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Sonntag, 18. Mai 2014, 15:48

Prüfungsangst?

Angesichts der Tatsache, dass bei mir wieder mal die Klausuren anstehen und bei vielen anderen sicher auch, wollte ich mal fragen, ob ihr sowas wie Prüfungsangst kennt oder ob euch sowas kalt lässt. Vielleicht habt ihr ja auch den ein oder anderen Tipp parat, wie man sich irgendwie beruhigen kann.

In der Schulzeit jedenfalls hatte ich keine Prüfungsangst - ich war zwar immer etwas nervös vor Klassenarbeiten, aber das auch nur in bestimmten Fächern, die mir nicht so gut lagen, und ich war nicht viel nervöser als andere auch, schätze ich. Erst vor den Abiprüfungen war ich dann richtig aufgeregt, da diese einzelnen Prüfungen ja extrem viel zählen und ich auch gehofft habe, dass bestimmte Themen nicht plötzlich abgefragt werden.

Seit der Uni ist es bei mir mit der Prüfungsangst aber sehr viel schlimmer geworden. Im ersten Semester ging es noch einigermaßen, doch im zweiten Semester fing das dann richtig an, wo uns plötzlich auch die ein oder andere Klausur vorgesetzt wurde, bei der ich mir nur "Euer Ernst?" dachte und selbst mit einem Monat ausgiebiger Vorbereitungszeit Angst haben musste, ob ich überhaupt bestehe, obwohl man sich echt kaum besser vorbereiten konnte. Diese Erkenntnis, dass einen selbst die mühevollste Vorbereitung nicht unbedingt sicher durch die Klausur bringt, und einem manchmal echt so unfaire Aufgabenstellungen vorgesetzt werden, haben dazu geführt, dass sich die Prüfungsangst bei mir sehr stark verschlimmert hat.

Jetzt ist es bei jeder Prüfung das Gleiche: Auf dem Weg zur Uni geht es noch einigermapen mit der Nervosität, aber wenn ich dann dort ankomme und noch eine Stunde warten muss, bis es anfängt (ich muss immer früher losfahren, damit ich einen Zeitpuffer habe), werde ich immer aufgeregter, je näher die Klausur kommt. Das äußert sich bei mir darin, dass ich ziemlich zittrig und hochgradig aufgeregt bin, mein Herz richtig schnell klopft und ich vor allem ständig aufs Klo muss und jedes Mal Durchfall habe. Da ist es nicht unnormal, dass ich in der Stunde direkt vor der Prüfung 2-3 Mal aufs Klo muss, und meine Verdauung scheint verrückt zu spielen. Ich versuche immer, mich selbst zu beruhigen, dass ich das schon schaffe, aber es klappt einfach nicht, und ich habe das Gefühl, die Nervosität wird bei jedem Mal schlimmer.

Wie ist es bei euch? :fie:
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Chrdrenkmann

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Sonntag, 18. Mai 2014, 16:57

Ich hatte nur ganz selten Angst vor irgendwelchen schulischen Leistungsnachweisungen. In der Regel haben mir Klausuren überhaupt keine Sorgen bereitet, ich dachte mir immer nur, es wäre ein längerer Test und war daher kurz vor und an Klausurtagen nie nervös.

Auch die Abiturprüfungen verliefen überraschend entspannt. Ich hörte vorher so üble Sachen wie "es gab schon Fälle, da waren Leute vor den Abiprüfungen so aufgeregt, dass sie sich zu Hause übergeben haben", aber bei mir war wieder Ruhe. Zwar konnte ich leicht schlechter schlafen und hatte dann an den Abiturtagen tatsächlich ein minimal angespanntes Gefühl, aber das war es auch schon.

Dennoch gab es zu erbringende Tätigkeiten, vor denen ich mich vorher recht verrückt machte und auch schlecht schlief: Dabei handelte es sich immer um mündlichen Leistungskontrollen, also Aufgaben, die man vor der Klasse präsentieren musste. Hier kam nämlich immer ein Aspekt hinzu, der mir überhaupt nicht gefiel: Dass ein eventuelles Versagen vor den Augen aller erbracht wird. Bei schriftlichen Arbeiten kann niemand sehen, wie gut oder schlecht man ist und eine Blamage bleibt einem erspart. Aber solche Pseudo-Bühnenpräsentationen waren nicht mein Fall, da hatte ich immer Lampenfieber. Erwähnenswert ist allerdings, dass meine Angst sich deutlich verringerte, wenn ich dann wirklich vorne stand und was sagte. Schwierig war lediglich die Zeit bis zu diesem Moment: Nicht zu wissen, wann man dran ist.

