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Ümläütmän

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221

Montag, 24. Februar 2014, 19:39

naja, so ganz konsistent ist das NT auch nicht, wenn bedenkt, dass die Evangelien vier mal die gleiche Geschichte erzählen sollten aber in vielen Punkten widersprüchlich zueinander sind. Wenn man sich auf die Charakterisierung von Gott beschränkt, sieht das schon wieder besser aus.

Der Fänger im Roggen wurde auch von einem so ausgelegt, dass er als Rechtfertigung für Mord diente. Und jeder, der ihn gelesen hat, weiß wie abwegig diese Interpretation ist. Von daher kann man nicht den Religionen, den heiligen Schriften oder ihren Verfassern die Schuld für die Auslegungen und die damit gerechtfertigten Taten geben. Menschen, die sich damit rechtfertigen sind (zumindest meiner Einschätzung nach) einfach ziemlich böse und glauben nicht wirklich das, was sie sagen. Gäbe es die entsprechende Schrift nicht, würden sie eine andere finden, die sie entsprechend uminterpretieren würden.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

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222

Montag, 24. Februar 2014, 21:46

Wieso sollte Goot gut sein?
Und wenn er es ist, wieso sollte er perfekt sein?
Vielleicht hat er es gut gemeint und es ist nur nicht ganz so gelungen (schon mal Sim City gespielt?)
Vielleicht hat er aber auch einfach eine ganz andere Auffassung von dem, was Gut und was Böse ist
Vielleicht soll es als Prüfung dienen
Oder er hat einfach Spaß daran, mit uns zu spielen
Auch wenn es durchaus gute Gründe gibt, an Gott zu zweifeln, das Schlechte in der Welt als Grund zu nennen hat mir nie sonderlich eingeleuchtet.


Als ich deinen Beitrag gelesen habe, musste ich an ein Zitat von Voltaire denken:
„Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist.“

Passt wie die Faust perfekt aufs Auge. :larry:


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223

Dienstag, 25. Februar 2014, 02:39

Hab mich mittlerweile von der Rolle des erbitterten Gottes-Gegners etwas distanziert.

Also ich finde nach wie vor sämtliche Religionen ziemlich unglaubwürdig, unlogisch, dem Menschen mehr schadend als helfend, etc.

Jedoch bin ich mittlerweile nicht mehr relativ sicher dass kein Gott existiert. Ich halte es für durchaus möglich dass ein Wesen existiert, das diese Welt geschaffen hat.
Die Natur verläuft in einem derart komplexen, und in sich geschlossenem Mechanismus dass ich es nicht unbedingt als wahrscheinlicher erachte dass diese Welt nur ein Zufallserzeugnis ist.

Sollten Himmel und Hölle existieren, wovon ich nicht überzeugt bin, so glaube ich dass Gott mich nicht in die Hölle schicken wird weil ich zu Lebenszeiten nicht seiner Religion angehörte (Christentum, Islam, etc.), da der Glaube an die richtige Religion von so vielen Zufällen bestimmt ist (Kulturkreis, etc.), und es schlichtweg nicht möglich ist durch Einsetzen von Verstand die richtige Religion zu finden. (Das alles natürlich nur unter der Annahme dass Gott in der Form existiere in der ich mir ihn ausmale.)

Im Endeffekt erachte ich die Frage ob ein Gott existiert oder nicht, für mein Verhalten auf dieser Erde, und somit auch generell, als irrelevant.

Also bist du ein Agnostiker?


Hab's erst jetzt gesehen, ähm, ich halt von so ner Zwangskategorisierung ehrlich gesagt nich viel.

Ich mein ich könnte schon sagen dass ich ein gewissen Punkten des Pantheismus zugeneigter Agnostiker-Atheist bin, und was würde das jetzt bringen/aussagen?

