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Chrdrenkmann

"Fla(us)ch(i)bau(s)ch(i)"

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1

Freitag, 18. Mai 2012, 21:20

Körperliche Gewalt

In den letzten Wochen habe ich in diesem Forum mehrfach kleine Diskussionen zum Thema "Körperliche Gewalt" gelesen, von denen ich einfach nur zutiefst erschüttert war.
Ohne mit der Wimper zu zucken wurden vorrangig im Kopf-Thread diverse Posts geschrieben, dass man doch dem und dem eine reinhauen wird. Wann immer ich einen solchen Post gelesen habe, war ich schlichtweg fassungslos, was hier für - ich möchte sie nicht gleich Schlägertypen nennen - aber doch reizbare junge Menschen angemeldet sind.

Was haltet ihr von körperlicher Gewalt und hattet ihr schon Erfahrungen damit?

Ich selbst glaube an das, was die meisten Leute sagen: "Gewalt ist keine Lösung!"
Denn was soll sie schon großartig bringen? Dann schlägt man halt einem Kotzbrocken in die Fresse. Und weiter?
Außer dass man sich wie der Held fühlt, erreicht man damit doch gar nichts. Man bekommt es eher früher oder später zurück.

Leider muss ich gestehen, dass ich auch lange Zeit unter einer Person gelitten habe, die es lustig fand, mich zu nerven.
Irgendwann hat es mir gereicht und da sie auch noch direkt neben mir stand, ist mir aus Reflex die Hand ausgerutscht und ich habe dem Kerl eine geklatscht. Und im Gegensatz zu manch anderen hier habe ich dabei keine Befreiung gefühlt - im Gegenteil. Der Typ hat mir direkt angedroht, dass er sich rächen wird und ich habe Angst verspürt. Mittlerweile ist er übrigens nicht mehr auf meiner Schule.

Trotz meines einmaligen Ausrutschers kann ich immer noch nicht nachvollziehen, wie jemand von nur einer einzigen Begegnung mit einem Draufgänger, der einen mit Worten provoziert, handgreiflich wird. Das hat es bereits gegeben bei einem von unseren SpongeForum-Usern, aber ich werde in diesem Thread keine Namen nennen.

Es ist mir unbegreiflich, wie man der Spezies, der man selbst angehört, körperlichen Schaden zufügen kann. Sorry.

Namenloser

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2

Freitag, 18. Mai 2012, 21:45

Bedank dich bei der Hopper-Kultur, die hat diesen Umgang cool gemacht... wobei ich aber glaube, dass mancher, der gerne große Töne spuckt, in der Realität deutlich kleinere Brötchen backt.

Und ansonsten, auch wenn es nicht politisch korrekt ist: Wenn jemand einen wirklich dauerhaft piesackt/mobbt/etc. und alles andere nichts hilft, kann man IMO auch mal zuschlagen (natürlich nicht so, dass man den anderen ernsthaft verletzt, aber ein bisschen weh tun darf’s schon). Manche kapieren es leider nur so. Aber vorher wirklich genau überlegen, ob die Aggression wirklich vom anderen ausgeht und man nicht nur von ihm genervt ist, weil einem seine Art nicht passt.

That being said, in 99% der Fälle, wo jemand zuschlägt, dürften diese Bedingungen nicht erfüllt sein...