Da ich die Schule vor einem Jahr beendete, ist die Zeit meiner Prüfungen vorbei. Manches vermisse ich, das jedoch nicht. :art:

Nerymon

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Sonntag, 18. Mai 2014, 17:02

Schriftliche Prüfungen haben mir eigentlich nie Probleme bereitet.
Bammel hatte ich nur vor den mündlichen Prüfungen und das auch nicht aus Angst vor dem Versagen, sondern einfach deswegen, weil ich Beklemmungen hab vor Menschen zu sprechen und Dinge gut zu erklären und rüberzubringen. Aber im Endeffekt war es dann immer wirklich eher die Angst vor der Angst und wenn ich erstmal da stand und mit dem Vortrag begonnen hab, lief es wie von selbst.

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Sonntag, 18. Mai 2014, 17:32

Ich hatte zwar nie irgendwie Prüfungsangst, aber meistens hilft es, irgendwas dabei zu haben, was einem Glück bringt
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Sonntag, 18. Mai 2014, 17:40

Meine Nervosität bei den Prüfungen resultiert eigentlich auch nur daraus, dass jetzt extrem viel davon abhängt.

In der Schulzeit war es ja egal, wenn man mal in einer Klausur eine schlechte Note hatte, meistens hatte man ja mehrere Klausuren in einem Fach, mit denen man das wieder ausgleichen konnte, oder konnte den Lehrer bitten, zum Beispiel ein Referat halten zu dürfen, um sich die Note zu verbessern. Selbst, wenn all das nicht geklappt hatte, dann hatte man halt von 10 Fächern im Zeugnis ein paar schlecht, aber das wäre im Endeffekt auch nicht so schlimm gewesen.

In der Uni darf man aber jede Prüfung nur einmal nicht bestehen, sonst wird man beim zweiten Fehlversuch exmatrikuliert, und das ist eine Sache, die ich auf keinen Fall will. Das würde mein Leben total auf den Kopf stellen. Wenn ich immer weiß, dass das komplette Studium wegen jeder einzelnen Klausur zu Ende sein könnte, kann ich nicht anders, als nervös zu sein. Ich frage mich, ob es da anderen auch so geht...

Also allgemein ist es bei mir so, dass ich umso nervöser werde, je wichtiger es ist. Deswegen ging es in der Schule immer ganz gut, aber jetzt ist es schlimm. Bei meiner praktischen Führerscheinprüfung damals war ich zum Beispiel auch sehr nervös, da diese über 200 € gekostet hat, und ich die dann nochmal hätte bezahlen müssen, wenn ich es nicht bestanden hätte, dazu wahrscheinlich noch weitere Fahrstunden, und davor hatte ich sowieso schon Stress mit meiner Mutter, die sich darüber beschwert hat, dass das alles so teuer ist.

Mündliche Prüfungen dagegen waren bei mir nie so das Problem. Kurz davor war ich natürlich schon auch etwas nervös, aber ich hatte größtenteils ganz nette Klassenkameraden und wusste, die würden mich nicht auslachen, wenn mir irgendein Fehler passiert. Außerdem hatte ich die Präsentation davor mehrmals gut geübt - klingt zwar albern, aber ich hab in meinem Zimmer immer so getan, als würde ich schon vor der Klasse präsentieren, und hab da mit den Karteikarten die ganze Präsentation durchgesprochen, die Folien dabei aufgelegt usw. Sowas hilft echt ungemein weiter und wenn man das ein paar Mal macht, wird man wirklich sehr sicher beim Sprechen und muss sich dann kaum noch Sorgen vor der Präsentation machen. Das kann ich jedenfalls nur weiterempfehlen.
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Namenloser

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Sonntag, 18. Mai 2014, 18:16

Bei mir geht es normalerweise. Nervös bin ich zwar schon, aber als Angst würde ich es nicht bezeichnen. Ich hatte es nur zwei mal, dass es recht schlimm war: Das war vor der ersten Abiturklausur (das war auch ausgerechnet gleich Mathe) und, noch stärker, vor der ersten Uni-Klausur. Beide Male, weil ich nicht wusste, was mich erwartet, und im zweiten Fall auch noch, weil ich praktisch unvorbereitet war (das hat sich dann ja auch in der Note niedergeschlagen).