Man kann bei der Frage nach der Glaubensrichtung auch einfach 'ne kurze Stellungnahme abgeben statt mit irgendwelchen nichtssagenden Bezeichungen um sich zu werfen, finde das deutlich interessanter^^

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224

Dienstag, 25. Februar 2014, 12:52

Ich selbst bin konfessionslos, aber in einem christlich-protestantisch geprägten Umfeld aufgewachsen und hatte in der Schule bis zuletzt den evangelischen Unterricht gewählt.

Agnostiker würde ich mich nicht nennen. Ich verfolge eine Art modernen Naturglaubens, vertraue also auf die absolute Kohärenz und Erklärbarkeit alles Natürlichen – auch über das hinaus, was ich selbst wahrnehmen und nachvollziehen kann – und auf das permanente Streben von allem, in ein Gleichgewicht zurückzufallen.

Daraus versuche ich auch die Kraft, Hoffnung und den Rückhalt zu beziehen, welche auch der Glaube vielen Menschen bietet, eine große Errungenschaft in meinen Augen.
Das Problem der anderen menschlichen Leistung, nämlich durch die Wissenschaft die Zusammenhänge der Natur aufzudecken, ist meiner Ansicht nach, dass sich kaum alle Menschen emotional darin einbinden lassen.
Sobald die Grenzen der logischen Nachvollziehbarkeit nämlich erreicht sind, ist es der leichtere Weg, die unerschlossenen Gebiete mit Fantasie auszufüllen.

Diese improvisierte Ergänzung finde ich aber in der heutigen Welt nicht zielführend. Sie wird weiter bevorzugt werden, solange Wissenschaft weiterhin für die meisten schwer zugänglich ist (auch sprachlich) und als etwas tristes, trockenes wahrgenommen wird. Mein Eindruck, dass unter Menschen, die sich sämtlichem Glauben entsagt haben, Verzweiflung, Tristesse und sinkende Moral ziemlich weit verbreitet sind, ist wohl nicht unbegründet.
Ich frage mich deshalb, ob die positiven Aspekte von Religion und Wissenschaft nicht einander nähergebracht werden können, statt immer entgegengesetzt zu werden, und denke, wir sollten mehr respektieren, dass wir vielleicht einfach nicht alles begreifen können, und dass Fantasterei auch keine zufriedenstellende Lösung sein kann.
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Dance

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Samstag, 26. April 2014, 12:21

Ich habe das Bedürfnis, hier mal was zu erzählen, könnte vielleicht auch in den Eltern-Thread rein, aber hier passt es sich noch eher.

Gerade kam meine Mutter ins Zimmer rein und meinte, dass eine Sache sie bei mir furchtbar enttäuscht habe und dass sie deswegen sogar tatsächlich will, dass ich möglichst bald ausziehe (normalerweise freuen sich meine Eltern nicht darauf, dass sie bald ohne mich im Haus sein werden). Die Sache ist die, dass nämlich letztes Wochenende, wo Danny bei mir war, ich am Ostermontag nicht in die Kirche mit wollte, weil Danny und ich am Morgen noch nicht fertig waren und die Zeit lieber für was anderes nutzen wollten. Ich war wohlgemerkt am Donnerstag, Karfreitag und Ostersonntag, also fast drei Tage hintereinander, jedes Mal mit in der Kirche (Danny zwei mal auch). Meine Mutter sagte trotzdem, sie sei enttäuscht von mir, dass ihre christliche Erziehung bei mir nicht funktioniert habe. Das hat mich dann doch irgendwie schockiert, wie fixiert sie auf die Sache mit dem Glauben ist, und ich ihr nicht klarmachen konnte, dass das einzig und allein meine Entscheidung ist, wann ich in die Kirche mit will, und auch allgemein, dass mein Glauben meine Sache ist.

