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Samstag, 22. März 2025, 00:06

326b: Die Krosse Cafeteria

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Userbewertungen zur Episode „Die Krosse Cafeteria
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• Episodenartikel
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Kurzbeschreibung: Die Krosse Cafeteria ist eine Episode aus der sechzehnten Staffel, in der die Krosse Krew den Cafeteria-Dienst in Perlas Schule übernimmt.

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Donnerstag, 12. Februar 2026, 01:05

Bei der Episode war ich durchaus gespannt, weil es mit der Cafeteria in Perlas Schule wieder einen neuen Handlungsort geben würde. Ich wollte wissen, wie sich die Krosse Krew dort so schlägt. Vielleicht würde sie sich auch mit ein paar Schulrowdys schlagen.

Am Anfang war lustig, dass Mr. Krabs die Rechnungen "abheftete", indem er sie schredderte. Beim Klingeln des Telefons musste er ahnen, dass seine laute Tochter in der Leitung war, denn er entfernte sich bereits vom Hörer, noch bevor sie rumbrüllte. Dass das eine Mädchen von dem Telefonkabel erwischt wurde, war ganz nett. Perlas Verhalten fand ich zunächst dämlich, da sie einfach erwartete, dass ihr Vater das Cafeteria-Angebot annehmen würde, obwohl er bei sich ein Geschäft zu führen hatte, allerdings passte das zu ihrem egozentrischen Charakter und daher gab es hier nichts zu beanstanden. Mr. Krabs’ negative Meinung zur High School stimmte mit dem 4. Haupt-Film überein, auch wenn das garantiert nicht beabsichtigt war. Wollte ich trotzdem ruhig anmerken. Seine Bemerkung, dass er frühe Kundenbindung lieben würde und der Hausmeister, welcher die Cheerleader aus dem Bild kehrte, waren gut. Ich fand es schade, dass Thaddäus nicht mitkam, aber es ergab vollkommen Sinn, dass jemand die Krosse Krabbe am Laufen halten musste. Es war offensichtlich, dass nach Thaddäus’ Kommentar, dass es ein ruhiger Tag ist, plötzlich viele Kunden kommen würden und das geschah dann auch in Form der Busse mit den Sardellen aus der allerersten Episode. Diese musste man unbedingt nach dem Einsatz in 323/324 schon wieder bringen, aber dazu später noch mehr.

Merkwürdig war, dass ein Schild auf dem Schulgelände auf ein Verbot von Blasen-Einrädern hinwies, obwohl ich außer SpongeBob und vielleicht Patrick noch nie einen Charakter gesehen habe, der regelmäßig Seifenblasen bläst. Das Ding stand echt nur für den Situations-Gag da, weil SpongeBob und Mr. Krabs mit einem Blasen-Einrad ankamen. Ich verstand nicht wirklich, warum die Schüler in der Cafeteria so wahnsinnig hungrig waren, wenn regulär Mittagspause war. Sie hatten ja keine Mahlzeiten verpasst und SpongeBob und Mr. Krabs kamen auch nicht zu spät. Es stellte sich heraus, dass Schulköchin Leonore doch dort war, allerdings bandagiert. Und hier muss ich wieder mal die deutsche Synchronisation scharf kritisieren. Perla nannte sie am Telefon Leonore, Mr. Krabs nun aber Elenore. Im Original wurde sie an beiden Stellen Lenore genannt, also noch mal anders. Wäre das im Englischen ebenfalls ein Fehler gewesen, hätte ich das in die Bewertung eingebracht, so hingegen war es ein lästiger Fail der deutschen Version. Und ich weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal, ob und wie sie in den nächsten Szenen beim Namen genannt wird, bleibe aber mal bei Leonore.