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Quatschtütenwürger

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3

Freitag, 18. Mai 2012, 21:55

Bei all meinen Ausführungen über körperliche Gewalt will ich das Würgen außen vor lassen, denn zum einen ist das meine Existenzgrundlage, zum anderen hat es Stil :P [/ironie]

Hm... zunächst mal halte ich körperliche Gewalt für ähnlich schlimm wie seelische Gewalt; und da seelische Gewalt eigentlich fast schon an der Tagesordnung bei vielen Menschen bzw. in vielen Lebenssituationen ist (Schule, Beruf, Familie, Organisationen, Institutionen etc.), ist es zumindest mir recht klar, dass bei einigen Menschen die körperliche Gewalt an der Tagesordnung ist. Manche drücken sich eben eher durch Taten, andere durch Worte aus.
Ich bin zum Glück in der Position, nur selten Opfer oder Ausführender körperlicher Gewalt gewesen zu sein. Und ich habe auch nicht vor, daran etwas zu ändern, obwohl ich in manchen Situationen schon übel Lust hätte, jemandem mal eine reinzuhauen. Da man das aber nicht tut und die Konsequenzen unangenehm wären, mache ich das natürlich nicht. Außerdem versuche ich, mich lieber gewaltfrei aus brenzligen Situationen zu ziehen bzw. so weitsichtig zu sein, gar nicht erst in soche Situationen reinzugeraten.
Ähm.... dadurch hat sich - und das ist mir häufiger schon aufgefallen - eine gewisse Selbstverständlichkeit der eigenen körperlichen Unversehrtheit entwickelt, die einerseits ganz angenehm ist, andererseits dafür sorgt, dass ich iwie auch Schiss hätte, mich jetzt zu prügeln - keine Erfahrung und viel Angst, bleibende Schäden davonzutragen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass Leute, die ständig rumprügeln und verprügelt werdne, da deutlich abgehärteter sind und entsprechend auch mehr wegstecken können und sich für diese Leute die Wichtigkeit ihrer körperlichen Unversehrtheit ganz anders verhält als bei mir - Jaja, "Weichei", wenn man so will.
Dass manche Leute sich eben über körperliche Gewalt ausdrücken, weil sie es nicht anders können, kann ich nachvollziehen, andere machen halt Psychoterror; das finde ich ähnlich schlimm, nur wird das meistens nicht als so "falsch" oder verwerflich in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Harry

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4

Freitag, 18. Mai 2012, 22:49

Bedank dich bei der Hopper-Kultur, die hat diesen Umgang cool gemacht...
Dem kann ich mich nur bestens anschließen. Leider wird sowas mehr zur Normalität weil viele Menschen kein großes Selbstbewusstsein haben und wissen wie armselig sie sind.
Deswegen suchen sie Leute die sie noch Armseliger fühlen lassen können, als sie es selbst schon sind, damit sie sich besser fühlen und eine innere Befriedigung spüren. Leider habe ich sowas all zu gut erlebt aber eher Psychisch. In meiner alten Schule hatte ich genug Sticheleien und Beleidigungen anhören müssen und wurde oft runtergemacht das ich irgendwann gar kein Selbstbewusstsein hatte und wehren konnte ich mich auch nicht auch vor angst vor körperlicher Gewalt. >_< Zum Glück ist das ja schon vorbei und mein denken hat sich inzwischen auch geändert. Allerdings verspüre ich immer noch ein ziemliches unwohl befinden wenn ich abends an Jugendliche meines Alters vorbeigehe. Oft fühle ich mich dann so unwohl und unruhig das ich lieber einen umweg gehe um z.B. Abends nicht durch den Park vorbeigehen zu müssen, da sich ja wiedermal Hopper dort versammelt haben und meinen es sei ziemlich cool mit Alkohol auf einem Spielplatz sich das Hirn weg zu saufen... Von einer Hausnachbarin, eine alten netten Dame mit Hund, habe ich gehört das diese Rotzgören sogar so unverschämt waren und nach ihr eine Alkoholflasche hinterher geworfen haben. Eine Situation die ich kürzlich mit Freunden, am Helllichten Tag auf dem Stuttgart Hauptbahnhof erlebt habe, war das es wieder eine Gruppe Jugendlicher toll gefunden hat jemanden mit einem Strohhalm mit Papierkügelchen zu beschießen. -.- Einem Freund von mir haben sie damit beschossen und der hat sogar zu denen gesagt wie " was sollen das hört damit auf" (oder sowas in der art). Der eine ist dann so aggressiv herübergekommen und hat einen auf Gangster und Dicke Hose getan und so gefragt, sowas wie "Was alta, hast du ein Problem?" und einer seiner Kumpanen hat dann wieder ein Papierkügelchen auf den Geschossen. Ich hatte schon gedacht das sie den gleich verprügeln wollen und hab schon panisch gedacht was ich tun sollte, aber zum Glück kam der Zugführer und hat diese Gruppe von Idioten davon abgehalten.

