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Kokosnussfahrrad

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61

Samstag, 27. August 2011, 12:16

@Holländer: Naja, dieser Absatz

Zitat

Die Menschen sollen sich einem lieben Gott, (der sich bisher NIE gezeigt hat und irgendwo an einem Ort sitzt, den man nicht erreichen kann, es sei denn man befolgt die Religion), unterwerfen, der allmächtig ist und alles sieht und einen bestraft, wenn man nicht folge leistet. Verstößt du gegen seine Gesetze, musst du im Höllenfeuer brennen - aber er liebt dich, ist klar. Und Geld von dir braucht er auch noch.

klingt wie exakt aus dem Film Zeitgeist rauskopiert, da der Sprecher genau das sagt, was du geschrieben hast; wenn man seine "Gesetze" nicht befolgt, wird man im Höllenfeuer schmoren, aber Gott liebt einen. Und danach ertönt ein lauter Lacher.

:clap:

Aber ist nicht böse gemeint, ist mir nur so aufgefallen.

Ähm, zum Thema Gott kann/will ich mich nicht so richtig äußern, denn ehrlich gesagt übersteigt das wirklich meinen Verstand. Ich brauche keinen Ort (Kirche, Moschee, andere Gotteshäuser) um daran zu glauben, d.h. mit Religionen hab ich nicht wirklich viel am Hut. Manchmal bin ich mir ganz sicher, dass es einen Gott geben muss, weil ich mir nicht erklären kann, wo das alles hier hergekommen sein soll. Denn Theorien zur Entstehung des Universums überzeugen mich meist nicht, weil ich mich immer frage: Was war davor?
An anderen Tagen widerum denke ich, dass das Quatsch ist und dass es dafür eine andere Erklärung geben muss.

Ich weiß ganz einfach nicht, ob es wirklich soetwas wie eine göttliche Existenz gibt. Abstreiten kann ich es natürlich auch nicht. Aber wer kann das schon?

Namenloser

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62

Samstag, 27. August 2011, 15:53

Manchmal bin ich mir ganz sicher, dass es einen Gott geben muss, weil ich mir nicht erklären kann, wo das alles hier hergekommen sein soll. Denn Theorien zur Entstehung des Universums überzeugen mich meist nicht, weil ich mich immer frage: Was war davor?

Das ist übrigens so ein Argument, das ich nicht verstehe – Wenn es Gott gäbe, was wäre dann vor ihm? Entweder das Universum ist „einfach so entstanden“ oder „Gott ist einfach so entstanden und hat dann das Universum erschaffen“. Macht beides keinen Sinn, aber die erste Variante kommt mit weniger Overhead aus...

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DX29488

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63

Samstag, 27. August 2011, 16:16

Das ist ja genau das Problem - ich könnte mich mit dem Gedanken, dass ein ganzes Universum einfach so aus dem Nichts heraus entsteht, nicht anfreunden. Es muss etwas geben, dass ohne eine Ursache entstand oder immer schon dagewesen ist. Und ich glaube nicht wirklich, dass das das (^^) Universum ist, in dem wir ja schließlich leben. Die Erde wäre aus dem Nichts einfach so entstanden.
Was davor war kann keiner wissen - nur eben glauben. Keiner kann es beweisen aber es kann auch keiner widerlegen.

Kokosnussfahrrad

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64

Samstag, 27. August 2011, 20:14

Manchmal bin ich mir ganz sicher, dass es einen Gott geben muss, weil ich mir nicht erklären kann, wo das alles hier hergekommen sein soll. Denn Theorien zur Entstehung des Universums überzeugen mich meist nicht, weil ich mich immer frage: Was war davor?

Das ist übrigens so ein Argument, das ich nicht verstehe – Wenn es Gott gäbe, was wäre dann vor ihm? Entweder das Universum ist „einfach so entstanden“ oder „Gott ist einfach so entstanden und hat dann das Universum erschaffen“. Macht beides keinen Sinn, aber die erste Variante kommt mit weniger Overhead aus...

