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Chrdrenkmann

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Samstag, 29. März 2025, 12:01

327a: Der Geistereimer

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Userbewertungen zur Episode „Der Geistereimer
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Kurzbeschreibung: Der Geistereimer ist eine Episode aus der sechzehnten Staffel, in der SpongeBob und Patrick eine geistreiche Halloween-Nacht im Abfalleimer verbringen.

Chrdrenkmann

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Freitag, 13. Februar 2026, 23:51

Keine Ahnung, warum so viele Folgen, deren Nummern mit einer 7 enden, aus einer 15- und 7-Minuten-Episode bestehen, aber es ist mal wieder der Fall. Ob das hier eine gute Idee war, wird sich nun zeigen.

Was mir jetzt beim Reviewen das erste Mal auffiel, aber bereits richtig geil war: Man sah, wie eine Mutter und ihr Kind zur Eingangstür der Krossen Krabbe gingen, doch im Innenbereich tauchten sie dann nicht mehr auf. Überlegten sie es sich kurz vorher noch mal anders, oder was? Na ja, wenn ich Patrick gesehen hätte, wie er erneut völlig verblödet am Tresen stand, wäre ich wahrscheinlich auch umgekehrt. Und was er direkt danach tat, ist vor einem Minderjährigen regelrecht unangemessen: Er griff mit einer Hand vorn in seine Hose und das sah maximal falsch aus. Wie man so was so darstellen kann, geht nicht in meinen Kopf rein. Daraus holte er dann einen Beutel, zum Glück aber nur einen Halloween-Beutel. Patrick wünschte ein frohes neues Jahr, was ok war, Thaddäus’ Idioten-Verkleidungs-Spruch gab es so allerdings schon oft. Die Seemaultier-Kostüme von SpongeBob und Patrick sagten mir natürlich zu, jedoch hatten sich beide für die untere Hälfte entschieden und so gab es leider keinen niedlichen Kopf. Das Kombinieren der Hinterteile sah zumindest ganz witzig aus, was somit quasi mal ein akzeptabler Hintern-Gag war.

SpongeBob und Patrick schrien in Thaddäus’ unmittelbarer Nähe, was mich an „Einmal wieder jung sein“ erinnerte - mit dem Unterschied, dass es damals lustig war. Hier waren sie lediglich nervig. Thaddäus schlug vor, dass sie beiden in den Abfalleimer gehen könnten, da es dort verlassen und unheimlich ist, was ich genial fand. Darauf muss man erst mal kommen, den Abfalleimer mit Halloween zu verbinden, weil er aufgrund des Kundenmangels eine unheimliche Atmosphäre aufweist. Statt direkt rüberzugehen, erschien ein Seifenblasen-Szenenwechsel, der wohl einen bestimmten Grund hatte, zu dem ich gleich gelangen werde. Nur in dieser Episode hatte der Abfalleimer zufälligerweise eine Bodenplatte, durch welche sich die Tür automatisch öffnete, damit SpongeBob und Patrick von Spuk ausgingen. Noch dämlicher war, dass Plankton ausgerechnet diesmal aufgrund von Halloween keine ungebetenen Gäste wollte, also warum war die Bodenplatte dann überhaupt da bzw. aktiviert? Der Abfalleimer wurde verriegelt, obwohl es draußen schon dunkel war, was man schon viel früher hätte tun können. Plankton, der sich auf Karen befand, ließ sich mit einer unbequemen Röhrenkonstruktion ins Schlafzimmer befördern, nur damit Karen kurz darauf durch die normale Tür kam. Er hätte auch einfach auf ihr bleiben können, aber so weit denken die Macher halt nicht. Oder Plankton wollte ganze fünf Sekunden Zeit sparen und nahm dafür die Blessuren in Kauf.

SpongeBob und Patrick wussten, dass sie sich gegenüberstanden und dennoch erschreckten sie sich, als sie sich mit den Taschenlampen anleuchteten. Plötzlich holte Patrick Thaddäus aus seinem Kostüm und ich vermute, den Seifenblasen-Szenenwechsel gab es nur, damit man halbwegs plausibel begründen konnte, wann Patrick ihn da reingetan haben soll. Es wäre vollkommen absurd gewesen, wenn Thaddäus an der Kasse geblieben wäre, während sie die Krosse Krabbe verließen und er dann auf diese Weise wieder erschienen wäre. Trotzdem war das eine äußerst merkwürdige Entscheidung, ihn auf einmal zur Handlung zurückzuholen - vor allem, weil der Rest problemlos ohne ihn hätte stattfinden können. Er hatte keine weiteren wichtigen Momente. Noch besser ist, dass die Kurzbeschreibung der Episode folgendermaßen lautet: „SpongeBob und Patrick verbringen eine geistreiche Halloween-Nacht im Abfalleimer.“ Wenn er nicht mal dort namentlich genannt wird, weiß man, wie relevant er noch wurde. Er war ohnehin keine große Hilfe, weil er in die hell leuchtende und somit im Dunkeln gut sichtbare Stromsperre lief.

