders absurd werden sollte. Schließlich erreichte SpongeBob den Keller und war mit einer unausstehlichen Grimasse beeindruckt von dessen Einrichtung. Patrick trug nun eine Augenklappe vor seinem Schritt und es sollte so aussehen, als hätte er dort einen Patdick. Wtf. War Ice Spice am Schreibprozess beteiligt? SpongeBob erschreckte sich wieder vor einem Käfer und ein Stocksound-Frauenschrei war zu hören.

Der Schwamm bemerkte erneut das grüne Schimmern und Patrick kommentierte das mit „Mysteriöses Schimmern - Teil 2“ in Richtung Kamera, was ich mehr unangenehm als witzig fand. Als SpongeBob die Hornpfeife des Fliegenden Holländers in den Händen hielt, gab es nach nur drei Minuten die Rückkehr der Nahaufnahmen-Pobacken. Mr. Krabs bemalte einen Dollarschein in einer Flasche, wobei er sich selbst in einer anderen Flasche befand. Das mochte zwar visuell ganz lustig sein, aber warum sollte er so was tun? Ein stumpfer Moment, nur um irgendwie diesen Witz zu bringen. Das Schiff des Fliegenden Holländers erschien nach dem Blasen in die Hornpfeife vor SpongeBob und Patrick und in einer Kameraeinstellung sah man wieder Paticks Hintern, hurra. Ich war überrascht, eine Crew auf dem Schiff zu sehen, jedoch kann ich direkt sagen, dass bis auf Barb - die rechte Hand des Fliegenden Holländers - niemand von den Leuten in irgendeiner Form relevant war, also hätte man sich diese auch sparen können. Diesmal ließ Patrick seinen Glücksziegel fallen - oder nein, laut ihm hat er gar keinen. Auch wenn man nur das Geräusch hörte: +1 für den Zähler. Den Gag mit dem Treppenlabyrinth-Gemälde fand ich super, einer der besten des Films. Zu Patrick sagte der Fliegender Holländer, dass dieser unwichtig wäre und das dürfte nach nur 20 Minuten eine gute Prognose gewesen sein, denn ich glaube, dass er in der Tat keine Schlüsselszenen hatte. Am Ende wird sich zeigen, ob es wirklich so war. Hier wurde er jedenfalls an der Schrittaugenklappe zum Schiff gezogen und man sah - mal wieder - seinen Hintern.

Mr. Krabs musste sich durch etliche Sicherheitsabfragen kämpfen, um in den Keller zu gelangen. Dazu eine bescheidene Frage: Wenn er wusste, dass sich dort etwas derart Gefährliches wie die Hornpfeife des Fliegenden Holländers befand, welche den Geist erscheinen ließ und extra so viele Türen als Schutz installierte, wieso um alles in der Welt war dann der Zugang per Lüftungsschacht nur mit einem Gitter versperrt, das bei leichter Erschütterung nachgab, sodass SpongeBob und Patrick auf diese Weise in den Keller gelangten? Für mich einer der größten Kritikpunkte in diesem Film. Wenigstens waren seine langen Augen beim Pupillen-Scanner witzig. Ich liebe es, wenn Gags rund um Designs von Charakteren geschrieben werden. Thaddäus sagte „Ich tu nicht so gerne tun.“ und das war wahrscheinlich eine schlechte deutsche Übersetzung. Dann nannte er Mr. Krabs random Eugene und es entstand ein merkwürdiger Dialog, dass er ihn doch lieber Mr. Krabs nennen soll. Ah ja. Mr. Krabs zwang Thaddäus dazu, sich an der Suche nach SpongeBob zu beteiligen, weil dieser sonst den Burgerbrater-Job übernehmen müsste und dann durch das Fett seine Pickel sprießen würden, was sogleich in einer Cartoon-Vorstellung gezeigt wurde. Auch das hätte ich nicht gebraucht. Auf einmal war Gary mit von der Partie und ich fand es toll, dass Mr. Krabs und Thaddäus an ihn als Unterstützung dachten. Mit den zu engen Klamotten von Mr. Krabs erledigte man die Wampen-Szene und Thaddäus bekam Haare, was er bei einem Blick in den Spiegel mit „Läuft bei mir“ kommentierte. Igitt. Das Wohnmobil zur Rettung versagte bereits nach Verlassen der Garage und ich fand Mr. Krabs’ Bemerkung lustig, dass er nicht geglaubt hätte, dass sie es so weit schaffen.