Darüber habe ich echt noch nie nachgedacht :o
Und ich hätte nie gedacht, dass mich jemand dazu bringt, diesen Smilie aus vollem Ernst zu verwenden! :o

RechtusFettus

May I stand unshaken

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65

Samstag, 27. August 2011, 20:32

Auf dem Papier bin ich ein getaufter Katholik, doch eigentlich bin ich ein selbsternannter Atheist und finde jeglichen Glauben schwachsinnig. Es heißt ja nicht umsonst Glauben, man GLAUBT, dass es eine höhere Macht gibt die alles erschaffen hat und alles kontrolliert. Tut mir Leid, aber wenn das wirklich so wäre dann wäre das ein ziemlich abgefucktes Wesen wenn ihr mich fragt. Warum soll ich mich auf einen Glauben festsetzen wenn die Alternative ( In diesem Fall die Evolution ) schon bewiesen ist? Warum soll ich mich an eine Einrichtung festhalten, die sich an einen Aufschrieb hält, von dem man nicht einmal weiß ob er überhaupt korrekt ist? Soll ich mich jetzt auch an die Harry Potter Romane halten und glauben, in Hogwarts befände sich irgendwo der allmächtige Feuerkelch? Ich habe ja nichts dagegen dass man sich dadurch "sicherer" fühlt (was ich sowieso nicht verstehe, bei den ganzen Lügen die uns die Kirche auftischt), aber dass man gleich jedem seine verdammte Religion aufzwängen will der sich an keiner festhält ist ziemlich armselig.
Das halte ich übrigens nicht nur vom Christentum, sondern von jeder anderen Religion auch. Allen voran dem Islam. Tut mir Leid, aber wenn ich sehe wie irgendwelche angefressenen Moslems "Ungläubige" mit den Worten "Stirb Ungläubiger" zerbomben, dann halte ich auch nichts von dieser angeblich so keuschen Religion.
Fühlt euch davon aber ja nicht angegriffen.
All of which makes me anxious
at times unbearably so

66

Sonntag, 28. August 2011, 01:29

Ich versuch hier mal neutral zu bleiben und Erklärungen zu geben, die man auch als Atheist nachvollziehen kann.
Nicht jeder Moslem ist Terrorist, Radikale gibts überall, wie die Westboro Baptist Church zum Beispiel. Es gibt aber auch sehr viele Atheisten welche genauso Radikal sind und jeden Gläubigen als dumm und naiv bezeichnen(!!!! Meistens hört man ja nur wie nervig Menschen sind, die jedem ihren Glauben aufzwingen wollen. Das gibts nur leider im Gegenteil genauso). Ob Gläubig oder nicht, Radikalismus ist schwachsinnig...
Die Evolution ist nach wie vor nicht bewiesen, sondern vielmehr eine Theorie wie z.B. Mathematische Lehrsätze, welche als richtig befunden werden, weil sich dadurch viele Sachen erklären lassen; 100%ig bewiesen sind sie deswegen aber nicht.
Und ob mans glauben will oder nicht, in der Bibel gibt es viele Hinweise, welche den Glauben an die Richtigkeit des Ganzen erleichtern. Keine Beweise natürlich, sonst wäre es ja kein Glaube, aber eben Dinge wie z.B. die Erwähnung der Hethiter, an deren Existenz niemand glaubte, bis Funde belegeten,dass es sie tatsächlich gab. Es gibt auch Prophezeiungen, welche sich erfüllt haben, mit dem richtigen Hintergrundwissen und der richtigen Auslegung kann das ganz schön viel Sinn ergeben. Aber da es eben mit Interpretation zu tun hat, kann man das auch einfach als Zufallstreffer bezeichnen...
Um nochmal kurz auf andere Posts einzugehen: Für die ganzen Unfälle und Naturkatastrophen etc. ist nicht Gott, sondern Satan bzw. der Mensch verantwortlich.
Natürlich benötigt eine Religiöse Institution Geld, das hat jetzt mit Religion per se nichts zu tun. Die Kirche hat das zumindest in der Vergangenheit ganz schön ins Lächerliche gezogen, welche Ziele sie heute verfolgt ist zwar fraglich, aber immerhin nicht so offensichtlich geldgierig. Und Christentum ist übrigens nicht gleich Katholische Kirche...
Dass man keine Sünden begehen darf, um nicht in die Hölle zu kommen, ist Schwachsinn, im Christlichen Glauben reicht der Glaube an Jesus, und daran, dass er für die Menschheit bzw. deren Sünde gestorben ist, um nicht ins Fegefeuer zu kommen. Die Hölle ist btw. auch nicht in allen christlichen Glaubensrichtungen vertreten, das hat auch wieder viel mit Interpretation zu tun.
Dass vor Gott etwas gewesen sein muss, ist zwar logisch richtig, aber wer an Gott glaubt (was rational gesehen ja nicht besonders logisch ist), kann ja auch daran glauben, dass ein allmächtiges Wesen schon immer existiert hat...