Es ist nämlich sowieso schon länger so, dass ich mich nicht mehr so richtig als gläubig bezeichnen würde, obwohl ich so erzogen wurde, und ich tatsächlich schon von klein auf immer jeden Sonntag in der Kirche war. Ich will nicht völlig verneinen, dass es eine höhere Macht geben könnte, aber andererseits kann ich auch nicht glauben, dass genau das, was in der Bibel steht, das Richtige ist, was wirklich passiert ist. Ich bin über die Jahre viel kritischer geworden und kann nicht einfach alles glauben. Trotzdem bin ich immer in die Kirche mitgekommen, da ich erstens hauptsächlich Streit mit meinen Eltern vermeiden wollte, und ich zweitens trotzdem einige positive Dinge für mich aus Bibeltexten oder einer Predigt mitnehmen konnte, positive Denkanstöße und sowas. Deswegen war es für mich auch nicht so schlimm, einfach mitzugehen, auch wenn ich nicht mehr alles glaube.

Wenn dann allerdings sowas passiert, wie bei meiner Mutter, die mir die Religion schon irgendwie aufzwingen will, weil sie meint, dass ihre Erziehung bei mir versagt hat, und mich daher sogar aus dem Haus haben will, finde ich das schon traurig. Jeder sollte selbst das Recht haben, entscheiden zu dürfen, an was er glaubt und ob er in die Kirche mitkommt oder nicht. Deswegen war es nur das Richtige, dass ich bisher immer den Mund gehalten habe und mir nur im Stillen gedacht habe, dass ich nicht mehr alles glaube, denn sonst hätte das traurigerweise bestimmt viel zerstört. Wenn ich dann mal ausziehe, was sicher nicht mehr allzu lange dauern wird, dann kann ich selbst entscheiden, was ich machen will. Ich konnte ihr jedenfalls nicht klarmachen, dass ich meinen eigenen Weg gehe und es einzig und allein meine Entscheidung ist.

Ich kann ja schon auch nachvollziehen, dass man es vielleicht traurig findet, wenn das eigene Kind nicht so wird, wie man es haben möchte, aber ich bin kein schlechter Mensch, und ich sträube mich ja auch nicht völlig gegen das, wie sie mich erzogen haben, auch nicht gegen das mit der Religion. Vor allem habe ich mein eigenes Leben, meine eigenen Überzeugungen und das muss einfach akzeptiert werden.
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Ümläütmän

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Samstag, 26. April 2014, 12:56

Ich war seit Jahren nicht in der Kirche und meine Eltern an Ostern auch nur einmal. Und auch wenn jemand nicht (regelmäßig) in die Kirche geht, heißt das doch noch lange nicht, dass er keinen christlichen Glauben hat. Manche brauchen das auch einfach nicht, weil sie sich lieber selbst Gedanken machen, alleine beten, zu Hause Bibel lesen etc. Ein Auto wird ja auch nicht dadurch zu einem Auto, dass es regelmäßig in der Garage steht.
Ich finde deine Position hier christlicher als die deiner Mutter, weil in der Bibel ja auch so Sachen stehen wie "Toleranz üben", "Gott gab dem Menschen Willensfreiheit" und "nicht (vorschnell) über andere urteilen". Wenn Glaube erzwungen ist, ist es ja sowieso kein richtiger Glaube, da man nur das Handeln erzwingen kann aber nicht das Denken. Und das Denken ist das, was den Glauben ausmacht und nicht das Handeln.
Seit ihr evangelisch oder katholisch?
Im ersten Fall könntest du mal auf das verweisen, was Luther gesagt hat.
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Aku

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Samstag, 26. April 2014, 13:28

Deine Mutter hat einen heftigen Dachschaden und vermutlich hat ihre „christliche Erziehung“ nicht gefruchtet, weil sie in ihrer gesamten Intoleranz gar nicht in der Lage war, dir irgendwelche religiösen Werte zu vermitteln. Vielleicht sollte sie sich mal fünf Minuten nehmen und darüber nachdenken, ob sie wirklich einem christlichen Weltbild oder doch eher einem katholisch-mittelalterlichen folgt.