Körperliche Gewalt ist nichts tolles und oft ist es mit Seelischer Gewalt gleich mit verbunden. Allerdings finde ich wenn man Kampfsport macht oder wenn man Kräfte mäßig guter Dinge ist sollte man sich natürlich nicht alles davon gefallen lassen. Wenn dann so ein Schläger einen angreift weil man ihm die Meinung gesagt hat ist es auch nicht verkehrt sich zu wehren und man hat dann auch keine Schuld. Für Leute die nicht so Kräftig sind ( wie ich oder ein paar meiner Freunde ), die können es sich dann garnicht leisten was zu sagen weil man dann nur zusammengeschlagen wird. Klar würde ich versuchen mich an dieser Stelle zu wehren aber wie gesagt, da ich auch nicht gerade der stärkste bin wäre ich bei so einem Fitnessstudio Hopper schnell ausgeliefert... xD

Also Gewalt = Scheisse! :thumbdown:

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5

Samstag, 19. Mai 2012, 00:30

so.
entgegen der weitverbreiteten meinung ich sei ein brutaler schläger, der tagtäglich wehrlose kinder verschlägt, und auch schon mal bei bloßem Blickkontakt die Faust zückt, bin ich eigentlich kein Anwender der Gewalt. Und wenn ich sie anwende, dann wird das nie gerne getan.

Jedwede Anwedung von Gewalt erachte ich nur in zwei möglichen Fällen als legitim:

1. Selbstverteidigung

- Wir stellen und folgendes Szenario vor:
Man läuft durch die Straßen, es ist tiefste Nacht.
Kaum ein Mensch läuft einem über den Weg.
Plötzlich kommt eine, bzw. eine Gruppe Personen des Weges einher, und pöbeln einen an.
Ob diese Personen nun Alkohol getrunken haben, oder einfach nur auf Streit aus sind (oder evtl. Diebstahl betreiben wollen), spielt keine Rolle.
Man versucht zu Beginn die Situation friedlich zu klären.
BAAAM! Man bekommt einen Schlag in die Fresse.
Hier hört bei mir der Spaß auf.
Hier würde ich den Angreifer nun mit mehreren Angriffen außer Gefecht setzen, und schnellstmöglichst fliehen.
(Wobei es natürlich geschickt wäre bereits vor der Eskalation zu fliehen, dies ist aber leider nicht immer möglich.)

2. Zur Beschützung anderer

- Ich sehe es durchaus als legitim an, unter Anwendung von Gewalt sowohl das Wohlbefinden eines Freundes, als auch das eines Unschuldigen, zu schützen.
Stellen wir uns folgende Szenarien vor:

Man läuft mit einem Freund durch die Stadt, wieder einmal wird man von irgendwelchen Typen angepöbelt.
Dieses Mal werden jedoch nicht wir, sondern der Freund angepöbelt.
Ich schreite ein, versuche die Situation friedlich zu klären, versuche das Problem zu ermitteln.
Doch ich werde ignoriert.
Der Typ fühlt sich provoziert, und schlägt grundlos auf meinen Freund ein.
Ich denke nicht im Traum daran dabei zuzusehen wie mein Freund grundlos geschlagen wird.
Ich vertreibe die Angreifer.