Bei den anschließenden Klausuren war die Anspannung immer viel geringer. Bei der LA-Klausur hab ich in der Halbzeitpause zwar auch Durchfall bekommen, aber ich denke, das war eher Zufall oder kam indirekt durch unnormal frühes Aufstehen (das bringt bei mir gerne mal die Verdauung durcheinander), denn eigentlich gehöre ich nicht zu den Leuten, denen Stress auf die Verdauung schlägt.

Mündliche Prüfungen dagegen waren bei mir nie so das Problem. Kurz davor war ich natürlich schon auch etwas nervös, aber ich hatte größtenteils ganz nette Klassenkameraden und wusste, die würden mich nicht auslachen, wenn mir irgendein Fehler passiert.

Eine mündliche Prüfung ist aber etwas anderes als eine Präsentation.

Im Abitur in Hessen hat man zwei (statt wie in den meisten Bundesländern eine), wovon man eine durch eine Präsentation ersetzen kann, was ich aber nicht getan habe. Die eine Prüfung lief gut (Politik und Wirtschaft), und die andere lief schlecht (Informatik). In beiden hatte ich am Ende die gleiche Note. Informatik war eigentlich nur deshalb schlecht, weil ich den Fehler gemacht hatte, mir SQL vorher nicht noch mal anzusehen, weil ich eigentlich schon in meiner Freizeit SQL-Queries geschrieben hatte, die weit über das hinaus gingen, was in der Schule gemacht wurde, und ich dachte, das krieg ich mit links hin. Allerdings war das wohl schon zu lange her und so stand ich dann doch etwas auf dem Schlauch...

An der Uni hatte ich bisher noch keine. Bin auch nicht so scharf darauf, aber muss früher oder später wohl sein.

SpongeBobFan73

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7

Sonntag, 18. Mai 2014, 19:40

Ich hatte Prüfungsangst noch nie in dem Sinne, aber jedes Mal Schiss gehabt, wenn ich ein Referat halten musste. Das passt eigentlich auch gut in diesen Thread hinein.

Ich hatte viel weniger Probleme damit, im letzten Augenblick Handout, Plakate oder PowerPoint-Präsentationen zu erstellen, als dann wirklich vor der Klasse zu referieren. Das war für mich früher insofern ziemlich schlimm, zumal ich, egal, wie gut ich mich vorbereitet habe, zu Beginn meiner Referate heftes Lampenfieber und Nervenflattern gekriegt habe. Das hat sich immer auf meine Fähigkeit, zu sprechen, ausgewirkt und ich begann, wahllose Handbewegungen zu machen, die mich obendrein sogar selbst irritiert haben. Vereinzelt trat auch so ein komisches Gefühl auf, bei dem sich meine Haare kräuselten und mein ganzer Kopf zu jucken anfing. Es hat auch nicht geholfen, mir alle nackt vorzustellen. Weiß auch nicht, wer sich diesen Mist ausgedacht hat.

Heute kann ich wesentlich besser damit umgehen, da ich schon von vornherein etwas selbstbewusster bin, und hoffe, dass meine nächsten Referate ein Erfolg werden. Für mich wird es aber trotzdem die größte Angst vor einer schulischen Arbeit bleiben.

Türkische Kartoffel

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8

Sonntag, 18. Mai 2014, 20:10

Ich hatte viel weniger Probleme damit, im letzten Augenblick Handout, Plakate oder PowerPoint-Präsentationen zu erstellen, als dann wirklich vor der Klasse zu referieren.

Komisch, bei mir ist es genau andersherum. Ich kann gut vor der Klasse referieren (auch wenn einige immer wieder meine Ähmms zählen (mein Rekord ist 82)). Mein Problem ist eigentlich nur, dass ich extrem lange trödle. Das kann bis zum Tag vor meinem Referat sein. Dann bin ich so richtig in Panik und bleibe für eine Nacht wach, damit ich es fertigstellen kann. Das ist die Hölle, das sag ich euch!

