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Chrdrenkmann

Das ist eine Show!

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Sonntag, 16. Dezember 2018, 00:02

246a: Fröhlichen Abfalltag!

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Userbewertungen zur Episode „Fröhlichen Abfalltag!
http://de.spongepedia.org/images/246a_Ep…_Abfalltag!.jpg
Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Fröhlichen Abfalltag! ist eine Episode aus der zwölften Staffel, in der Plankton SpongeBob austrickst, damit dieser in der ganzen Stadt verrotteten Fraß versteckt.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Chrdrenkmann« (13. Juni 2020, 13:29)


Agentfabi

fährt den Van ohne Fenster

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2

Montag, 23. März 2020, 22:42

Eine Episode, in der es im Grunde nur um Abfall geht, hört sich ja schon gewagt an. Darüber hinaus war der Abfall in dieser Episode auch braun statt dunkelrot wie sonst, was es nicht gerade besser machte. Auch Planktons Unterhose, die er einen Monat trägt, war ziemlich seltsam. Besser war da schon das Schild, das Plankton mit Abfall besprühte und dann eine andere Aufschrift hatte. Auch die vollgefüllte Kanalisation sowie der falsche Gullideckel waren ganz gut.

Der Wunschbrunnen voller Abfall war ganz okay. Gefallen hat mir hier, dass sich Plankton wünschte, dass es einen leeren Brunnen gäbe. Dass der Abfall dann tatsächlich verschwand und dass der Fisch, der vorhin in den Kanal fiel, wieder auftauchte, waren ebenso zwei nette Momente.

SpongeBob, der mit Abfall vollgepumpt wurde, der durch seine Poren wieder rauskam, war nicht gerade der beste Anblick. Auch versteh ich nicht, wieso er mit seiner englischen Stimme schrie. Dagegen fand ich es deutlich besser, wie Plankton SpongeBob vom Abfalltag erzählte und dieser ihn voller Freude unterstützen wollte, den Abfall zu verteilen. Großartig war auch, dass SpongeBob Gary sagte, er solle nach Hause gehen, und dieser dann in ein fremdes Auto stieg und wegfuhr. So konnte man auf witzige Weise dafür sorgen, dass Gary nicht einfach nur vergessen wird, sondern man auch weiß, was mit ihm passiert.

Das Verteilen des Abfalls schwankte dann zwischen gut und seltsam. Gut bei Mr. Krabs zu Hause gefiel mir, wie Plankton das Fenster zerstörte sowie die Hintergrundmusik beim Verteilen des Abfalls. Das weitere Verteilen des Abfalls war ebenso okay, hier gefiel mir vor allem der Fisch mit dem großen Hut, bei dem der Abfall ein trauriges Gesicht formte. Seltsam war hingegen das Vollpumpen des Teddybären sowie Mrs. Puff, die sich den Schlauch, ohne zu wissen, was sie da tat, in den Mund steckte.

Schön fand ich, dass SpongeBob unbedingt den letzten Abfall für Plankton verstecken wollte, auch wenn sein Gesicht, als er „Nicht blinzeln!“ sagte, völlig übertrieben war. Dass die überfüllte Kanalisation wieder aufgegriffen wurde sowie der Abfall, der aus allen Löchern kam (sogar aus den Wolken), waren recht gute Szenen. Auch loben kann ich Patrick, der meinte, dass der Abfall ihn verblödet hätte und nicht mal schlauer mache.

SpongeBobs Abfalltaglied sowie seine Imitation vom Weihnachtsmann waren ganz okay. Besser war hier schon, wie einer der Bürger gar nicht beeindruckt war und sofort wieder das Thema zu Plankton wechselte. Dass sich dann jedoch alle einen fröhlichen Abfalltag wünschten, war eine schöne Szene. Der Mistelzeh hingegen sah schon ziemlich eklig aus und hätte auch gern weggelassen werden können. Großartig hingegen war Thaddäus als Ebenezer Scrooge. Die Szene fand ich wirklich genial.