Man läuft wieder einmal völlig allein durch die Gegend.
Man kommt an einer einsamen Seitengasse vorbei.
Man sieht wie ein deutlich jüngerer Mitmensch von mehreren Personen brutal zusammengeschlagen wird.
Wir sind ganz allein.
Ich führe auch kein Handy mit mir.
Ich denke nicht im Traum daran einfach weiterzugehen, und vertreibe die Angreifer.

Und ja, jedes dieser Szenarien ist wahr.
Und ich bereue nichts.
Ich mag keine Gewalt, jedoch ist sie in gewissen Situationen durchaus legitim.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Holländer70« (19. Mai 2012, 00:35)


Quatschtütenwürger

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6

Samstag, 19. Mai 2012, 00:53

Ich denke, auch bei diesem Thema - siehe Holländers Beispiele - ist es unklug, absolute bzw. bedingungslose Ablehnung der Sache auszudrücken. Ist wie bei "Ich würde niemals eine Zigarette rauchen" oder "Ich werde niemals die Partei abc wählen." etc.

7

Samstag, 19. Mai 2012, 03:14

Vorab: Es ist das assozialste was man tun kann, alle "Hopper" bzw. generell eine ganze Subkultur in eine Schublade zu stecken.
Was gemerkt? Ich habe euch alle als Assozial bezeichnet, seid ihr das nun auch? Nunja, man weiß es nicht, aber es ist vom Prinzip her das gleiche.

Ich als "Hopper" (ich denke, das ist euer Begriff für Rap-Hörer bzw. jemanden der mit Hip-Hop am Hut hat) sage ja auch nicht, dass alle Nerds kein Leben haben oder so. (Unabhängig ob ihr Nerds seid, das war nur ein Beispiel)

So, nun zum eigentlichen Thema: Gewalt, wann ist es angebracht etc.? Ich finde Gewalt ist in einigen Situationen durchaus angebracht. Auch wenn hier viele Leute auf scheinheilige Moralapostel machen, würden auch sie in vielen Situationen zur Faust greifen, denn dies ist völlig normal. Vielleicht seid ihr solche Situationen nicht ganz gewohnt (wie QTW es bereits angeschnitten hat).

Welche Situationen dies sind, hat Holländer bereits sehr gut geschildert, probs dafür. Aber da gibt es noch mehr, was ich hier bereits gelesen hab. Z.B. wenn eine Person einen lange provoziert, beleidigt, nervt oder was auch immer und man sich mit Worten nicht mehr helfen kann. Na was würdet ihr tun? Richtig, eine reinhauen. Und reinhauen ist ja nicht gleichzusetzen mit töten, ins Krankenhaus befördern oder so, es gilt lediglich als Lektion.

Naja, vielleicht kennt ihr Gewalt so noch nicht, weil ihr mit anderen Leuten zu tun habt oder so. Aber ich z.B. habe mit allen möglichen Leuten zu tun und ohne das jetzt zu verallgemeinern sag ich mal: Darunter sind sowohl Gymnasiasten, als auch Realschüler, als auch Hauptschüler. Es handelt sich also um eine große Bandbreite an Leuten. Und wenn ein "Bro" von mir halt mal ein Problem mit jemandem hat und wie ich oben bereits sagte nichts anderes mehr hilft, helfe ich ihm natürlich beim "Lektion erteilen".

Natürlich sollte man nicht bei jeder Kleinigkeit draufhauen, aber wenn man Gründe hat, ist es durchaus hilfreich, sagen wir es so. Auch ich bin generell gegen Gewalt, aber die bisher genannten und von mir vertieften Einzelfälle, gibt es halt auch.


Und jetzt mal ohne Witz: Jemand der oft eine aufs Maul kriegt wird abgehärtet und wenn dann ein richtiger Rüpel kommt und es ernst meint, hat er ja evtl. ne Chance dagegenzuhalten, nur so ein Gedanke: Think about it!
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Namenloser

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8

Samstag, 19. Mai 2012, 03:59

Vorab: Es ist das assozialste was man tun kann, alle "Hopper" bzw. generell eine ganze Subkultur in eine Schublade zu stecken.
Was gemerkt? Ich habe euch alle als Assozial bezeichnet, seid ihr das nun auch? Nunja, man weiß es nicht, aber es ist vom Prinzip her das gleiche.