Zurück zum Thema: Ich kann Prüfungsangst haben. Jedoch auch nur, wenn ich nicht gelernt habe. Das Problem bei mir ist, dass ich mich nur schwer an Sachen konzentrieren kann, die mich kaum interessieren. Und dann passiert genau das, wie ich oben schon erwähnt habe: Ich trödle. Das scheint bei mir wirklich schlimmer geworden zu sein. Das Merkwürdige ist, dass ich in diesem Zeitraum kaum eine Angst verspüre. Aber am Tag der Prüfung lerne ich panisch wie ein Verrückter in der Hoffnung, einige Punkte zu ergattern.
Ich bemühe mich in letzter Zeit, mich zusammenzureißen und weil ich Themen, die mich nicht reizen, kaum im Kopf behalten kann, versuche ich zusätzlich, ein Interesse dafür zu entwickeln. Aber dies klappt leider nicht immer...

Holländer70

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9

Montag, 19. Mai 2014, 00:22

Uff, ja, von Prüfungsangst kann ich ein Lied singen.

Das fing damit an dass es am Tag vor der schlimmen Arbeit mit der Verdrängung nicht mehr geklappt, und sich ein konsequentes Unwohlsein im ganzen Körper bemerkbar gemacht hat. Als ich es dann durch Lernen lindern wollte hatte ich permanent eine Stimme im Hinterkopf, die mir sagte: Das schaffst du niemals! Du lernst seit Tagen und hast nichts verstanden! Du wirst morgen in der Schule sitzen, und absolut nichts verstehen!

Und endete darin dass ich schon hunderte Male mit verschwitzten und zittrigen Händen vor dem Prüfungsblatt saß, und nach 10 Minuten auf's Klo zu gehen, und mir selbst zu sagen dass ich das jetzt gefälligst zu schaffen habe!

Und ja, es ist schon vorgekommen dass ich vor lauter Prüfungsangst am Morgen gekotzt hab.

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Tʜe мasłeЯ of MoońwaLĸ

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10

Dienstag, 20. Mai 2014, 19:46

Es kam bei mir immer auf die jeweile Prüfung an, jedoch wurde die Angst mit der Zeit erträglicher.

In der Schule war ich meistens vor einer Prüfung in den naturwissenschaftlichen Fächer und in Mathematik ziemlich aufgeregt. Von Schweißhände über Herzklopfen bis hin zu Bauchweh war alles mit dabei. Entspannter war es hingegen in Deutsch, Religion, Philosophie, Englisch usw. Da war meine Vorbereitungszeit meistens nicht so intensiv, jedoch habe ich es meistens geschafft meine Gedanken und Deutungen gut auf dem Papier wiederzugeben. Das Schreiben der Zusammenfassungen und Interpretationen hat auch sogar manchmal Spaß gemacht. Naja, fast.


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Garet

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Dienstag, 20. Mai 2014, 21:01

Nein, hatte ich eigentlich noch nie. Weder bei Prüfungen, noch bei Referaten. Entweder klappt es, oder es klappt nicht. Ändern kann ich es eh nicht.

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Samstag, 31. Mai 2014, 21:44

Ich kann gut vor der Klasse referieren (auch wenn einige immer wieder meine Ähmms zählen (mein Rekord ist 82)).

So ist es bei mir auch. Ich habe vor Referaten (besonders in Englisch) eigentlich nie Angst, wobei auch mir die Ähmms zu schaffen machen und ich dafür mal eine Viertelnote Abzug bekommen habe. Leider merke ich so etwas gar nicht, was dazu führt, dass ich es auch nicht einfach ausschalten kann, aber wieder will mich niemand verstehen. :mad:

Aber ansonsten hängt es vom Stoff und manchmal sogar vom Lehrer ab, dass ich eine Angst vor der nächstanstehenden Arbeit entwickle. Ich bin eher der Typ, der gleich in der Schule den Stoff lernt. Daher wäre es mir auch lieber, gleich nach den Themen eine Klassenarbeit zu schreiben, Wiederholungen in der Schule sind auch nichts für mich, höchstens bei Sachen, die man auswendig kennen sollte.

