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Chrdrenkmann

"Fla(us)ch(i)bau(s)ch(i)"

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61

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 23:45

Ich habe fast immer Suizidgedanken aufgrund von familiren und privaten Problemen. Erst letzte Woche wollte ich es versuchen, konnte es aber nicht über's Herz bringen

Warum wird dieser Post einfach ignoriert? ?(

Ich glaube, das lag am unglücklichen Umstand, dass er und Der Patrickaner relativ schnell hintereinander gepostet haben und dann eine kleinere Diskussion zu Der Patrickaners Post kam. Dadurch ist Aparillos Post unabsichtlich in den Hintergrund gerückt. Ich zum Beispiel hab den Post bisher gar nicht gesehen, da ich nur Der Patrickaners Post als neu sah. :-S

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Aparillo

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62

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 23:50

Ich habe fast immer Suizidgedanken aufgrund von familiren und privaten Problemen. Erst letzte Woche wollte ich es versuchen, konnte es aber nicht über's Herz bringen

Warum wird dieser Post einfach ignoriert? ?(
Hast du diese Gedanken schon lange? Hast du schon einmal mit jemandem darüber geredet oder Hilfe gesucht? :(
Ich bin kein Psychologe, aber ich würde dir sicherlich anraten, so etwas nicht für dich zu behalten. Das Leben kann sich verbessern, lass dir helfen wenn es sein muss. ;)
http://www.telefonseelsorge.de/
Danke :)

Tatsächlich habe ich in einem anderen Forum schon darüber gesprochen. Es ist einfach so, dass mein Vater mich schon seitdem ich geboren bin nicht leiden kann und deshalb alles tut, was in seiner Macht steht, um mich zu verletzen. Als ich 8 war, hat er mich mal mit einem Messer bedroht und zugestochen, weshalb ich auch von zuhause wegrannte. Kam aber natürlich wieder zurück, als er die Polizei informierte, dass ich "geflohen" bin. Ich könnte so vieles aufzählen, bin aber momentan zu erschöpft. :D

Aparillo

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63

Freitag, 21. Oktober 2016, 21:00

es passt hier nicht rein, aber es ist mir gerade egal. hab mich gerade eben geritzt und ich bereue es jetzt schon

64

Freitag, 21. Oktober 2016, 22:29

es passt hier nicht rein, aber es ist mir gerade egal. hab mich gerade eben geritzt und ich bereue es jetzt schon

Ok... Ich kenne dich zwar nicht, aber weißt du überhaupt, was du da machst?
Ich bin gerade als Gast unterwegs und lese hier zufällig deinen Beitrag. Mir ist da das Verfassen eines Posts schon wert, unabhängig davon was ich früher hier im Forum erlebt hab.

Selbstmord ist NIE, und auch wirklich nie, eine Lösung. Ich schreibe es dir deshalb, weil gerade ich des öfteren (insbesondere früher) selbst der Meinung war. Einfach weil man bei sowas denkt, dass es bequemer ist und so seinen ganzen Problemen mit einem Schlag entfliehen kann. Aber das ist nur ein Trugschluss. Man muss da selber eine Lösung finden und es gibt immer etwas, wofür es wert ist doch noch zu leben. Es kennen dich Leute und was sollen sie davon denken wenn du plötzlich nicht mehr da wärst? Wäre es dir egal? Ganz bestimmt nicht.