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Dance

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228

Samstag, 26. April 2014, 14:46

Danke für euren Zuspruch.

Meine Mutter ist eigentlich eine nette Person, und auch, wenn das jetzt vielleicht anders wirkt, liebt sie mich schon, und tut viel für mich. Also stellt sie euch jetzt bitte nicht komplett falsch vor, sie schmeißt mich ja nicht wirklich gleich aus dem Haus.

Es gibt nur einige Dinge, mit denen sie wirklich übertreibt, bzw. in die sie sich zu sehr hineinsteigert, und ich wollte einfach erwähnen, dass ich so eine erzwungene Denkweise bei Religionen nicht gut finde. Wenn jemand sich nur das aus der Religion herausnehmen möchte, womit er was anfangen kann, ist das völlig in Ordnung, und das sollte akzeptiert werden.

Und falls sie mich nochmal darauf oder etwas Ähnliches anspricht, werde ich das, was Ümme und Aku hier gesagt haben, auch mal erwähnen.
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Samstag, 26. April 2014, 15:19

ob sie wirklich einem christlichen Weltbild oder doch eher einem katholisch-mittelalterlichen folgt.


Hier vorsichtig sein. Religionen heute mit denen von vor Tausend Jahren zu vergleichen führt nicht gerade zu einem brauchbaren Ergebnis ... da kannst du nämlich so ziemlich alles von damals nehmen, weil damals alles viel stärker auf hierarchische und fremdbestimmte Strukturen pochte und alles aus heutiger moderner Sicht scheiße blöd war.



Mal überlegt, ob die ganze Religions-Kiste nur eine Art Schutzbehauptung ist, um den "Zuhause ausziehen"-Punkt zu rechtfertigen? Ist ja durchaus üblich, dass Eltern ihren Kindern ab einem gewissen Alter es nahelegen, mal auf eigenen Beinen zu stehen und pflügge zu werden - und sie hat nur Schiss, das irgendwie einfach so zu sagen und kommt dann plötzlich mit einem konstruierten völlig abstrusen Grund an.

Dance

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230

Samstag, 26. April 2014, 15:31

Ich glaube, das ist nicht der Grund - wie gesagt, meine Eltern meinten ja schon oft, dass sie es schade finden, wenn ich mal ausziehe, weil dann nur noch sie übrig bleiben, und Geschwister hab ich ja auch nicht. Wenn ich mal für ein Wochenende weg bin, sagen sie ja manchmal, dass das Haus dann so leer ist. Jedenfalls nimmt man bei mir in der Familie nicht gerade ein Blatt vor den Mund - wenn sie mich möglichst schnell zum Auszug bewegen wollten, würden sie das offen sagen und nicht in irgendwelche anderen Gründe einpacken.

Meine Mutter findet es schon wirklich so schlimm, dass ich mich "immer mehr von der Kirche abwende", aber das ist meine Sache und ich lass mich nicht verbiegen.
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231

Samstag, 26. April 2014, 15:35

Religionen heute mit denen von vor Tausend Jahren zu vergleichen führt nicht gerade zu einem brauchbaren Ergebnis

Also beim Islam gibt es da keinen nennenswerten Unterschied.
BTW: Ich bin Bundestagswal! #Brot

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232

Samstag, 26. April 2014, 15:36

aber das ist meine Sache und ich lass mich nicht verbiegen.

Völlig zurecht.


Trotzdem klingt die ganze Aktion eigenartig - als ob noch irgendwas anderes dahintersteckt, es ist ja ungewöhnlich, wenn deine Mutter plötzlich so stark aus der Rolle fällt, was das Thema zuhause wohnen, Mutter-Kind-Beziehung etc. angeht.
Wenn das wirklich allein auf religiösen "Fanatismus" zurückzuführen ist, wäre das schon arg bedenklich. Und hat auch nichts mit der Religion mehr zu tun, weil das eindeutig kein Bestandteil von evangelischer oder katholischer Kirche ist!