Und ja, ich glaube an Gott. Zerpflückt mal schön meinen Post :thumbup:

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Harry

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67

Montag, 29. August 2011, 17:53

Ich bin Ortodox obwohl ich schon öfters in Katholischen Kirchen war.
Ich war in einer Jugendgruppe die zusammen auch manchmal Gottesdienste vorbereitet hat, das war schön. ^^
Aber ansonst so mach ich mir jetzt nicht viel groß draus, welcher Religion man angehört. :)

RelaxoFan32

Die Hoy-Frau

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68

Montag, 29. August 2011, 20:42

Ich bin katholische Christin. Ich persönlich bin aber auch nicht allzu religiös, ein bisschen glaube ich ja schon daran, aber regelmäßig in die Kirche gehen und beten tue ich auch nicht. Die Religion wird einfach in unserer Zeit weniger. Teilweise ist das schon schade, weil da ein großes Stück an Kultur verloren geht. Aber man kann die Menschen schließlich nicht zum Glauben zwingen. Die Meinungen der Kirche sind auch sehr engstirnig. In der Kirche sind alle gegen die Abtreibung und diese Meinung finde ich extrem veraltet.
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Kork

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69

Montag, 29. August 2011, 22:06

also ich bin evangelisch getauft und sogar konfimiert, habe auch einen großteil meiner kindheit in der kirche verbracht, sprich: kinderchor und so kinder/jugendgruppen, freizeiten... allerdings bin ich da nur hingegangen, weil da freunde von mir waren und wir immer coole spiele udn bastelaktionen gemacht haben. manchmal mussten wir auch langweilige sachen aus der bibel lesen oder über gott und sowas diskutieren, aber da hab ich mich nie beteiligt und ich finde auch nicht, dass mir jemals iwas aufgezwungen wurde.
(ich erinner mich noch an so üble songs wie: "ich bin ein bibelentdecker" loool :D)
als ich konfirmation gemacht habe, habe ich schon geahnt, dass ich eigentlich nicht an gott glaube (in der schule hatte ich auch längst ethik belegt udn so), dachte mir aber: ich bin noch nicht sicher... ich habs einfach gemacht, weil meine familie das iwie erwartet hat.. danach war ich nur noch einmal an weihnachten kurz in der kirche^^

joa, seitdem hab ich nix mehr damit am hut. ich bereue auch nichts davon. bin jetzt zu hundert prozent atheist und werde es wohl immer bleiben. ich bin auch ein bisschen der meinung, religion ist was für leute, die zu faul sind sich selbst ein bild von moral zu bilden und sich dann lieber an was vorgegebenes klammern. muss halt jeder selbst entscheiden zu was er steht.. :tongue:

achja, zu dem sinn des lebens: ich verspüre den drang meinem leben einen sinn zu geben!
momentan denke ich mir, es ist das beste zu versuchen, die welt ein stück besser zumachen, und das kann man ja auf ganz viele arten. und das kann für jeden anders aussehen, weil jeder andere persönliche werte entwickelt. durch diese mission würde ich ein glücklicher mensch sein, weil ich mich dann auch wertvoll fühlen würde, so wie ich bin. was ich aber auch teilweise schon bin und das ist toll =)
edit: ok, das heisst jezt nur: man soll glücklich sein

