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Donnerstag, 29. August 2024, 00:12

318b: Ein Fisch namens Sandy

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Userbewertungen zur Episode „Ein Fisch namens Sandy
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• Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Ein Fisch namens Sandy ist eine Episode aus der fünfzehnten Staffel, in der Sandy beschließt, sich endlich Kiemen zu geben, damit sie Bikini Bottom richtig erleben kann, aber sie einen Nebeneffekt haben.

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Sonntag, 18. Januar 2026, 01:26

Ich musste mich doch sehr wundern, warum amerikanische Fans diese Episode in den höchsten Tönen loben. Als Grund wird angegeben, dass sie sich wie eine aus den ersten drei Staffeln anfühlte. Mit Verlaub: Das ist Fishshit. Ja, es gab ein paar Elemente, die man billig aus alten Episoden kopierte - wie klassische Musiktracks und SpongeBob und Sandy vor farbigen Hintergründen - aber trotzdem waren genügend Szenen enthalten, die es so früher niemals gegeben hätte. Beispielsweise fällt mir da sofort das Schuppenflockenvertilgen mit den ach-so-loligen Gesichtern ein. Und Fischmonster-Sandy gab mir leichte Flauschibauschi-Vibes, aber ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen.

Zu Beginn spielte SpongeBob mit einem Stück Papier. Mensch, ich frage mich, was das wohl für eine Anspielung gewesen sein könnte! Lustig war aber, wie ihm Sandys wissenschaftliche Beschreibungen missfielen. Ich mochte auch, wie SpongeBob mit seinem Fuß das Seegras berührte, wohingegen Sandy das Seegras mit ihrem klobigen Stiefel plättete. So kalt, wie das wirkte, war es kein Wunder, dass sie in der nächsten Szene in ihrer Kuppel mal wieder jemanden für ihre egoistischen Zwecke ausnutzte - in diesem Fall Fred, der eigentlich zum Haareschneiden herkam. So viel ich weiß, hat Fred doch gar keine Haare … äh, oder doch?! Ha, ich kann auch die alten Staffeln imitieren! Ich verstand nicht wirklich, wieso Sandy im Meer erst nicht atmen wollte. Offensichtlich konnte sie es an Land nicht mehr, also warum würde sie es nicht gleich im Wasser versuchen, wenn das auch ihr Ziel war? Patrick war tatsächlich überraschend angenehm in der Episode, seine Sprüche taugten was. Und er sprach nicht mal an, dass Sandy ohne Helm unter Wasser war. :D

Die Montage war dann irgendwie merkwürdig, weil da stellenweise Aktivitäten dabei waren, die Sandy auch einfach in ihrer Kuppel oder mit dem Anzug hätte machen können - zum Beispiel an Blumen riechen, mit den Achseln furzen, ein Gesicht an Thaddäus’ beschlagenem Fenster bilden oder aufs Klo gehen. Den Schreibern fiel wohl nicht wirklich was ein. Danach war Sandy seltsam scharf auf Quallenstiche, aber es war recht witzig, wie die Quallen ihr Geld gaben, damit sie das sein ließ. Dass Sandy langsam ihr Fell verlor und Schuppen zum Vorschein kamen, war ein ziemlich befremdlicher Anblick. Sandy wollte dann herausfinden, ob sie schwimmen kann und auch hier wunderte ich mich ein bisschen, weil das keine krasse Fähigkeit war, die sie nicht schon als Eichhörnchen konnte. Die Schuppenflockenszene erwähnte ich bereits und sie war nicht weiter spannend. ABER DANN … kam eine weitere unkreative Zurückhol-Aktion mit den Haken. Sandy wurde geangelt, beleidigte den Angler und wurde zurück ins Meer geworfen. Das war schon alles.

Schließlich wurde Sandy zu einem vollständigen Fischmonster (vermutlich sollte das ein Hai sein) und WOOOW, GARY SANG AUF DEM ZAUN EXAKT WIE IN „ZUR SCHNECKE GEMACHT“, ICH LIEBE DIE MACHER FÜR SO VIEL EINFALLSREICHTUM!!! Wieso soll die Episode noch gleich wie aus früheren Staffeln wirken? Hmm. Statt Gary fraß Hai-Sandy ein paar Puddingbecher und das reichte aus, dass sie davon rülpsen musste, obwohl sie so riesig war. Ja, und dann kam SpongeBob schon auf die Idee, Sandy zu fangen und in ihrer Kuppel ein Gegenmittel zu suchen. Das war schnell und unspektakulär. Von der abgeschlossenen Verwandlung bis zum Einfangen verging gerade mal etwas mehr als eine Minute. Als SpongeBob mit Hai-Sandy wieder in die Kuppel rannte, fragte ich mich schon, was aus Fred wurde. SpongeBob ging in den Baum und schüttete zunächst nur Schaumbad in die Wanne, weil Sandy etwas fischig roch. Ein akzeptabler Gag, aber er hätte sie auch gleich zurückverwandeln können, so wäre der Geruch sicherlich ebenfalls verschwunden. Sandy wurde erst noch zu so einem kuriosen Roboter und beim Watchen vom Bett aus dachte ich, das wäre irgendein widerlicher Otter oder so was. Schließlich sah man, dass aus Fred eine Eichhörnchen-Kreatur wurde. War der die gesamte Zeit da drin und tat nichts? Er wurde erst dann wieder wichtig, als die Schreiber ihn für den Abschluss-Gag brauchten. Vorher machte er sich nicht bemerkbar und er hätte sich zur selben Zeit wie Sandy verwandeln müssen. Lul.

Die Episode erinnerte in der Tat stellenweise an alte Zeiten, allerdings primär durch die Nostalgie-Bait-Szenen. Da war so gut wie nichts drin, was sie für mich sonderlich von anderen modernen Episoden unterschied. Man machte recht wenig aus Sandys Meeresatmen und das Monster reihte sich wunderbar bei den vielen anderen verrückten Viechern ein, die wir in der Serie so hatten. Dazu wurde es rasch gefangen, so dass nicht mal ein spannender Konflikt entstand. Die ersten paar Szenen haben hier wohl noch was rausgerissen. 4.

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