Der Gesundheitsinspektor, der verlangte, das Plankton den Abfall aufessen sollte, war dann jedoch unterste Schublade. Natürlich war Plankton daran schuld, dass der Abfall überall verteilt, aber dass er ihn essen sollte, war schon ganz schön abartig. Die darauffolgende Szene, in der man sah, wie Plankton alles gegessen hatte und dicker war als das Haus, war dann auch ein fragwürdiger Anblick, der mir allerdings trotzdem irgendwie ein kleines Grinsen entziehen konnte. Die Geräusche, die Plankton machte, waren dann jedoch trotzdem nicht allzu appetitlich.

Natürlich kann man sagen, dass der ständige Abfall nicht wirklich schön anzusehen war. Allerdings find ich es interessant, dass daraus letztendlich eine kleine Weihnachtsepisode gemacht wurde. Ebenso gab es ein paar schöne Gags wie der Fisch, der aus dem Brunnen kam, Gary, der einfach nach Hause fuhr, Patrick, der sich beschwerte, weil er durch den Abfall nicht schlauer wurde, oder auch Thaddäus als Ebenezer Scrooge. Jedenfalls geht sich eine ganz solide 2 aus.

EDIT: Ich habe mir die Episode gerade noch mal angeschaut und muss zugeben, dass ich bei der Notenvergabe nicht ganz fair war. Tatsächlich hat die Episode ziemlich viel richtig gemacht und es war schön, den Abfall mal als etwas Besonderes zu sehen. Insgesamt erzeugt die Episode dann am Ende sogar mehr Weihnachtsstimmung als „Trottel im Weltall“. Kurz gesagt möchte ich meine Note auf eine 1 anheben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agentfabi« (26. März 2020, 19:46)


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Chrdrenkmann

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Dienstag, 24. März 2020, 20:24

Vorweg: Ich hatte keine Probleme damit, in dieser Episode so viel Abfall zu sehen. Dieses bräunliche Gemisch wirkte jetzt nicht sehr eklig auf mich, höchstens die Augen waren gewöhnungsbedürftig. Vielleicht haben mich ja die vielen Müllszenen aus Staffel 11 abgestumpft.

Dass diese Episode einem Freude statt Ekel vermitteln will, konnte man schon bei der Episodenkartenmusik raushören, die ich doch recht interessant fand. Am Anfang war schon mal gut, wie Plankton und Karen regelrecht dem Ausbruch des Abfalls entgegenfieberten. Die Unterhose war in der Tat etwas seltsam, aber ich mochte Planktons Bemerkung, dass er sie noch locker einen Monat tragen könnte und sie im nächsten Moment zerfiel. Karens Bild der zugehaltenen Real-Life-Nase war ganz nett, aber da solche Szenen auf ihrem Monitor mittlerweile Standard sind, entlockte mir das kein Schmunzeln. Dafür war Plankton "niedlich", wie er mit dem Abfall spielte - nur der Rülps von dem Zeug war unnötig. Und Planktons Pobacken waren inkonsistent klein, als er umfiel.

Bei den Entsorgungsszenen gab es ebenfalls eine Menge Details, die mir zusagten. Ich musste lachen, als Plankton von dem Schild genervt war und brüllte, dass es Abfall fressen soll. Und die nächste witzige Stelle folgte zugleich, als er „Eugene H. Krabs“ sagte, um genug Kraft zum Öffnen des Gullys zu bekommen. Auch lustig war, wie der telefonierende Typ unbeeindruckt beim gemalten Gully versank. Beim Wunschbrunnen musste man zunächst wieder Planktons Hintern betonen. Dazu will ich eigentlich schon gar nichts mehr schreiben, denn es ergibt ja nicht mal Sinn, dass man ihn in späteren Szenen ebenfalls von hinten sieht und er dort keinen so auffälligen Hintern aufweist. Der Gag, dass der Brunnen wirklich ein Wunschbrunnen war, rief bei mir nichts hervor, jedoch war der telefonierende Typ wieder gut.