In der Unterwelt hörte man erneut den Stocksound-Frauenschrei, als sich SpongeBob erschreckte, doch plötzlich hatte er nach einer Motivationsrede des Fliegenden Holländers gar keine Angst mehr. Hier komme ich auf den winzigen Käfer zurück, vor dem SpongeBob so viel Schiss hatte und dann sollte ich glauben, dass er trotz gigantischer Monster von einer Sekunde zur nächsten alles in der Unterwelt lustig fand? Wohl kaum. Die Stimmungsschwankungen aus dem Sandy-Film waren zweifelsohne wieder präsent. Vor lauter Ekstase stießen SpongeBob und Patrick ihre Hintern aneinander, ihr wisst ja, für welche Statistik das diente. Der Fliegende Holländer und Barb lachten lange und übertrieben wegen SpongeBobs Dummheit, was einfach nur nervtötend war. Irgendwann nahm SpongeBob ahnungslos an der Lachrunde teil, weil er Lust hatte, einen weiteren ausgelutschten Gag beizutragen. Der schrecklichste Ort, den man sich vorstellen kann, war laut Mr. Krabs eine High School und ich dachte erst, dass man für die jungen Zuschauer darauf hinauswollte, dass das Lernen in der Schule doof ist, jedoch war die Sequenz unterhaltsam gestaltet und der Völkerball-Teil gefiel mir. Anschließend wurden Mr. Krabs, Thaddäus und Gary aber mit Handtuchschlägen auf ihre Hintern angegriffen und hierbei gab man Gary so unfassbar fette Arschbacken, auf welche die Handtücher gleich zwei Mal klatschten, dass ich den Film erneut stoppen musste, um nicht wütend zu werden. Falls das bisher die einzige Hinternszene gewesen wäre, hätte ich die vermutlich um ein Vielfaches besser weggesteckt, aber dass nach allen bisherigen Szenen nun auch noch Gary an der Reihe war, diesem geradezu perversen Fetisch zum Opfer zu fallen, brachte mein Blut mächtig in Wallung. Jeder, der an dieser Szene beteiligt war: Schämt euch. In meinen Augen der verachtenswerteste Moment des Films.

Thaddäus wurde eine stinkige Unterhose ins Gesicht geschleudert und an dem Punkt konnte ich den unterirdischen Humor des Films um den allgemeinen Schrittbereich erweitern, nachdem dort schon Patrick seine Augenklappe positioniert hatte. Mr. Krabs fragte irgendeinen Random-Fisch, ob dieser Davy sei, was absolut bescheuert war. Er sollte wissen, dass Davy Jones’ magischer Spind bestimmt nicht so einem 08/15-Schüler gehört. Der Spind mit dem Geheimgang zur Unterwelt war vollkommen ungeschützt, diese optimalen Sicherheitsvorkehrungen kennt Mr. Krabs ja bereits von seinem Lüftungsschacht für den Keller. Warum der Fliegende Holländer nicht einfach aus dem Spind kam, weiß ich nicht. Vielleicht war es eine Einbahnstraße, doch das wurde nicht gesagt. In der Unterwelt sah man wieder einige Monster und das war durchaus cool. Dass Gary SpongeBobs ersten Burgerbraterausweis dabeihatte, um Mr. Krabs in seinem Vorhaben zu bestärken, fand ich ebenfalls gut. Es folgte die mit Abstand unlustigste Szene, als sich Patrick und der Fliegende Holländer darum stritten, ob es sich bei dem Weg um einen Pfad oder eine Straße handelte. SpongeBob meinte noch, dass er Kartoffeln Käseschnüre nennt, grinste anschließend und lieferte sich ein Assoziationsduell mit Patrick. Da ging fast mein Lachgetriebe kaputt, aber auch nur fast.