Als Plankton auf Karens Monitor nach dem Rechten sah, sagte SpongeBob genau in dem Moment, warum die drei im Abfalleimer waren. Wie informativ für den Einzeller und unbeholfen von der Crew. Plankton drückte diesmal keinen Knopf, wurde aber dennoch wieder von der Saugröhre erfasst, um auf billige Art und Weise einen Running Gag zu erschaffen. Patrick, der in den Salz- und Pfefferstreuern andere Gewürze vermutete, war ganz nett. SpongeBob, Patrick und Thaddäus erschreckten sich vor einer verkleideten Karen, aber hätten sie nicht als Erstes auf die Idee kommen müssen, dass Plankton und Karen dahintersteckten, die im Abfalleimer wohnen - noch dazu, weil Halloween war und sich Leute verkleideten? Das Gebäude war ja nicht wirklich komplett verlassen. Plankton ließ Karen fallen und es passiert wahrlich nicht oft, dass ihr so was wie Unfälle widerfahren, daher fand ich das irgendwie interessant. Danach wurde Plankton erneut von der Saugröhre erwischt, natürlich ohne Knopfdruck. Und was man ebenfalls gerne macht: SpongeBob und Patrick stumpf sämtliche Knöpfe, Hebel und Co. von Maschinen betätigen zu lassen, was hier wieder geschah und so bescheuert wie immer war.

Plankton lernt es auch nie und sah nicht kommen, dass er mit seiner mickrigen Körpergröße keine Bedrohung darstellte, sodass er von Patrick weggekickt wurde. Die Maschinen erzeugten ein Portal, aus welchem diverse Geister entschwebten und die dazugehörige Abfalleimer-Geschichte von Plankton war amüsant. Das Ganze startete kurz vor der 10-Minuten-Marke und wirkte so, als würde man sich irgendwas aus dem Hintern ziehen müssen, um die 15 Minuten zu erreichen, denn sonst hätte man die Episode locker bei 11 Minuten belassen können. Tja, war halt blöd, dass 327b nur sieben Minuten lang ist und man hier noch Material brauchte. Patrick schmeckte aus den Streuern Paprika und Muskatnuss heraus, was ein schöner Folge-Gag war. Der Monstermund beim Ausgang war dann sehr freundlich zu den Protagonisten und fraß sie nicht, sondern spuckte sie praktischerweise draußen wieder aus. Nach 11 Minuten startete in den USA die Werbung, also gab es hier random eine Fortsetzung-folgt-Zeittafel, nur um direkt danach weiterzumachen. Der verzauberte Abfalleimer-Handschuh öffnete die Decke des Restaurants mit einem Dosenöffner, was an sich ein guter Einfall war, aber keinen Sinn ergab, weil die Geister eh durch Wände schweben konnten. Warum die Mühe?

Die Aktionen der Geister in der Stadt waren so weit unspektakulär und SpongeBob durfte nicht mal sein Liedchen singen, da er von Plankton sofort abgewürgt wurde. SpongeBob wurde als Geister-Auffangbehälter auserkoren, weil er saugstark und porös war, was ich als recht witzige Intro-Referenz empfand. Thaddäus’ einziger, aber lustiger Nutzen war noch, sich darüber zu freuen, dass SpongeBob eventuell getötet wird und er mit Vergnügen den Knopf drückte. Die Geister wurden in SpongeBob geleitet und dieser verwandelte sich in einen grünen Geisterschwamm. Schon seine zweite schaurige Veränderung in dieser Staffel. Auch das wirkte wie ein Zeitfüller, man muss das mal so trocken auslegen: Erst fürchteten sich alle im Abfalleimer, dann mussten sie sich mit Geistern auseinandersetzen und schließlich noch mit Grusel-SpongeBob. Mich wundert es fast, dass sie sich nicht noch mehr Verlängerungen ausgedacht haben, um die Episode zu einem 22-Minuten-Special zu erweitern. Die Geister wollten bloß auf Süßes-oder-Saures-Tour gehen und taten das mit dem Hauptcast - sogar Plankton, der ja gar keinen Bock auf Halloween hatte. Kurioserweise sah man in der Montage von Haus zu Haus nicht, wie sie bei Nosferatu klingelten, wo er mal perfekt gepasst hätte. SpongeBob musste lang alle Geister ausrülpsen, was man sicherlich auch anders hätte umsetzen können. Thaddäus wollte vor den Idioten fliehen (seine eigene Aussage) und ins Portal springen, aber er schaffte es nicht ganz und so steckte er bis zum Kopf im Boden fest. Damit endete die Episode, was ich ziemlich abrupt fand. Eine seltsame Aufteilung von 15 Minuten.

Als ich die Episode zum ersten Mal schaute, war sie gar nicht so schlecht, doch je öfter ich mich mit ihr beschäftige, umso mehr Ungereimtheiten und gezweckte Details fallen mir auf. Dazu das dumme Strecken durch bekloppte neue Handlungspunkte, obwohl man die Episode ideal mit 11 Minuten hätte abschließen können. Sie hatte zwar keine großen Aufreger-Szenen, aber das Gesamtkonstrukt war alles andere als durchdacht. Ich gebe eine 4.

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