Es ging schön weiter mit dem Schneckenpark, wo Plankton unwissentlich das Rohr in SpongeBob steckte und der Abfall über mehrere Löcher verteilt wurde. Ich fand die visuelle Idee toll. Amüsant war auch das Geräusch, das Plankton machte, nachdem er „Das ist neuer Abfall. Er ist köstlich!“ sagte. Gary, der aus dem Bild kroch und ein Auto nahm, welches nicht mal seins war, war natürlich großartig. Die Abfallverteilungsszenen danach waren nicht megalustig, aber auch nicht schlecht. Plankton, der das Fenster zerstörte und das Abfallgesicht beim Typen mit dem Hut waren da das Beste. Warum Mrs. Puff einfach das Rohr griff und in ihren Mund steckte, muss man wohl nicht ganz verstehen, aber ich schätze, sie war schlichtweg müde und wusste nicht so recht, was sie tat. Plankton, der sich vergewisserte, dass keiner in der Nähe ist, bevor er laut lachte, war auch ok.

Bisher waren viele Szenen gut und manche so lala. Doch dann gab es eine große Wende. Erst mal war super, wie SpongeBob Planktons Abfallgeschenk in die Kanalisation pressen wollte und er überall im Hintergrund rausquoll. Und dann verwandelte sich die Episode plötzlich in ein fröhliches Weihnachtswunder. Ich kann gar nicht sagen, wie fantastisch ich das fand. Als ich die Episode auf Englisch sah, wusste ich nicht, dass plötzlich so was passieren würde und war begeistert. Du rechnest nicht damit, dass eine Episode über Abfall technisch gesehen eine dritte Weihnachtsepisode wird. Und der Twist, dass so was Unangenehmes wie Abfall auf einmal für so viel festliche Stimmung in Bikini Bottom sorgte, war kreativ und befriedigend zugleich. Abgerundet wurde das dadurch, dass SpongeBob sogar noch ein Lied sang, was es auch nicht oft gibt. All das vermittelte für mich den Eindruck, dass diese Episode was Besonderes ist.

Bei den Reaktionen der Leute gefielen mir der ausrutschende Typ, der sofort ein Warnschild für rutschigen Abfall parat hatte und selbstverständlich Patrick, wie er sich darüber beschwerte, dass der Abfall ihn nicht mal schlauer machen würde. Merkwürdig war aber der weibliche Bürgermeister, obwohl es vorher immer ein älterer männlicher war und der Mistelzeh war selbst mir eine Spur zu eklig. Thaddäus als Ebenezer Scrooge war in Ordnung, aber auch nicht mehr als ein wenig unterhaltsam.

Fabis Kritik zu der Verordnung des Gesundheitsinspektors, dass Plankton den ganzen Abfall essen sollte, kann ich verstehen. Auch mir entschloss sich nicht wirklich, warum er ihn nicht anderswo entsorgen durfte. Na ja, womöglich hatte die Crew den Einfall, dass der Abfall nun mal ein Lebensmittel ist und es witzig wäre, falls Plankton ihn essen müsste. So kam dann immerhin der groteske Anblick zustande, dass Plankton so fett wie ein Haus wurde, den ich ehrlicherweise witzig fand. Er wog locker mehr als eine Planktonne. Schlagt mich bitte nicht für den Wortwitz.

Die Episode hatte zwar stellenweise Momente, die nicht das Nonplusultra waren, aber dieses gesamte Weihnachtsthema rund um was eher Negatives wie Abfall war wunderbar erzählt. Deswegen kann ich getrost eine 1- geben.

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Montag, 6. April 2020, 14:13

Alles startete schon ganz wunderbar mit der Episodenkartenmusik, die mir wirklich sehr gut gefallen hat.