Ich als "Hopper" (ich denke, das ist euer Begriff für Rap-Hörer bzw. jemanden der mit Hip-Hop am Hut hat) sage ja auch nicht, dass alle Nerds kein Leben haben oder so. (Unabhängig ob ihr Nerds seid, das war nur ein Beispiel)

Ich hab nicht gemeint, dass alle so sind (auch wenn es nach meinem persönlichen Eindruck schon ein signifikanter Anteil ist), sondern dass viele Idioten ihre Verhaltensweisen aus der Hopper-Kultur haben. Außerdem würde ich nicht jeden, der Rap hört, als Hopper bezeichnen. Ein Hopper ist für mich jemand, der fast ausschließlich (meist deutschen) Gangsta Rap hört, das ganze viel zu ernst nimmt, und aktiv versucht, dem Klischee zu entsprechen – sich also entsprechend anzieht, entsprechend verhält usw..

Harry

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9

Samstag, 19. Mai 2012, 13:06

Vorab: Es ist das assozialste was man tun kann, alle "Hopper" bzw. generell eine ganze Subkultur in eine Schublade zu stecken.
Was gemerkt? Ich habe euch alle als Assozial bezeichnet, seid ihr das nun auch? Nunja, man weiß es nicht, aber es ist vom Prinzip her das gleiche.

Ich als "Hopper" (ich denke, das ist euer Begriff für Rap-Hörer bzw. jemanden der mit Hip-Hop am Hut hat) sage ja auch nicht, dass alle Nerds kein Leben haben oder so. (Unabhängig ob ihr Nerds seid, das war nur ein Beispiel)
Das kann natürlich sein das mit dem Begriff "Hopper" sich jemand persönlich angesprochen fühlt der Hip-Hop und Rap mag. Das tut mir auch leid, denn auf meinem vorherigen Beitrag habe ich mich wohl nicht genau genug ausgedrückt was ich meine, so das es vielleicht zu Missverständnissen kommen könnte.
Bei meiner Definition von "Hopper" sind Leute gemeint die auf diesen Getto und Gangster Zeugs stehen, die das dann genau so ausleben wie in der Musik und z.B. andere mit ihrer Musik auf Bahnhöfen oder Bussen belästigen, die immer 10 mal in einem Satz "Alter" sagen müssen und es toll finden bei "den Bullen" bekannt zu sein...
Solche Menschen habe ich von früh auf als "Hopper" kennengelernt und kenne das auch gar nicht anders. Leute die einfach nur gerne Hip-Hop, Rap, ect. hören sind für mich einfach nur Leute die diese Musik Richtung mögen ohne Spezielle Bezeichnung. Ich meine ich nenne auch niemanden der gerne Rock hört einen Rocker xD

Deswegen bitte nicht falsch verstehen wenn ich von "Hoppern" rede. ;) Klar beim nächsten mal suche ich mir eine Bezeichnung aus die etwas eindeutiger ist damit man auch besser versteht was ich meine. :B

Leo05

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Samstag, 19. Mai 2012, 13:28

Ich mag keine körperliche Gewalt, auch wenn ich sie schon mal stärker angewendet habe.