Patrick verlor kurzzeitig seine Augenbrauen und ich lasse das mal so stehen. SpongeBob bekam es bei den Skelettwachen wieder mit der Angst zu tun, obwohl er erst vor wenigen Minuten begeistert von den Monstern der Unterwelt war. Dieses permanente Hin und Her war nur noch anstrengend und unglaubwürdig. Er musste Patricks Arsch durch eine Felsspalte quetschen und das zähle ich dazu, auch wenn es hier sehr harmlos war. In einer Traumsequenz traf SpongeBob auf einen athletischen Mr. Krabs und dieser riet SpongeBob, dass sich der Schwamm immer fragen sollte, was Mr. Krabs in brenzligen Situationen tun würde. Hierbei kam es zu einer dummen Pronomen-Verwechslung bei „Was würde ICH tun?“, was später wieder aufgegriffen werden sollte. Zumindest war ganz witzig, dass sich SpongeBob wunderte, wie die Traumsequenz nun enden würde. Ab sofort verhielt sich SpongeBob bei den Herausforderungen wie Mr. Krabs und imitierte diesen auch äußerlich. Hier hoffte ich, dass er noch erkennen wird, dass er lieber er selbst sein sollte. SpongeBob und Patrick veranstalteten irgendeinen Unfug mit Seetang/Algen, was wie Innereien aussah und SpongeBob klatschte damit Patrick auf den Hintern. Ich hab echt langsam keine Lust mehr, aber es muss jedes einzelne Mal erwähnt werden, um euch das komplette Ausmaß darzulegen. Die Skelettwachen fanden das jedenfalls so lustig, dass sie in ihre einzelnen Knochen zerfielen und die erste Herausforderung war gemeistert.

Barb wurde informiert, dass Mr. Krabs und Co. in der Unterwelt waren und sie gab das auch an den Fliegenden Holländer weiter, aber ihnen war es schlichtweg egal und der Plotpunkt daher unnötig. Thaddäus wurde von Sirenen abgelenkt, was eine reine Füllszene war und während der Sequenz war sehr bekannte klassische Musik zu hören, welche ich auf die Schnelle leider nicht zuordnen konnte. Trotzdem wurde wieder billig irgendein Musikstück benutzt. Oh, die Szene brachte doch irgendwas, nämlich dass Thaddäus’ Frisur nun anders war. Ein Großereignis sondergleichen. SpongeBob und Patrick klatschten mal wieder ihre Ärsche aneinander, diesmal in Seifenblasen. Kurze Zeit später fragte Patrick den Fliegenden Holländer, ob Arschbackenwackeln ok wäre und tat das. Und ich muss mich immer noch wahnsinnig zurückhalten, bei so was nicht in einen All-Caps-Rage zu wechseln. Inzwischen sind wir bei 15 solcher Szenen angelangt und es ist kein Ende in Sicht. Patrick zeigte wieder seine Schrittaugenklappe, fiel um und heeey, sein fetter Hintern war zu sehen. Das letzte Mal war ja geschlagene 22 Sekunden her. Er fiel erneut um und ein Haken landete in einer seiner Pobacken. Es reicht dann auch allmählich. Herausforderung 2 wurde einfach so von Barb und Patrick anmoderiert und Patrick kommentierte, dass er sich nicht seine Grundschulmathelehrerin wünscht, also wollte man den Kindern doch mitteilen, dass Schule doof ist. Hm. Patrick kündigte SpongeBob als SpongeBert Schlammkopf oder so an und diesmal hatte er keinerlei Ausreden. Seinen besten Freund immer noch mit falschem Namen anzusagen war ein völliges No-Go.

SpongeBob wischte mit einem riesigen Monster wortwörtlich den Boden und ich fragte mich, woher er diese Kraft hatte. Fuhr die dank seiner Krabs-Imitation in ihn? Danach machte er mit dem Fliegenden Holländer ein paar Posen, was ich als eindeutige Neptun-und-Larry-Referenz wahrnahm. Diesmal kam der Ziegelstein aus dem Hintern des Fliegenden Holländers. Alle noch ausstehenden Herausforderungen wurden in einer Montage gezeigt, die von einem Remix des SpongeBob-Tracks „Twelfth Street Rag“ begleitet wurde. Ich fand den furchtbar, der Bumm-Bumm-Beat passte melodisch null dazu. Es wirkte so, als liefen da zwei komplett unterschiedliche Lieder. Auf eine Karte schrieb Patrick „Booger“ und er steckte sich danach den Stift in die Nase. Die ersten drei Buchstaben des Begriffs genügen zur Bewertung dieses Verhaltens. Die Montage an sich war aber recht spaßig, ich mochte vor allem das Bootmonster bei der fünften Herausforderung. Dann wollte man noch mal alle Bullshit-Register ziehen und durchbrach die 4. Wand mit dem echt aussehenden Fischkopf, der in einem RL-Büro saß und sich beschwerte, wie der Film verlief. Tja, nur weil man etwas selbst anmerkt, macht es das noch lange nicht besser. So wurde noch richtig schlecht Sandy in den Film geworfen, welche sich allerdings gleich in eine Monsterqualle verwandelte. Das gemeinsame Gitarrenspiel von SpongeBob und dem Fliegenden Holländer war dafür amüsant. Dumm nur, dass die Szene damit endete, dass SpongeBob auf die betonten Arschbacken eines bezwungenen Monsters sprang.