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70

Dienstag, 30. August 2011, 03:07

Warum soll ich mich auf einen Glauben festsetzen wenn die Alternative ( In diesem Fall die Evolution ) schon bewiesen ist?


Ja, in diesem Fall ganz besonders, aber selbst wenn die Evolution nicht weitgehend bewiesen wäre, dann wäre Gott immer noch eine blanke Vermutung mit vielen Merkwürdigkeiten und man fragt sich: Warum soll ich überhaupt etwas glauben, wenn es nicht bewiesen ist?
Und einen allwissenden und allmächtigen Gott, wie er im Verständnis vieler Menschen verankert ist, kann man sowieso ausschließen. Ersteres, seitdem die Unschärferelation bekannt ist, letzteres aufgrund einiger schöner Paradoxone, was Allmacht angeht.

Quatschtütenwürger

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71

Dienstag, 30. August 2011, 10:31


Und einen allwissenden und allmächtigen Gott, wie er im Verständnis vieler Menschen verankert ist, kann man sowieso ausschließen. Ersteres, seitdem die Unschärferelation bekannt ist, letzteres aufgrund einiger schöner Paradoxone, was Allmacht angeht.


Das mit der Unschärferelation solltest du mal etwas erklären, ich kann jetzt keinerlei kausalen Zusammenhang erkennen.

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Looki

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72

Dienstag, 30. August 2011, 11:49

Kapier ich jetzt aber auch nicht, abstürzender holländer. Ich mein, ich bin zwar selbst Atheist (Oder sagen wir so, da mich diese Bezeichnungen nen Dreck scheren: Ich glaube nicht an Gott), aber wenn es einen allwissenden und allmächtigen Gott gibt, was interessieren ihn dann die Gesetze, die er erschaffen hat? Selbst wenn du dich jetzt auf Quantenphysik bezieht scheitert es für mich am selben, simplen Grund. Gott ist halt Gott, was interessieren den physikalische Gesetze?
Affe wie ein Saft.
-Ahmet-Alperen Öztürk

Namenloser

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73

Dienstag, 30. August 2011, 14:57

Leute, ich würde euch empfehlen, hier nicht mit Dingen wie Unschärferelation und Quantenphysik zu argumentieren, die ihr höchstwahrscheinlich selbst nicht versteht...

Neptun

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Beruf: Did you ever hear the Tragedy of Darth Plagueis the Wise? It's a Sith legend. Darth Plagueis was a Dark Lord of the Sith so powerful and so wise, he could use the Force to influence the midi-chlorians to create...life. He had such a knowledge of the Dark Side, he could even keep the ones he cared about...from dying. He became so powerful, the only thing he was afraid of was losing his power...which, eventually of course, he did. Unfortunately, he taught his apprentice everything he knew. Then his apprentice killed him in his sleep. Ironic. He could save others from death...but not himself.