Hast du Freunde oder Familienmitglieder, denen du dich anvertrauen kannst?
Sprich mit jedem darüber, den du kennst und vertraust, rufe am besten auch die Telefonseelsorge an (wurde hier wohl schon erwähnt) und öffne dich da. Sag alles was dich bedrückt, einfach alles was dir auf der Seele liegt. Meistens ist man depressiv wenn man solche Gedanken hat. Gehe zum Hausarzt und lass dir was verschreiben. Wichtig ist auch rauszugehen, spazieren oder Freunde zu besuchen. Du solltest dich auf jeden Fall ablenken. Erinnere dich an Positives und denk dir einfach "Diese Zeit ist gerade ganz schlimm, aber sie geht wieder vorbei!" Glaub mir, das hilft. Mir hat es geholfen, schon mit einer Vertrauensperson zu sprechen die mich verstanden hat. Sie gab mir Positives mit und baute mich auf. Therapiegruppen sind auch nicht verkehrt, da man mit seinen Problemen auf jeden Fall nicht allein ist. Lasse dir unbedingt helfen, denn du solltest dir selbst schon etwas wert sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Melody« (21. Oktober 2016, 22:39)


Sandy

Why, why not you?

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65

Samstag, 22. Oktober 2016, 19:03

es passt hier nicht rein, aber es ist mir gerade egal. hab mich gerade eben geritzt und ich bereue es jetzt schon

Ich muss auch wirklich sagen, die Art und Weise, wie du deine anscheinbaren Selbstmordgedanken hier preisgibst, klingt wirklich ziemlich sarkastisch von meiner Seite aus.

Ich finde, dass man so ein ernstes Thema doch eher seriöser nehmen sollte, statt hier einfach so reinzuschreien "okay habe mich geritzt, finito."; außerdem ist es für Suizidgefährdete nicht üblich, Reue auszuüben.

Denke wirklich mal drüber nach, WAS du hier eigentlich reinschreibst, denn nur um Aufmerksamkeit zu ersuchen, ist doch echt ziemlich unreifer Kinderquatsch.

Aparillo

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66

Samstag, 22. Oktober 2016, 19:42

"Aufmerksamkeit"
Danke für die Moral.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Aparillo« (22. Oktober 2016, 19:49)


Leo05

der ewige claudio

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67

Freitag, 10. November 2017, 15:32

ich denke gerade mehr oder weniger darüber nach, wie es wäre, sich umzubringen, und wenn es nicht diese natürliche hemmung/angst/wie auch immer man es nennen will vorm suizid gäbe, die denke ich jeder mensch besitzt, würde ich es vielleicht sogar tun
befinde mich jedenfalls seit gestern auf einem der tiefpunkte von 2017, wenn nicht sogar noch mehr, und das obwohl es nicht mal irgendeinen außergewöhnlichen anlass gab, der dazu geführt hat (die tatsache, dass ein mädchen, von dem ich es nicht wirklich erwartet hätte, sich 5 mal besser mit cod auskennt als ich ist zwar erniedrigend af, aber eigentlich ist es das nicht), sondern mir einfach nur wieder bewusst geworden ist, dass mein leben scheiße ist und bleiben wird.
das hab ich schon 100 mal hier ins forum geschrieben. es hat sich nichts geändert. ich war inzwischen auf zwei kleineren partys und kiffe immer regelmäßiger. ändert aber auch nichts. ich hab inzwischen mit mehreren leuten aus der schule über zumindest teile meiner probleme geredet. hat nix geändert.
es ist einfach zu spät, noch irgendetwas zu bewegen. ich scheine ein psychisches problem zu haben, das zu tief in meinem kopf verankert ist, ich kann nichts dagegen tun. wie ich ebenfalls schon öfters erwähnt habe, auch wenn das widersprüchlich ist, mir fehlt die motivation gewisse dinge zu tun (bspw. serien anzufangen etc) UND teilweise weiß ich nicht mal was ich tun muss, um mich von einem komplett-langweiler zu irgendetwas besserem hinzuentwickeln. und selbst wenn: wie gesagt, es ist zu spät, in 5 monaten ist abi, ich bin seit zwei jahren auf meiner schule, die leute kennen mich und meinen charakter, den kann man nicht mehr einfach so ablegen.
alles was an partys oder sonstigem kommunizieren mit anderen geschieht, resultiert aus reinem mitleid. ja, "auch daraus kann eine positive bindung entstehen": in meinem fall eben nicht, aufgrund der oben genannten gründe. auf den beiden (kleinen) partys habe ich nix anderes als kiffen und saufen gemacht, meine kommunikation zu anderen leuten hielt sich in mehr als deutlichen grenzen.
man muss für andere leute eben einen gewissen wert entwickeln, man muss sich schwer entbehrlich machen, halt so, dass andere leute es schade finden, wenn ich nicht hier oder da bin, ein anderes wort ist auch vermissen. das ist aber eben nicht der fall. man kann mich auf eine party einladen, aber es gibt überhaupt keinen grund dazu, man kann es genau so gut sein lassen.
und nach der schule wird das alles genau so weiterlaufen, es gibt überhaupt keinen anlass dazu, zu hoffen, dass dann irgendwas besser wird, im gegenteil, die lage wird sich nach heutiger prognose meinerseits sogar noch verschlechtern.
ich will mich nicht als schwer depressiv oder ernsthaft selbstmordgefährdet bezeichnen, irgendwo muss man dann die kirche auch mal im dorf lassen, aber ich sehe im moment einfach keinen grund, der gewichtig genug ist, mich auf die jahrzehnte die ich wohl noch zu leben habe, zu freuen.
:muschel:

Sandy

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68

Freitag, 10. November 2017, 19:21

ich denke gerade mehr oder weniger darüber nach, wie es wäre, sich umzubringen, und wenn es nicht diese natürliche hemmung/angst/wie auch immer man es nennen will vorm suizid gäbe, die denke ich jeder mensch besitzt, würde ich es vielleicht sogar tun
befinde mich jedenfalls seit gestern auf einem der tiefpunkte von 2017, wenn nicht sogar noch mehr, und das obwohl es nicht mal irgendeinen außergewöhnlichen anlass gab, der dazu geführt hat (die tatsache, dass ein mädchen, von dem ich es nicht wirklich erwartet hätte, sich 5 mal besser mit cod auskennt als ich ist zwar erniedrigend af, aber eigentlich ist es das nicht), sondern mir einfach nur wieder bewusst geworden ist, dass mein leben scheiße ist und bleiben wird.
das hab ich schon 100 mal hier ins forum geschrieben. es hat sich nichts geändert. ich war inzwischen auf zwei kleineren partys und kiffe immer regelmäßiger. ändert aber auch nichts. ich hab inzwischen mit mehreren leuten aus der schule über zumindest teile meiner probleme geredet. hat nix geändert.
es ist einfach zu spät, noch irgendetwas zu bewegen. ich scheine ein psychisches problem zu haben, das zu tief in meinem kopf verankert ist, ich kann nichts dagegen tun. wie ich ebenfalls schon öfters erwähnt habe, auch wenn das widersprüchlich ist, mir fehlt die motivation gewisse dinge zu tun (bspw. serien anzufangen etc) UND teilweise weiß ich nicht mal was ich tun muss, um mich von einem komplett-langweiler zu irgendetwas besserem hinzuentwickeln. und selbst wenn: wie gesagt, es ist zu spät, in 5 monaten ist abi, ich bin seit zwei jahren auf meiner schule, die leute kennen mich und meinen charakter, den kann man nicht mehr einfach so ablegen.
alles was an partys oder sonstigem kommunizieren mit anderen geschieht, resultiert aus reinem mitleid. ja, "auch daraus kann eine positive bindung entstehen": in meinem fall eben nicht, aufgrund der oben genannten gründe. auf den beiden (kleinen) partys habe ich nix anderes als kiffen und saufen gemacht, meine kommunikation zu anderen leuten hielt sich in mehr als deutlichen grenzen.
man muss für andere leute eben einen gewissen wert entwickeln, man muss sich schwer entbehrlich machen, halt so, dass andere leute es schade finden, wenn ich nicht hier oder da bin, ein anderes wort ist auch vermissen. das ist aber eben nicht der fall. man kann mich auf eine party einladen, aber es gibt überhaupt keinen grund dazu, man kann es genau so gut sein lassen.
und nach der schule wird das alles genau so weiterlaufen, es gibt überhaupt keinen anlass dazu, zu hoffen, dass dann irgendwas besser wird, im gegenteil, die lage wird sich nach heutiger prognose meinerseits sogar noch verschlechtern.
ich will mich nicht als schwer depressiv oder ernsthaft selbstmordgefährdet bezeichnen, irgendwo muss man dann die kirche auch mal im dorf lassen, aber ich sehe im moment einfach keinen grund, der gewichtig genug ist, mich auf die jahrzehnte die ich wohl noch zu leben habe, zu freuen.