Aku

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233

Samstag, 26. April 2014, 19:01

Also beim Islam gibt es da keinen nennenswerten Unterschied.


Aha … und wen betest du so an? Lass mich raten: Kai Diekmann?
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234

Samstag, 26. April 2014, 19:55

Also beim Islam gibt es da keinen nennenswerten Unterschied.


Aha … und wen betest du so an? Lass mich raten: Kai Diekmann?

Nein, und die Frage nach dem Glauben hatte ich bereits oben beantwortet.
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Lord3d

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235

Sonntag, 27. April 2014, 16:12

Ich finde ja generell, dass es irgendwie den Sinn eines Glaubens zerstört, wenn man ihn aufzwingen will. Ich glaube an viele Sachen, egal ob jetzt Religiöses oder Philosophisches oder total Hirnrissiges, aber ich glaube an die Sachen, weil es mir Kraft für den Alltag gibt, es mir Hoffnung gibt, das mnaches vll. so sein könnte oder weil es einfach Spaß macht, die Welt so zu sehen.
Aber wenn man gezwungen wird, zu jeder Gelegenheit die es gibt in die Kirche zu gehen, das würde zumindest bei mir genau das Gegenteil bewirken.
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236

Sonntag, 27. April 2014, 16:42

Ich kann mich eigentlich nur meinen Vorgängern anschließen. Kirchenbesuche sind das Eine, jedoch ist es ebenfalls wichtig religiöse Werte wie Demut, Mitgefühl und Toleranz im Alltag anzuwenden. Wer glaubt, dass man mit Kirchenbesuche automatisch ein guter Christ wird, täuscht sich.

„Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.“ (Albert Schweitzer)


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Mr.Steelfan

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Dienstag, 27. September 2016, 20:03

Ich bin katholisch, ich glaube an Gott, und ja! Das war's eigentlich!
Ein Kuss eines Mannes ohne Moustache,
ist als esse man ein Ei ohne Salz.

Wer braucht schon ein Motto? Wir feiern uns selbst! Abschluss 2017! :v:

Ich gebe dem Typen Kekse, Brötchen und Pommes mit Mayo und einen Loli nach der Schwammbehandlung > :cookie: > :papa:

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Steelfan lässt grüßen! :plankton:

RLMAX9

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Sonntag, 13. November 2016, 23:23

Also wir sind katholisch. In Grunde genommen sind wir sehr religiös und haben gewisse Traditionen. Wir gehen aber nur in Polen in die Kirche, weil es da unsere Verwandschaft selbstverständlich jeden Sonntag macht und wir uns von ihnen nicht abgrenzen wollen.

Krosso

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Donnerstag, 1. Dezember 2016, 20:31

Man könnte mich als Agnostiker bezeichnen - ich leugne also weder die Existenz, noch die Nichtexistenz einer Gottheit oder einer anderen höheren Macht.
Es gab allerdings mal eine Zeit, in der ich wirklich intensiv (im christlichen Sinn) an Gott geglaubt habe.

Spekulationen über die Existenz Gottes finde ich zwar wirklich interessant, aber die umfassenden Diskussionen und die Länge dieses Threads z. B. zeigen eindeutig, dass das Thema in den meisten Fällen nur unnötig Kopfzerbrechen bereitet und man sein Leben einfach normal weiterführen sollte (egal, ob mit oder ohne Religion). Finde ich zumindest.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Krosso« (1. Dezember 2016, 20:37)


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Sirena

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240

Freitag, 2. Dezember 2016, 13:46

Also wir sind katholisch. In Grunde genommen sind wir sehr religiös und haben gewisse Traditionen. Wir gehen aber nur in Polen in die Kirche, weil es da unsere Verwandschaft selbstverständlich jeden Sonntag macht und wir uns von ihnen nicht abgrenzen wollen.


Wie feiert man in Polen Weihnachten?

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