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74

Dienstag, 30. August 2011, 16:15

oh wow, wie überrascht ich bin dass ein religionsthread im internet auf die Theodizee-frage abrutscht :roll:

im grunde ist es doch völlig egal ob Gott existiert, es geht doch um den Menschen hierbei. der gedanke an gott ist es, der den Menschen stützen soll, der ihm halt im leben geben soll, der ihm Stärke und eine Richtung im Leben geben soll. ich hab in meinem leben schon mit vielen leuten zutun gehabt, und schon mehrere Leute erlebt, die an ein gottes-erlebnis geglaubt haben. beispielsweise traf ich auf einen sehr alten Mann, ich glaube er ist vor gut zwei oder drei jahren an altersschwächegestorben: er war ein Mienenarbeiter und zu der Zeit ein grimmiger atheist, teilweise hat er sogar Gott bis aufs blut gehasst. Als eines tages die miene zusammenbrach, war er im inneren verschüttet für Tage. Er konnte sich nicht bewegen, war dem Tode nah, und er hat angefangen zu beten: "Gott, wenn es dich gibt, und wenn du mir hilfst, dann will ich an dich glauben". er wurde gerettet und kam in den Rollstuhl, aber trotz dieses Schicksalsschlag hat er sich vollständig geändert. Er wurde ein richtig glücklicher Mensch und ist einer christlichen Hilfsorganisation beigetreten, in der er Leuten geholfen hat und diese Geschichte erzählt hat, er hat sogar gemeint dass dieser Unfall das beste war, was ihm jemals in seinem Leben wiederfahren ist.

Und solange dieser "Irrglaube" an Gott Leute glücklich machen kann, und sie dazu bewegen kann sich zu ändern, den Leuten zu helfen und keine arroganten, egoistische Arschlöcher zu sein, dann, herrgott, hat dieser Irrglaube eine verdammte Berechtigung zu existieren!

ich persönlich: ich glaub nicht an gott, nope. :thumbup:

Namenloser

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75

Dienstag, 30. August 2011, 16:24

@Neptun: Deine Geschichte ist ja schön und gut, aber konträr zur Darstellung vieler Religionsanhänger sind die wenigsten Atheisten verbittert. Ebensowenig macht der Glaube an Gott Leute grundsätzlich zu besseren Menschen. Beispiele für gegenteilige Effekte gibt es ja genug.

Generell finde ich es sehr viel schöner, wenn Leute sich aus persönlicher Überzeugung „gut“ verhalten als wenn sie es nur deshalb tun, weil sie glauben, sie kämen sonst in ein riesiges Feuer und würden bis in alle Ewigkeit gefoltert...

Neptun

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Dienstag, 30. August 2011, 16:45

ich hab nicht gesagt dass alle atheisten verbittert sind, ich hab doch geschrieben dass ich selber einer bin. genauso wenig behaupte ich dass alle religiöse gute menschen sind, ich kenn ebenso viele christen oder anderweitige religiöse die totale schweine sind, ob nun leute die einfach nichts mit Gott zutun haben (praktische Atheisten) oder leute die sich extra wild damit beschäftigen. Solange es aber überhaupt Leute gibt die aufgrund der Religion glücklich sind und eine art Halt im Leben gefunden haben, dann hat das ganze meiner ansicht nach schon einen Sinn, egal ob gott nun existiert oder nicht, das ist doch das einzige was ich hier sagen will. Wenn Atheisten ohne das auskommen und stattdessen an sich selbst glauben, schön, aber dann sollen sie nicht herumgehen und andere leute damit kaputt machen.

Außerdem ist das Höllenfeuer generell nur stuss, der sich im mittelalter gebildet hat. Das Neue Testament ist quasi extra ein Zusatz für die Bibel um zu sagen, dass Gott den Menschen liebt und dass er ihm vergeben wird. :rolleyes:

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77

Dienstag, 30. August 2011, 17:04

ich hab nicht gesagt dass alle atheisten verbittert sind, ich hab doch geschrieben dass ich selber einer bin.
Ich meine ja nur, man soll solche Geschichten nicht verallgemeinern. Es gibt nämlich Leute, die das tun.