Um ein großer Junge zu werden, musste SpongeBob Patricks Seifenblasen-Angebot ablehnen, was endlich mal eine ernste Szene ganz ohne kindischen Quatsch war. Burgerbraterausweis-SpongeBob hätte man bei einer Szene belassen sollen, denn mich störte es, dass er ständig zu Mr. Krabs sprach. Die Autoteileladen-Sequenz fand ich unterhaltsam und war womöglich meine Lieblingsszene. Mir gefiel das Teilezeit-Wortspiel und die dreiköpfige Möwe war ein schönes Unterwasser-Äquivalent zu Zerberus, die tatsächlich bedrohlich wirkte. Patrick und Barb hatten einen komischen Dialog, ich mache einfach weiter. Bei der finalen Herausforderung durfte ein Close-up von SpongeBobs saftigen Bäckchen nicht fehlen. Ich meine natürlich die unteren, Freunde. Und ich formuliere das extra so quirlig, weil wir hiermit die 20. Arschszene feiern. Es ist so krank, butt ich bin mir sicher, da geht noch mehr. Die Herausforderung war jedenfalls ziemlich unspektakulär, sie war bloß ein Motorrad-Stunt. Da hätte man sich schon was Krasseres überlegen können. Auch richtig geil war, dass auf dem Zertifikat nur acht Begriffe standen, aber SpongeBob 26 Herausforderungen absolvieren musste. Da hat er wohl 18 umsonst gemacht. Danach gab es wieder eine nervige Lachszene mit dem Fliegenden Holländer und SpongeBob. Bin ich froh, dass ich gleich die 1-Stunde-Marke erreicht habe.

Weil die dreiköpfige Möwe eine Schalentierallergie hatte, war Mr. Krabs unversehrt und er erreichte endlich SpongeBob und den Fliegenden Holländer. Thaddäus und Gary hatten etwas weniger Glück und sie wurden gemeinsam in einem Ei ausgeschissen, was Barb eklig fand. Mr. Krabs gestand, dass er damals auch nur ein unbeliebter Burgerbrater war und ich weiß nicht, ob das seinen alten Marinegeschichten widersprach. Er war ja mal Küchenchef auf der MS Durchfall und hatte in „Harte Schale, weicher Kern“ richtige Marinekumpels. Es passte nicht. Das Haudegen-Zertifikat entpuppte sich als Kinderspeisekarte und hier kann man zumindest argumentieren, dass das eine alte Karte war, noch bevor SpongeBob seinen Job bekam. Sonst wäre es bescheuert, dass er sie nicht kannte. Großartig, und jetzt habe ich den nächsten Satz von Patrick gehört und er sagte, er kannte sie irgendwoher. Lul. Gary war süß, wie er das Tor öffnen wollte und dabei Miau-Laute machte. Der Fliegende Holländer verwandelte sich in seine menschliche Form zurück und es war witzig, wie Thaddäus vor Schreck das Ei wieder zusammensetzte, um sich darin zu verstecken. Stattdessen wurden nun SpongeBob und Mr. Krabs zu Varianten des Fliegenden Holländers und es war merkwürdig, dass es auch Mr. Krabs erwischte, obwohl SpongeBob die ganze Arbeit verrichtete. Es wirkte doch ziemlich erzwungen, um Verbundenheit zwischen den beiden zu erschaffen.