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Samstag, 31. Mai 2014, 22:13

Ich hatte in meinem Leben bisher nur bei einer Sache Prüfungsangst. Und zwar bei der Führerscheinprüfung. Da auch nicht von Anfang an, sondern erst, nachdem ich sie einmal vergeigt hatte. Ich befürchte falls ich jemals eine Uni-Prüfung wiederholen muss, werde ich beim zweiten Versuch auch wieder Prüfungsangst haben.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

Cheshire

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14

Freitag, 6. Juni 2014, 17:58

Ich hatte eine Zeit lang mal echt richtig Angst vor Mathearbeiten. Ich war noch nie - und bin es bis heute nicht - gut in Mathe und allein der Gedanke daran, eine Arbeit zu schreiben hat mir furchtbar Angst gemacht. Inzwischen ist es besser, kam mit der Zeit. Vielleicht, so "traurig" es ist, habe ich mich damit abgefunden, dass nie etwas besseres wie eine 4 herauskommt. Oder weil ich weiß, dass es mir für mein späteres Leben nicht schadet, schlecht in Mathe zu sein.
Ansonsten ist da nurnoch die Angst vor der Vorbereitung einer wichtigen Präsentation. Das Präsentieren an sich ist nicht so schlimm, aber die Vorbereitung ist einfach die Hölle. Ich weiß nie, wie ich anfangen soll und schiebe dann alles auf den letztmöglichen Termin, was mir dann immer ungeheuren Zeitdruck macht.
» One day Alice came to a fork in the road and saw a Cheshire cat in a tree.
"Which road do I take?" she asked.
"Where do you want to go?" was his response.
"I don't know", Alice answered.
"Then", said the cat, "it doesn't matter." «

Chrdrenkmann

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15

Montag, 6. Mai 2019, 19:48

Mittwoch schriftliche Abschlussprüfung und ich werde es wie immer machen: Erst am Tag vorher noch mal alles wirklich anschauen.

So war es beim Abitur, so ist es bei jedem Test... und irgendwie habe ich immer Erfolg damit. Nervös bin ich zwar schon, weil ich nicht weiß, ob ich es schaffe, alle Themen noch mal zu verinnerlichen, aber es bringt mir noch weniger, mir den Stoff, den ich noch nicht so abrufen kann, ein paar Tage vorher anzusehen. Da würde das bis zur Prüfung wieder weg sein.

Chrdrenkmann

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16

Mittwoch, 8. Mai 2019, 13:31

Prüfungen sind geschrieben und was soll ich sagen: Hab so ziemlich alles richtig gemacht. Die Fragen, bei denen ich wirklich überlegen musste, hätte ich auch nicht besser gekonnt mit wochenlanger Lernphase. Höchstens bei zwei von 48 Aufgaben wäre ich mit mehr Aufwand vielleicht sicherer gewesen - aber das war eh Rechnungswesen, also so what.

Insgesamt habe ich durchaus ein gutes Gefühl. Habe natürlich danach mit meinen Ausbildungskollegen Antworten ausgetauscht und wir stimmten sehr oft überein, was ja kein schlechtes Zeichen ist.

Während der einstündigen Wirtschaft-und-Sozialkunde-Prüfung nach der zweieinhalbstündigen Abschlussprüfung knurrten zwei Mägen laut um die Wette, was extrem lachkickinduzierend war.

Meine mündliche Prüfung ist dann am 11. Juni. Und vor der habe ich mit Abstand am meisten Angst.

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17

Dienstag, 16. August 2022, 19:26

Wie heißt es doch so schön: Die Prüfungen haben mehr Angst vor dir als du vor ihnen. Und das stimmt. Ich finde man steigert sich da zu sehr rein.

Quelle: Erfahrung

Chrdrenkmann

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18

Samstag, 10. September 2022, 13:54

Wie heißt es doch so schön: Die Prüfungen haben mehr Angst vor dir als du vor ihnen.

Wer sagt das? Ist das eine anerkannte Redewendung? Würde mich wundern, wenn leblose immaterielle Dinge Angst vor mir hätten.

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JoSchwamm

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Donnerstag, 22. September 2022, 20:16

Bei mir kommt's drauf an. Bei manchen Fächern wie z.B Informatik habe ich garkeine Angst, aber bei Spanisch und vielen anderen mega viel. Meist weil ich das Gefühl habe, das ich nicht gelernt habe, obwohl ich das getan habe. Dadurch das ich Angst habe verschenke ich meist die hälfte meiner Punkte an Schusselfehler. Es ist schon besser geworden, aber vorallem während Corona war ich sehr Aufgeregt. :)

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