Ich versuche jetzt einmal so professionell zu sein, wie es nur geht. Selbstmordgedanken kann ich so nicht nachvollziehen, aber ich könnte dir bezüglich der psychischen Situation ein paar Ratschläge geben. Also, für mich handelt es sich GANZ willkürlich gesagt um eine Angsstörung, die retrospektiv enstanden ist, aber auch eine leichte Sucht, da du immer kontinuierlicher den Drang verspürst, zu anderen Mitteln zu greifen.

Als ich 16 war, habe ich mich auf Parties benommen wie die letzte Sau, und das meine ich todernst. Dafür war ich dann bestimmt genauso wie du 'gebrandmarkt' als Nummer Eins Hure aus dem Dorf. Mir ging die Schule sowieso nichts mehr an (was sich mittlerweile zum besseren geändert hat). Aber ja, selbst wenn man wächst und weitere Erfahrungen sammelt, kommt man NIE so ganz aus den alten Verhaltensmustern raus - Ich konnte das bis heute auch nicht. Aber deswegen ist man kein schlechter Mensch, und außerdem hast du erwähnt, dass dich deine Mitschüler gerade so kennen, und dass ist der Kern des ganzen: So haben sie dich auch zu akzeptieren.

Einen Tiefpunkt kann man immer mal haben; ich rate dir einfach, das Abi erstmal wirklich durchzuziehen. Soziale Kontakte sind hierbei wirklich wichtig; also wäre es gut, dich einfach mit deinem besten Freund und unternimm etwas, was nichts mit den genannten Suchtmitteln zu tun hat.

Schlimmsten Falls rate ich eifnach zu einer Therapie, wie zum Beispiel die Systematische Desensibilisierung; häufig auch bei Persönlichekeitsstörungen angewandte Verhaltenstherapie.

Einfach nur straight heads up.

Krosso

Fortgeschrittener

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69

Montag, 25. Dezember 2017, 13:26

Für mich kommt Suizid garnicht in Frage.
Auch wenn ich vor 2-3-4 Jahren kein schönes Leben hatte, kam es auch da für mich eigentlich nie in Frage.

Bitte ausdrucken und an die Wand nageln!

Schreibe ich als jemand, der in dieser Hinsicht auch schon so seine Erfahrungen gemacht hat. Ganz allgemein würde ich sagen, dass Geduld mit das beste Rezept gegen Suizidgedanken sein dürfte.
Ab dem 12./13. Lebensjahr, also ungefähr mit Beginn der Jugendzeit, hatte ich leider mit ersten depressiven Gedanken zu kämpfen, die später mit dem Umzug in eine andere Stadt und dem Schulwechsel noch schlimmer wurden.
Ich fühlte mich von kaum jemandem akzeptiert und wurde von einigen Leuten einfach nur angefaucht. Notentechnisch ging es auch rasch bergab.

Familie und Hobbies haben mich aber positiv angetrieben und irgendwann war der Ehrgeiz und die Lebensfreude wieder da - und das hält bis zum heutigen Zeitpunkt glücklicherweise an...

Kann mich allen anderen Usern daher nur anschließen.

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