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Sonntag, 17. Juli 2011, 00:59

Der Überfall (Kurzgeschichte)

Diese Geschichte entstand für einen Kurzgeschichten-Wettbewerb in meiner Schulklasse, ich habe den 1sten Platz erreicht :D

Dies ist die Geschichte:
"Ist es nun soweit?" fragte ich John, welcher den letzten Zug seiner Zigarette nahm. "Es wird wohl jetzt Zeit sein!" sagte er, während er den Stummel auf den Boden warf und austrat. Ich selber war mir nicht sicher, ob es diesmal gut gehen würde, deshalb vergewisserte ich mich, indem ich John fragte: "Bist du dir sicher, dass diesmal nichts passiert?" Er zögerte eine Zeit lang, er schien nachdenklich, diese Pause kam mir wie Stunden vor, denn ich stand unter Druck. Nach gefühlten 2 Stunden gab er folgende Antwort: "Billy, du weißt doch: Wir sind Profis, das ist mit Sicherheit nicht die erste Bank, die wir ausrauben. Seit 11 Jahren ziehen wir das jetzt durch und außerdem wir haben weder Geld, noch eine Ausbildung, das Geld brauchen wir für unsere täglichen Bedürfnisse!" Ich wusste zwar dass er Recht hatte, aber es erleichterte mich nicht. Wir stiegen schweigend in unseren Wagen, es war ein Peugeot, den wir erst vor kurzen vor einem Fast-Food Restaurant klauten. Während der Fahrt meinte John zu mir: "Mach schonmal die Knarren fix, du musst sie nicht laden, damit drohen wir nur. Und Patronen können wir uns eh nicht leisten!" Nach 20 Minuten waren wir also da: Die Commerzbank! Mit Masken vor dem Gesicht und ungeladenen Waffen gingen wir rein. Alle Leute an den Automaten und vor der Bedienung schickten wir raus, deren Brieftaschen kassierten wir noch ein. Den übrigen Mitarbeiter setzten wir unter Druck: "Geld her oder wir knallen dir eine Kugel in den Kopf!" Er zeigte keine Reaktion, ungewöhnlich für einen dem mit Waffen gedroht wird. Aber mir kam es so vor als wenn er unter seinem Tisch irgendwas sucht, aber es war uns egal. Wir verschärften unsere Drohungen einfach: "Wenn sie in 10 Sekunden nicht das Geld parat haben, legen wir sie um!" Zögerlich holte er das Geld und brauchte 30 Sekunden für die Übergabe. Wie war dies zu interpretieren? Wir dachten uns zunächst nichts dabei, aber beim Weg zur Tür fiel mir ein, dass er mit seiner Hand etwas suchte: Es war ein Polizei Notruf Knopf! Wir versuchten herauszurennen, aber die Polizisten waren schon vor der Bank. Ich und John berieten uns: "Sollen wir uns stellen?" "Nein wir sind Profis, die machen uns keine Angst!" "Bist du dir sicher?" "Vertrau mir einfach!" "Ok, dann los!" Wir rannten durch die Polizeimenge richtung Auto. Wir wollten gerade einsteigen, als John eine Kugel direkt ins Herz bekam, er fiel tot um. Bei dem Versuch die Leiche zur Seite zu schieben, bekam ich auch eine in den Arm, aber ich konnte zumindest wegfahren. Dieser Tag wird mir für immer in Erinnerung bleiben, ich verlor einen Freund, meinen Einzigen. Heute lebe ich untergetaucht in einem kleinen Haus in den Bergen. Wenn ich mein Leben nochmal leben könnte, würde ich nicht immer die Schule schwänzen und nicht den Weg eines Räubers ergreifen. Ich empfehle auch euch allen dies zu tun.
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Dance

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2

Sonntag, 17. Juli 2011, 21:37

Dieser Thread war wohl ausversehen im Musik-Forum gelandet, habe ihn daher mal hierher verschoben. ^^
I look inside and in my heart,
we’re never far apart.


http://i.imgur.com/8KYonML.png

3

Mittwoch, 20. Juli 2011, 14:50

Nicht schlecht :)

Der Schreibstil gefällt mir gut, und auch die Story, sowie die Handlung, sind originell gestaltet.

Ich kann mich zwar generell nicht besonders mit Kurzgeschichten anfreunden, sodass mir alles etwas zu flach und schnell vorkommt, aber für eine Kurzgeschichte ist das vollkommen ausreichend.

Note: 2+

Sebastian

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4

Mittwoch, 20. Juli 2011, 15:48

Gute Geschichte mit Sinn :) Ich find auch, dass du es von der Wortwahl her sehr gut getroffen hast und spannend wars noch dazu.

Note: 1-2
Dieser Beitrag wurde auf chlorfrei gebleichtem, 100% naturfreundlichem Webspace verfasst.
:)

Gary II

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5

Donnerstag, 21. Juli 2011, 20:44

Ich schließe mich den andereb an und gebe eine 2+/1-.
Gruß,
:gary: II


Besitzer von vier klaus'schen Punkten.

Leo05

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6

Freitag, 24. Februar 2012, 19:17

Ich schließe mich auch mal an, finde die Kurzgeschichte ganz gelungen, deswegen 2+ :)

Mein 500 Beitrag! :D
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Chrdrenkmann

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7

Montag, 18. Juni 2012, 07:58

Kommt mir ein bisschen krass vor, ein Räuber zu werden, nur weil man die Schule geschwänzt hat und deshalb keine gute berufliche Zukunft hat, aber na ja... soll auch Ausnahmefälle geben.

Im Großen und Ganzen hat es mir dennoch gefallen - die Handlung ist nicht weiter zu bemängeln.
Aber wie ihr es von mir gewohnt seid, muss ich auch hier wieder einräumen, dass die Rechtschreibung besser sein könnte. Sicherlich ist sie hier solider umgesetzt als bim Großteil der SpongeBob-Fangeschichten, allerdings tauchen hier und da Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung, der Zeichensetzung sowie insbesondere seltsame Satzstrukturen auf, die das Lesen erschweren (zumindest letztere).

Ich würde mich jedoch den anderen weitestgehend anschließen wollen und eine solide 2 vergeben. ;)

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