Ich hab einem kleinen, arroganten Arsch auf die Fresse gehauen. Yay. 8)

Nein, Spaß beiseite: Jemand, der mich schon Monate lang mobbte, dem hab ich irgendwann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Es war nur kurz eine Befreiung, denn dann kam ein Lehrer und ich wurde zu einer deftigen Strafe gebracht. In der Schule ist Schlagen immer schlecht, ich weiß. Aber auch außerhalb würde ich es nicht noch mal machen, egal wie scheiße mich jemand behandelt, man kann sich auch mit Worten wehren.
Natürlich kann das auch mal unangebracht sein... ihr wisst ja, wie wir im Test reden. :/o:

Dabei kann Gewalt auch hilfreich sein: Mir hat man eingetrichtert, wenn ich mal von irgendjemandem bedroht werde, von einem Kidnapper oder so, dann: Schreien, und ihm unter die Nase hauen. Und dann wegrennen und Hilfe holen.

Ich werde Gewalt nur noch in Notsituationen anwenden, aber nicht bei einem Schulkameraden etc.
:muschel:

DX29488

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Samstag, 19. Mai 2012, 16:44

Hmmh, ich unterstütze zwar in weiten Teilen das, was hier bisher gesagt wurde, allerdings muss man sich in gewissen Situationen aber auch die Frage stellen, ob es überhaupt sinnvoll ist, zuzuschlagen. Nehmen wir z.B. Holländer70´s Fall Nr. 1.
Hier besteht nämlich durchaus die (sogar sehr große) Gefahr, dass Zurückschlagen nur dazu führt, dass die Angreifer erstrecht aggressiv werden und noch mehr zuschlagen. Und wenn die zu fünft sind und man selber alleine, ist das zwar höchst feige und unfair, aber was willst du dagegen tun? Deshalb ziehe ich grundsätzlich immer vor, solche Situationen von vornherein zu vermeiden: Nachts mindestens zu zweit gehen, oder gar nicht gehen sondern mit dem Fahrrad fahren, Abstand zu Idiotengruppierungen halten etc.

Andere Sache: Wenn jemand (regelmäßig) auf mich seelische Gewalt ausüben würde, dann würde ich (vermutlich :P) trotzdem nie zuschlagen, weil ich mich doch dann auf ein noch tieferes Niveau begebe, als er. Seelische Gewalt kann ja im Grunde fast nur jemand ausüben, den man kennt (denn was mir irgendein Idiot von der Straße hinterherruft ist mir herzlichst egal) und dann kann man sich auch bei entsprechenden Ansprechpartnern (Lehrer in der Schule, Trainer beim Sport, ansonsten allgemein Polizei) beschweren. Wenn man aber stattdessen zuschlägt hat man davon rein gar nichts, weil dann nämlich derselbe Effekt auftreten wird: Derjenige wird noch nerviger werden und zusätzlich musst du nun befürchten, dass er irgendwann (oder sofort) zurückschlägt. Auch hier gibt es aber genügend Vermeidungstaktiken, die dafür sorgen, dass sowas gar nicht erst entsteht.

Zum Schluss noch ein weiterer Aspekt, den Namenloser glaub ich auch schon genannt hat: Es gibt unheimlich viele Leute mit großer Klappe und nix dahinter. Die meisten Gruppen, auf die man in der Stadt so trifft, würden sich wahrscheinlich niemals prügeln, auch wenn man es ihnen vom Auftreten her zutraut. Entsprechende Aussagen also nicht zu ernst nehmen ;) - Lehrern werden hinter deren Rücken auch häufig Schläge oder sogar Todesstrafen angedroht - sind aber (hier zumindest) noch nie eingetreten, auch wenn einige ersteres durchaus verdient hätten.

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Samstag, 19. Mai 2012, 17:28

Körperliche Gewalt ist falsch.
Ich will mich jetzt nicht aufspielen: Ich bin ein normaler Mensch und wenn wir ehrlich sind: Jeder hat sich mal geprügelt oder ist irgendwann mal handgreiflich geworden, jedoch liegt es halt im Natur des Menschen seine Position und sein Ansehen in der Gesellschaft zu verteidigen. Schlimm sind meiner Meinung nach diejenigen, die stolz auf solche Taten sind.