genauso wenig behaupte ich dass alle religiöse gute menschen sind, ich kenn ebenso viele christen oder anderweitige religiöse die totale schweine sind, ob nun leute die einfach nichts mit Gott zutun haben (praktische Atheisten) oder leute die sich extra wild damit beschäftigen. Solange es aber überhaupt Leute gibt die aufgrund der Religion glücklich sind und eine art Halt im Leben gefunden haben, dann hat das ganze meiner ansicht nach schon einen Sinn, egal ob gott nun existiert oder nicht, das ist doch das einzige was ich hier sagen will.
Da stimme ich doch mit dir überein. Aber das ist halt ist ebenfalls nicht verallgemeinerbar. Es ist eine Frage der Auslegung, ob Religionen unterm Strich eine positive oder eine negative Bilanz für die Menschheit haben – ich persönlich tendiere zu letzterem.

Außerdem ist das Höllenfeuer generell nur stuss, der sich im mittelalter gebildet hat. Das Neue Testament ist quasi extra ein Zusatz für die Bibel um zu sagen, dass Gott den Menschen liebt und dass er ihm vergeben wird. :rolleyes:
Öhm, das „neue“ Testament ist aber deutlich vor dem Mittelalter entstanden, und auch kein Zusatz für die Bibel, sondern für das alte Testament. Das alte und das neue Testament zusammen bilden die Bibel... Versteh nicht so ganz, was du sagen willst. Soweit ich weiß wird die Hölle auch im alten Testament schon erwähnt, nur das Fegefeuer (was im Gegensatz zur Hölle zeitlich begrenzt ist – danach kommt man in den Himmel) wurde im Mittelalter von der katholischen Kirche erfunden. Der Unterschied ist zur Hölle ist, dass man sich vom Fegefeuer quasi per Kaution (Spende an die Kirche) freikaufen kann (finanzielle Interessen haben da bestimmt keine Rolle gespielt ;)).

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78

Dienstag, 30. August 2011, 17:19

ich hab nicht gesagt dass alle atheisten verbittert sind, ich hab doch geschrieben dass ich selber einer bin.
Ich meine ja nur, man soll solche Geschichten nicht verallgemeinern. Es gibt nämlich Leute, die das tun.

genauso wenig behaupte ich dass alle religiöse gute menschen sind, ich kenn ebenso viele christen oder anderweitige religiöse die totale schweine sind, ob nun leute die einfach nichts mit Gott zutun haben (praktische Atheisten) oder leute die sich extra wild damit beschäftigen. Solange es aber überhaupt Leute gibt die aufgrund der Religion glücklich sind und eine art Halt im Leben gefunden haben, dann hat das ganze meiner ansicht nach schon einen Sinn, egal ob gott nun existiert oder nicht, das ist doch das einzige was ich hier sagen will.
Da stimme ich doch mit dir überein. Aber das ist halt ist ebenfalls nicht verallgemeinerbar. Es ist eine Frage der Auslegung, ob Religionen unterm Strich eine positive oder eine negative Bilanz für die Menschheit haben – ich persönlich tendiere zu letzterem.
ok, dann hab ich das wohl missverstanden, das akzeptier ich. Gut^^

Zitat

Öhm, das „neue“ Testament ist aber deutlich vor dem Mittelalter entstanden, und auch kein Zusatz für die Bibel, sondern für das alte Testament. Das alte und das neue Testament zusammen bilden die Bibel... Versteh nicht so ganz, was du sagen willst. Soweit ich weiß wird die Hölle auch im alten Testament schon erwähnt, nur das Fegefeuer (was im Gegensatz zur Hölle zeitlich begrenzt ist – danach kommt man in den Himmel) wurde im Mittelalter von der katholischen Kirche erfunden. Der Unterschied ist zur Hölle ist, dass man sich vom Fegefeuer quasi per Kaution (Spende an die Kirche) freikaufen kann (finanzielle Interessen haben da bestimmt keine Rolle gespielt ;)).
ich meine, dass die hölle absolut keine Rolle mehr spielt seit dem neuem Testament. Durch den Tod Jesu, ist der mensch mit ihm gestorben und durch den Tod haben die gesetzte und somit deren Konsequenz wie etwa die Hölle keine Auswirkungen mehr auf ihn, das war einer von Luthers Punkten ^^