Barb konnte nicht fassen, dass der Fliegende Holländer sie nicht mit an die Oberfläche nehmen wollte und das war keine große Überraschung, da die beiden im gesamten Film nicht wirklich miteinander harmonierten. Der Licht-Gag mit Patrick war genial, so habe ich den noch nie gesehen. Der „Ewigkeit“-Spam von SpongeBob und Mr. Krabs nervte dagegen enorm, "Gags" dieser Art müssen echt aufhören. Patrick gab dann hilfreiche Tipps, wie SpongeBob und Mr. Krabs den Fluch wieder umkehren können und das sollte wohl doch noch sein relevanter Moment im Film werden, auch wenn er zwei Mal mit der Aussage „Was weiß ich!“ reagierte, woher er plötzlich so schlau war. Wirklich mit viel Mühe geschrieben. Und er hatte noch einen dummen Gag mit einem Kopf auf den Schultern - ein Lob von Barb, welches er nicht verstand. Anschließend gab es einen erneuten dämlichen Spam mit „Entfluch den Fluch!“ und SpongeBob und Mr. Krabs waren äußerst albern. In so einer Situation sollte man sich eventuell auf die Mission konzentrieren. Für die nachfolgenden RL-Szenen wäre Fabi der bessere Ansprechpartner, denn die fand er absolut grauenhaft und hat diese auseinandergenommen. Ich hingegen hege keinen allzu großen Groll, also geht die Kritik in einem normalen Rahmen weiter. Was mir zumindest gleich auffiel, war der unglaublich miserable Versuch, eine düstere Atmosphäre mit Piratenschiffen aufbauen zu wollen, obwohl man auf den ersten Blick sah, dass der Fliegende Holländer vor einen Plakat stand.

Die nächsten Szenen waren nicht besser. Es wurde sehr eindeutig ein Greenscreen verwendet und besonders absurd war es, als der Fliegende Holländer ein Mädchen auf Rollschuhen umwarf, dieses aber nicht mehr im Bild zu sehen war, selbst als der Fliegende Holländer weiterrollte. Es lag nur noch außerhalb des sichtbaren Aufnahmebereichs auf dem Boden. Ich konnte mich nicht mal so wirklich über die kurze Pferdeszene freuen, weil man lediglich eine Pferdestatue benutzte statt den Aufwand für ein echtes Pferd zu betreiben. Auch klasse war, dass es eine Einstellung mit einer untergehenden Sonne gab und es direkt danach mit dem helllichten Tag weiterging. Musste es ja auch, denn es hieß, dass SpongeBob und Mr. Krabs die Hornpfeife vor Sonnenuntergang zerstören müssen. Also warum war überhaupt ein Sonnenuntergang zu sehen, wenn das gerade das war, was auf gar keinen Fall hätte vorher vorkommen dürfen? Es war alles so irrsinnig. SpongeBob und Mr. Krabs konnten in ihren Geistergestalten die Hornpfeife nicht berühren, alle anderen Objekte aber schon. Das waren Regeln, mit denen ich mich anfreunden konnte. Super fand ich, dass SpongeBobs Achterbahn-Angst noch mal wichtig wurde, um diese nun überwinden zu müssen. SpongeBob und Mr. Krabs verharrten dann 30 Minuten in einer Warteschlange und es interessierte die Menschen überhaupt nicht, dass da zwei Geister waren. Sehr realistisch.

Schließlich waren der Fliegende Holländer sowie SpongeBob und Mr. Krabs in der Achterbahn und der dämliche Pronomen-Gag wurde wiederholt, diesmal lautete die Frage jedoch, was DU - also SpongeBob - tun würdest. Somit wurde meine Erwartung erfüllt, dass SpongeBob nicht länger wie Mr. Krabs Probleme lösen wollte, sondern im entscheidenden Moment auf seine Fähigkeiten vertraute. Mr. Krabs’ aufbauende Worte an SpongeBob waren durchaus rührend. Der Fliegende Holländer stahl den Hotdog einer Oma und anstelle eines echten Gebisses sah man eines dieser typischen Scherzartikel-Klappergebisse. Die Achterbahn war inzwischen schon im Weltall und die Menschen trugen keine Helme, also starben diese wohl alle an Sauerstoffmangel, tja. SpongeBob meinte, dass Hinterntreten ausverkauft wäre. Kein Wunder, denn die Szenen hatte man zweifelsfrei extremst ausgereizt. Die Achterbahn sauste mit vollem Karacho hinunter und man hörte erneut O Fortuna. Dabei spackte der Bart des Fliegenden Holländers komplett ab und drehte sich mehrmals um seinen Mund, ein bizarrer Anblick. SpongeBob hatte Spaß am Achterbahnfahren und es folgten weitere visuelle Spielereien mit den Charakteren. Der Showdown mit SpongeBob, der den Fliegenden Holländer austrickste und mit Pfeil und Bogen die Seifenblase zum Platzen brachte, war recht cool. Gar nicht toll fand ich dagegen den Fake-out mit dem vollendeten Sonnenuntergang, der auf einmal für eine Sekunde revidiert wurde, damit der Fliegende Holländer doch noch verlor. Solche Gags kann man ruhig bringen, aber nicht, wenn davon literally Sieg oder Niederlage abhängen.