Die Schulköchin fand ich auf alle Fälle cool. Nicht nur, dass sie ihren Job seit 40 Jahren ernst nahm und trotz des Unfalls anwesend war, sondern durch den hohen Stuhl und ihre lange Suppenkelle wirkte sie wortwörtlich wie eine überhebliche grantige Lunchlady, die alles streng überwachte und auf Regeln pochte. Selbst Mr. Krabs und SpongeBob hatten Respekt vor ihr. SpongeBob zeigte vollen Körpereinsatz beim Kochen, also die Zutaten und Utensilien kamen wirklich aus seinem Körper. Das war an sich in Ordnung, nur der Pfannenwender aus der Nase war nicht so pralle. Leonore war nicht begeistert von der Zubereitung der Krabbenburger und mal ganz ehrlich: Wir sind bei Folge 326. Wem hier nicht schon klar war, dass die Episode damit enden würde, dass sie einen Krabbenburger probiert und diesen so großartig findet, dass sie ihr Verhalten überdenkt, der muss die Serie nicht aufmerksam verfolgt haben. SpongeBob wollte sich an die Regeln halten und nahm einen Hackbraten aus seiner Körperschublade, was komisch klingt, aber amüsant war. Das Speisenlager war dann auch verrückt mit dem radioaktiven Zeug und den gruseligen Augen, die aus einem Loch einer Kiste schauten.

Ein Fisch fand SpongeBobs Mahl sehr eklig, aber müsste er das nicht gewohnt sein, wenn das üblicherweise auf dem Plan steht? Na ja, es machte zwar niemand vorher Andeutungen, dass das Essen sonst furchtbar schmeckt, aber wenn sich alle auf Krabbenburger freuten, konnte man das schon so interpretieren. Klasse war dann, dass SpongeBob direkt einen eigenen Willen hatte und die Speisen verbessern wollte. Der Zahn, der zu einem Kräuter-und-Gewürzestreuer wurde, war etwas befremdlich, doch die Kreativität überwog. Lustig war, dass Perla lautstark behauptete, „unauffällig“ wäre ihr zweiter Name. Leonore wurde erst abgelenkt, bemerkte aber dennoch, dass den Schülern nun Krabbenburger serviert wurden und die Situation führte zu einer Essensschlacht. Hier fand ich es sehr witzig, dass Leonore provoziert wurde, die Krabbenburger zu werfen und somit unbewusst den Schülern gab, was sie wollten. SpongeBob servierte Leonore ihr Spezialmenü mit einem Krabbenburger, der ein Haarnetz trug, was auch ok war. Die Episode verlief nun wie bereits erwähnt und der Schulleiter fragte sich, ob eine Schulköchin einfach so einen Ausflug zur Krossen Krabbe anordnen durfte, was wieder witzig war.

Thaddäus konnte tatsächlich die vielen Sardellen versorgen und ich war stolz auf ihn. Natürlich war es weit hergeholt, wenn er normalerweise nur Chaos in der Küche anrichtete und in der Debütepisode extrem überfordert mit dem Sardellenansturm war, aber hier sah ich darüber hinweg, weil er endlich mal Einsatz zeigte. Nun kamen allerdings im Stil der einen Szene weitere Busse an und die Schüler und Leonore rannten in die Krosse Krabbe. Die erste Szene mit den Sardellen sollte hierfür also eine Vorbereitung sein und dadurch wirkte sie wesentlich sinnvoller. Es war halt unglücklich getimet, dass man den Sardellen-Busse-Gag erst vor so wenigen Folgen brachte. Die Krabbenburger wurden für eine weitere Essensschlacht benutzt und nicht alle landeten in den Mündern von Leuten. Das war Mr. Krabs aber egal, Geld war Geld. Die Endszene mit den Krabbenburgern, die das Bild ausfüllten, war nicht schlecht. Hey, und der Name der Schulköchin fiel nicht noch mal, Glück im Unglück für die Übersetzer.

Die Episode war nicht die ereignisreichste und der Handlungspunkt mit Leonore und ihrer Einstellung zu Krabbenburgern war vorhersehbar. Dennoch fand ich sie deutlich besser als die Partnerepisode. Ich mochte sehr, wie die Schulköchin in Szene gesetzt wurde und die restlichen Charaktere verhielten sich adäquat oder sogar überraschend positiv: Perlas Anruf aus egoistischen Gründen, Mr. Krabs’ Überlegung mit Thaddäus in der Krossen Krabbe zum Fortsetzen des Betriebs, SpongeBobs frühes Missachten der Regeln und Thaddäus’ Meistern des hohen Kundenaufkommens. Ja, mehr Gags wären möglich gewesen und man hätte für ein wenig Variation eventuell noch mehr von der High School zeigen können, aber ich war insgesamt zufrieden und gebe eine knappe 2-.

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