79

Sonntag, 4. September 2011, 09:16

ich meine, dass die hölle absolut keine Rolle mehr spielt seit dem neuem Testament. Durch den Tod Jesu, ist der mensch mit ihm gestorben und durch den Tod haben die gesetzte und somit deren Konsequenz wie etwa die Hölle keine Auswirkungen mehr auf ihn, das war einer von Luthers Punkten ^^


Ich will es nicht abstreiten, aber ich bin mir nicht sicher ob das so stimmt. Klar, im Neuen Testament wird deulich gesagt dass Jesu den Tod besiegt hat, folglich gäbe es eigentlich keinen Tod mehr. Freilich eine schöne Vorstellung. Allerdings wenn es so wäre: Welchen Sinn hätte es dann noch zu glauben?, man könnte der heftigste Sünder sein, und der größte Hurensohn der Welt sein, Gott stets verleugnen und ihn beleidigen (will damit nicht sagen das solche Leute Hurensöhne sind, will nur das Ideal eines Christen zerstören), und man käme trotzdem in den Himmel. Eventuell ist der Tod NÜR für Christen besiegt, das widerum würde bedeuten das Christen vor der Kreuzigung Jesu nicht die Chance hatten in den Himmel zu kommen. Aber was hätte dann deren Glaube für einen Sinn? Obwohl, Gott wusste ja das er Jesu schicken würde, von dem her konnte er ihnen auch gut von einem Paradies nach dem Tod erzählen. Alles ein recht schwieriges und kompliziertes Thema.

Aber Luther ist sowieso way overrated. Gut, er hat die Bibel übersetzt und hat die Scheiße mit dem Fegefeuer verkürzen aus der Welt geschafft, allerdings war er nicht der erste der die Bibel übersetzt hat, seine Thesen waren sicher nicht der Maßstab von allem (vieles ist reine Inerpretation von Luther), und er war ein großer Antisemitist. Außerdem hat er 'ne Nonne geheiratet ò_O

Quatschtütenwürger

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80

Sonntag, 4. September 2011, 10:16

Hmmm, in meinen Augen wird hier zu stark in eine Richtung gedacht. Wer sagt denn, dass man entweder nur in den Himmel oder nur in die Hölle kommt? Es kann auch ein Zwischending geben. Der naheliegendste Gedanke wäre jetzt wahrscheinlich, dass man ein paar Jährchen in der Hölle schmort, weil man ein gesündigt hat (und jeder Mensch sündigt/hat gesündigt.), und danach wird man erlöst und darf in den Himmel. Problem dabei: Wir befinden uns ja irgendwie in der Unendlichkeit, bzw. in einem Zustand, in dem die Zeitkomponente nicht mehr vorhanden ist. Also müsste man auch ganz anders denken. Ich für meinen Teil habe mir mal überlegt, dass es sein könnte, dass ein Teil der (unsterblichen) Seele - u.U. der Teil, der Grund für die Sünden ist - immer in einer Art Hölle sein wird (wobei Hölle noch näher zu definieren wäre), der andere Teil "im Himmel", auch hier ist es aber dem Einzelnen überlassen, was er sich unter Himmel genau vorstellt.
Dass das neue Testament dafür sorgt, dass die Hölle keine Rolle mehr spielt, halte ich für falsch, verstehe auch nicht, woher der Gedanke kommen soll. Als Jesus Christus sich für die Menschheit und all ihre Sünden geopfert hat, in dem Moment waren der Menschheit ihre Sünden vielleicht vergeben oder "getilgt"... doof nur, dass die Menschen - so sind sie nun einmal - fröhlich weiter gesündigt haben. Und zack, haben wir wieder Sünden und so weiter und damit auch eine Relevanz für die Hölle. Dumm gelaufen^^

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