Dennoch: Quatschtütenwürger hat Recht. Seelische Schäden heilen viel langsamer und schwerer als körperliche Schäden. Worte haben eine
unglaubliche Macht: Sie können dich zwar aufbauen und dir neuen Mut einfließen lassen, jedoch können dich Worte depressiv machen. Was meint ihr, warum sich viele Leute das Leben nehmen … Auf jeden Fall nicht wegen einer Prügelei!


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Dance

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Montag, 21. Mai 2012, 14:06

Ich finde körperliche Gewalt ebenfalls schlimm, allerdings ist es meiner Meinung nach in den von Holländer genannten Fällen durchaus vertretbar, Gewalt zu benutzen, wenn man damit einen Schwächeren, Hilflosen oder Freund beschützen kann. Ich finde es auch sehr gut, dass du so handelst, Holländer, denn von den Menschen, die lieber wegschauen, gibt es heutzutage leider viel zu viele.

Was ich aber absolut nervig finde, ist es, wenn man Gewalt benutzt, um sich aufzuspielen und seine "Macht" zu zeigen. In den von Harry genannten Situationen war ich dabei und ich glaube, die Leute, die da einen auf dicke Hose machen, haben dafür einfach nichts in der Birne. Ich war echt froh, dass die am Bahnhof dann doch weg gegangen sind, jemand wie ich könnte sich eh nicht wehren, und solche Situationen sind echt sehr unangenehm.

Meiner Meinung nach kann man Konflikte in den meisten Fällen mit Worten lösen, deshalb verzichte ich auf Schlägereien (mal abgesehen von meiner Größe) und finde es schade, dass viele Jugendliche das nicht tun. Ich persönlich würde außerdem in einer Situation, in der ich allein bin und ein Fremder aggressiv wird, lieber schnell das Weite suchen und nicht zurückschlagen oder überhaupt darauf reagieren, um der Gewalt grundsätzlich aus dem Weg zu gehen.
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Danny8247

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Montag, 21. Mai 2012, 21:18

Hmmh, ich unterstütze zwar in weiten Teilen das, was hier bisher gesagt wurde, allerdings muss man sich in gewissen Situationen aber auch die Frage stellen, ob es überhaupt sinnvoll ist, zuzuschlagen. Nehmen wir z.B. Holländer70´s Fall Nr. 1.
Hier besteht nämlich durchaus die (sogar sehr große) Gefahr, dass Zurückschlagen nur dazu führt, dass die Angreifer erstrecht aggressiv werden und noch mehr zuschlagen. Und wenn die zu fünft sind und man selber alleine, ist das zwar höchst feige und unfair, aber was willst du dagegen tun? Deshalb ziehe ich grundsätzlich immer vor, solche Situationen von vornherein zu vermeiden: Nachts mindestens zu zweit gehen, oder gar nicht gehen sondern mit dem Fahrrad fahren, Abstand zu Idiotengruppierungen halten etc.

Kann mich da nur anschließen. Am besten, man vermeidet, überhaupt in so eine Situation zu kommen. Und wenn ich jemals in so eine Situation gelange würde, würde es die Sache nur noch viel schlimmer machen, wenn ich zurückschlagen würde, denn es ist nun mal so, dass 99% mich wahrscheinlich mit links "besiegen" würden, erst recht, wenn sie in einer Gruppe sind.

Chrdrenkmann

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Dienstag, 22. Mai 2012, 18:35

Ich denke, auch bei diesem Thema - siehe Holländers Beispiele - ist es unklug, absolute bzw. bedingungslose Ablehnung der Sache auszudrücken. Ist wie bei "Ich würde niemals eine Zigarette rauchen" oder "Ich werde niemals die Partei abc wählen." etc.

Ich kann Holländers Argumentation zwar nachvollziehen, finde aber deine Beispiele ziemlich schlecht - vor allem das mit der Zigarette.