Den Anfang habe ich persönlich noch als ein bisschen schwach empfunden. Der Countdown war ganz okay, die Unterhosenszene ebenso. Wenigstens war Planktons Unterhose noch komplett sauber und nicht fleckig oder sowas. Anfangs war es wirklich etwas irritierend, dass der Abfall nun braun und nicht mehr dunkelrot war, aber damit sollte wohl zum Ausdruck gebracht werden, dass der Abfall eben schlecht geworden war. Ebenso irritierend waren – wie auch schon angemerkt würde – Planktons Pobacken, die zweimal betont wurden. Klingt bis hierhin nach einer 3er-Episode. Dann ging es allerdings schnell bergauf ...

Die Szene mit dem Verbotsschild und der wechselnden Beschriftung war super. Wobei man bei der zweiten Beschriftung auch hier wohl wieder die Pobacken des Polizisten in Szene setzen wollte. Lebt einer der Zeichner hier etwa seinen geheimen Fetisch aus? Wie auch immer: Gefallen hat mir auch, dass er Mr. Krabs' Namen nannte und dadurch wohl zu Kräften kam und dass er kurzerhand einen Gullideckel zeichnete, woraufhin prompt ein Fisch im Abfall versank. Die Szene beim Wunschbrunnen war soweit ganz in Ordnung. Gut war auf jeden Fall, dass der zuvor versunkene Fisch somit dem Abfall entkommen konnte und wie selbstverständlich wieder mit seinem Freund telefonierte. Beim Schneckenpark hat mir ebenfalls der Anblick zugesagt, wie SpongeBob den Abfall durch seine Poren verteilte. Nicht gefallen hat mir, dass nach längerer Zeit das Lachen SpongeBobs einmal wieder nicht synchronisiert wurde. Ich hoffe sehr, dass es sich hierbei um eine Ausnahme handelt und sich das nicht so entwickelt, wie im ersten Teil der 9. Staffel, wo das Lachen in sämtlichen Episoden öfter nicht synchronisiert wurde. Um auf SpongeBobs Hilfe vertrauen zu können, erschuf Plankton kurzerhand den Abfalltag, was mir auch gut gefallen hat. Dann folgten zahlreiche Szenen, in denen die beiden den Abfall überall in der Stadt verteilten. Am besten gefallen hat mir hier die Szene bei Mr. Krabs und die Szene mit dem Cowboy am Lagerfeuer. Als dann nur noch ein kleiner Rest übrig war, den SpongeBob für Plankton verstecken wollte, gefiel mir, dass Plankton ganz vorsichtig vor seinem diabolischen Lachen war. SpongeBob wollte den letzten Rest dann auch noch in die überfüllte Kanalisation pressen. Der Anblick, wie der Abfall dann buchstäblich überall herausquoll, war auf jeden Fall sehr gut.

Dann kam völlig unerwartet Feststimmung auf, denn es überall in der Stadt regnete Abfall wie Schnee vom Himmel. Zunächst gefiel den Bewohnern das zwar nicht, doch dann klärte SpongeBob die Bewohner über den Abfalltag auf und spielte sogar den Abfallmann. Es war schön, wie alle friedlich waren, Abfallmänner gebaut wurden, Abfallbäume geschmückt würden und Kinder auf dem Abfall Schlitten fuhren. Da kann man sogar den Abfallzeh verschmerzen. Wer hätte gedacht, dass Abfall so eine festliche Atmosphäre verursachen kann? Die Szene mit Thaddäus als Ebenezer Scrooge hatte mir nochmal besonders zugesagt. Sehr schön war auch SpongeBobs kurze Ansprache. Vergessen will ich auch den Gesang nicht, der schön war.

Schließlich sah man am Ende noch, wie die Stadt wieder blitzblank war, da Plankton wie befohlen den ganzen Abfall aufgegessen hat. Ich denke, damit wollte man sowohl Plankton für sein Vergehen gerecht bestrafen als auch dafür sorgen, dass die Stadt wieder gereinigt wird. Jedenfalls war der Anblick vom Plankton, der so wohl selbst der großen Fischdame Paroli bieten könnte, ganz amüsant.

Eigentlich hätte ich der Episode eine 2+ geben wollen, aber insbesondere wegen der festlichen Atmosphäre, die durch Abfall erzeugt werden konnte, vergebe ich eine 1-.
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