Einfach so war dann alles wieder normal und Barb übernahm die Rolle des Kapitäns, wohingegen der Fliegende Holländer zum Tellerwäscher degradiert wurde. SpongeBob erhielt von Mr. Krabs ein richtiges Große-Jungs-Zertifikat, was jedoch keinen Kunden in der Krossen Krabbe juckte. Man konnte aber noch in letzter Minute eine Rülpsszene einbauen, für eine Furzszene hat es trotz einer Hinterninvasion überraschenderweise nicht gereicht. Mr. Krabs verhohnepiepelte die Kundschaft, indem er freudestrahlend verkündete, dass es alle Krabbenburger zum vollen Preis gibt, was noch lustig war. Patrick war noch mal blöd, als er nicht realisierte, dass SpongeBob ihn mit dem Seifenblasenpuster-Kumpel meinte und ich möchte, dass der Film endet. Der Gag mit der Hälfte der Auszeichnung gefiel mir allerdings. Patrick fiel auf den armen Gary und entzückte mich ein weiteres Mal mit seinem Allerwertesten, sodass ich den Zähler noch mal erhöhen kann. SpongeBob und Mr. Krabs umarmten sich erneut mit den übertriebenen Gesichtsausdrücken und ich habe das Gefühl, ich wiederhole mich ständig, was aber logisch ist, weil sich die Witze im Film auch allesamt wiederholten. Alle Kunden der Krossen Krabbe kamen zur Umarmung hinzu und der Film endete damit, dass gezeigt wurde, wie Thaddäus in der Unterwelt zurückgelassen wurde. Es gab nicht mal eine Post-Credits-Szene, dafür jedoch Seifenblasen-Patrick mit - jetzt kommt’s - Bubble Butt während der Credits, was selbstverständlich noch hinzugezählt wird.

Fazit: Es dürfte klar sein, dass ich von den vier Hauptfilmen diesen am schlimmsten fand. Allein für die insgesamt 22 Hintern-Gags (drei davon waren mit dem Ziegelstein, wo der Hintern nicht direkt zu sehen war, deswegen schreibe ich das so) war ich geneigt, ohne Nachzudenken eine 5 zu geben. Es ist mir scheißegal, dass ich offensichtlich nicht zur Hauptzielgruppe dieses Machwerks gehörte und es sollte mir auch nicht egal sein, weil intelligenter SpongeBob-Humor früher alle Altersgruppen inkludiert hat. Worauf ich noch gar nicht genauer Bezug nahm, ist, dass man über die Hintergrundgeschichte des Fliegenden Holländers und die Unterwelt so gut wie gar nichts erfahren hat. Über den Fliegenden Holländer weiß man weiterhin nur, dass er mal ein Seemann war, der verflucht wurde. Wie er aber verflucht wurde und wie sein vorheriges Leben so war, wurde überhaupt nicht gezeigt. Von der Unterwelt sah man auch nicht viel außer ein paar Monster und die Herausforderungen, die alle an einem Ort stattfanden. Da war garantiert noch deutlich mehr Potenzial. Es gab übrigens nicht mal Songs der Hauptcharaktere, was ziemlich traurig ist. Ansonsten möchte ich nicht alle Kritikpunkte wiederkäuen. Weil ich auch regelmäßig positive Aspekte genannt habe und der Film viele visuell spannende Szenen hatte, gebe ich noch eine 4.

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