Zugegeben habe ich den Aspekt der Selbstverteidigung allerdings nicht berücksichtigt. Netter Schachzug, Holländer.

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Dienstag, 22. Mai 2012, 18:46

Ich denke, auch bei diesem Thema - siehe Holländers Beispiele - ist es unklug, absolute bzw. bedingungslose Ablehnung der Sache auszudrücken. Ist wie bei "Ich würde niemals eine Zigarette rauchen" oder "Ich werde niemals die Partei abc wählen." etc.

Ich kann Holländers Argumentation zwar nachvollziehen, finde aber deine Beispiele ziemlich schlecht - vor allem das mit der Zigarette.

Zugegeben habe ich den Aspekt der Selbstverteidigung allerdings nicht berücksichtigt. Netter Schachzug, Holländer.

Das mit der Zigarette ist eigentlich das schlagkräftigste Argument gegen notorische "niemals"-Sager. Und das aus einem simplen Grund: Es zeigt so schön auf, wie Sturheit zu irrationalem Verhalten führen kann.^^

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_Da_SiLvA_

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Mittwoch, 23. Mai 2012, 08:28

ja also bei uns kommt die gewalt von so möchtegern gansters also sollche "türken" oder andere die denken sie wären es und wollen sich schlagen und auf cool rummachen aber nichts gegen türken es sind nur paar (mein bester kollege ist ein türke)
und sollche leute die andere zusammenschlagen also immer so3 zu 1 und sich cool fühlen sind doch echt arm wetten bei echten gangs in usa würden sie weinen ...
naja ich find gewalt ist voll blöd :( aber wenn ich es seh wenn jemand anderes jemand haut greif ich natürlich ein und kläre das und bekomm meist immer selber was drauf aber dafür geht es dem opfer immer gut =)
Nyan
am 22.12.2012 werde ich die Welt Erobern :P

18

Donnerstag, 24. Mai 2012, 14:39

ja also bei uns kommt die gewalt von so möchtegern gansters also sollche "türken" oder andere die denken sie wären es und wollen sich schlagen und auf cool rummachen aber nichts gegen türken es sind nur paar (mein bester kollege ist ein türke)

No Racism included.
Also ich find solche rassistischen Kommentare unter aller Sau, sorry.
Ich möchte hier garnicht groß auf Moralapostel machen, auch ich habe "Leichen im Keller", aber Dummheit hat keine Nation, sondern jeder Mennsch kann darunter leiden.
Wenn bei dir einige Leute türkischer Herkunft darunter leiden, schön und gut, aber es gibt genau so Deutsche, Russen oder was weiß ich, die darunter leiden ;)
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19

Donnerstag, 24. Mai 2012, 14:47

Man kann es auch übertreiben, Mr Tahking Bagger.
Ich finde den Post zwar auch nicht vollkommen politisch korrekt, aber mit dem "aber" und dem Klammerinhalt hat er wenigstens noch versucht, ihn etwas abzuschwächen. Womöglich hat er bereits kommen sehen, dass er solche Posts wie deinen zu erwarten hätte - und hat trotzdem einen kassiert...

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20

Donnerstag, 24. Mai 2012, 15:02

Man kann es auch übertreiben, Mr Tahking Bagger.
Ich finde den Post zwar auch nicht vollkommen politisch korrekt, aber mit dem "aber" und dem Klammerinhalt hat er wenigstens noch versucht, ihn etwas abzuschwächen. Womöglich hat er bereits kommen sehen, dass er solche Posts wie deinen zu erwarten hätte - und hat trotzdem einen kassiert...

Wo war meiner übertrieben oder nicht politisch korrekt?
Also, dieses "aber" kenne ich aus eigener Erfahrung, dass man es nur sagt, um solche Kommentare zu vermeiden. Meistens meint man es eben nicht so ;)
(Ich sage nur mein Post "ich musste abbrechen, weil es zu abartig war" und so)
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