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Chrdrenkmann

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Samstag, 3. Mai 2025, 01:11

331b: Happy Krabby Birthday (Deutscher Titel folgt!)

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Userbewertungen zur Episode „Happy Krabby Birthday
https://i.imgur.com/dQr7CEr.png
• Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Happy Krabby Birthday ist eine Episode aus der sechzehnten Staffel, in der SpongeBob und Thaddäus nach dem perfekten Geburtstagsgeschenk für Mr. Krabs suchen.

Chrdrenkmann

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Sonntag, 1. März 2026, 01:47

Folge 231 (My Leg! / Ink Lemonade) dürfte das Episodenpaar mit dem größten Qualitätsunterschied sein. Während My Leg! in den allermeisten Fällen in den höchsten Tönen gelobt wird, habe ich noch nicht eine einzige positive Bewertung zu Ink Lemonade gesehen. 8O

Interessant ist auch, dass 231b exakt 100 Zähler hinter Spielkamerad des Grauens - also 131b - liegt. Bleibt nur zu hoffen, dass 331b nicht so schäbig wird, sollte es jemals zu dieser Nummer kommen. :D

Tja, und jetzt sind wir hier. Erneut bei der kritischen X31b-Position. Aber hey, der Plot klingt doch eigentlich vernünftig. Was sollte da schon groß schiefgehen?

Zum Beispiel, dass man den Seifenblasen-Effekt nach der Episodenkarte vergaß. Ein tolles Omen, wenn die Episode so anfing. SpongeBob, der aus dem Schornstein der Krossen Krabe flog, war dafür ganz ok. Thaddäus’ Bemerkung, dass morgen ein Tag weniger bis zum Tod wäre, fand ich ziemlich makaber. Nach ein paar optischen SpongeBob-Abspackungen kam Mr. Krabs mit dem Kassenboot angerudert und bestand darauf, nichts zum Geburtstag zu erhalten, weil die Geschenke in den letzten Jahren allesamt furchtbar waren. SpongeBob war aber auch wirklich dämlich, ihm einen gefährlichen Seebären schenken zu wollen. Zumindest wurde das etwas später begründet, dazu also gleich mehr. Die restliche Montage war dann in Ordnung. SpongeBob ging von umgekehrter Psychologie aus und es war amüsant, wie Thaddäus bei SpongeBob einen umgekehrten Verstand diagnostizierte. Danach hatte SpongeBob die Idee, im Kaufhaus Hochnas nach einem Geschenk zu suchen. Warum schenkten die beiden ihm nicht einfach Geld? Ja, simple Antwort: Damit es einen längeren Plot gab, aber es war trotzdem dämlich. Thaddäus’ Vorstellung, dass SpongeBob Mr. Krabs eine Bombe überreichen und sagen könnte, dass das Geschenk von ihnen beiden sei, war eine schöne und lustige Motivation für ihn. Warum Thaddäus’ Spiegelbild „War ja klar!“ sagte, leuchtete mir allerdings nicht ein, das passte in der Situation überhaupt nicht.

Im Kaufhaus ging SpongeBob in die Abteilung mit den gefährlichen Haustieren, weil er Mr. Krabs ein verantwortungsvolles Geschenk geben wollte. Das dürfte die Erklärung für den Seebären gewesen sein, aber warum sollte er sich wieder für ein schwieriges Haustier entscheiden? Das war null kreativ. Auch klasse, wie Thaddäus SpongeBob darauf hinwies, dass die Spinne gefährlich ist, wenn die Abteilung „Gefährliche Haustiere“ hieß und SpongeBob darauf aus war. Patrick als Huhn war mir dann viel zu dumm, mir gehen seine ständigen Tier-Imitationen langsam wirklich auf die Nerven. Und warum fragte Thaddäus, was an Patrick gefährlich sein sollte? Das war komplett ouf of character. Er weiß schließlich am besten, wozu Patrick fähig ist. Zur sentimentalen Abteilung habe ich kaum was zu sagen, der sprechende Teddybär war aber super. SpongeBob und Thaddäus wollten im Haus von Mr. Krabs nach Hinweisen für ein passendes Geschenk suchen und praktischerweise ließ dieser ein Fenster offen. Weiß man doch, dass ausgerechnet Mr. Krabs absolut fahrlässig agiert und es Einbrechern möglichst leicht machen möchte.

SpongeBob und Thaddäus verhielten sich im Haus wie die größten Vollidioten. In dem Zimmer, in dem Mr. Krabs in seiner Hängematte schlief, warfen sie wild mit Einrichtungsgegenständen um sich und trafen ihn sogar damit, was ihn locker hätte aufwecken können. Sie zerstörten auch mit maximaler Gleichgültigkeit etliche Dinge, was extrem sinnvoll war, wenn sie ihrem Chef eine Freude machen wollten. Da zerlegt man schon mal seine gesamte Bude und richtet immensen Schaden an, was der Wert des Geschenks womöglich nicht mal ausgleichen könnte. Als wenn das noch nicht gereicht hätte, schrien die beiden sich an und verursachten immer heftigeren Lärm mit Gegenständen wie einem Megafon, einem Presslufthammer und einer Kanone. Auch das war out of character für Thaddäus, so bescheuert hätte er sich früher niemals aufgeführt. Diese komplette Sequenz war so dermaßen drüber, dass ich sauer wurde. Mit Sicherheit war die Intention: „Hahahaha, guckt mal, wie auffällig sich SpongeBob und Thaddäus verhalten, obwohl sie leise sein sollten!“, aber so ein grenzdebiles Auftreten der Charaktere finde ich keinesfalls lustig. Und natüüürlich wachte Mr. Krabs durch das Fallen einer Sicherheitsnadel auf, denn diese Pointe einer solchen Szene gab es noch nie in Cartoons. Mr. Krabs meinte beim Anblick des Chaos nur, dass das wohl wieder sein „Restless-Scheren-Syndrom“ war. Da versagte wahrscheinlich die KI beim Übersetzen.

Durch ein altes Foto suchten SpongeBob und Thaddäus bei der Goo Lagoon nach einem Imbisswagen, den Mr. Krabs früher hatte. Wie es der Zufall wollte, krachte Thaddäus nach wenigen Sekunden in diesen. Da er aber als Haus für einen Einsiedlerkrebs diente und somit stetig mobil war, konnte ich mich damit anfreunden, dass SpongeBob und Thaddäus für einen zügigen Handlungsverlauf so viel Glück hatten. Wenn er all die Zeit unentdeckt an einer Stelle gewesen wäre, hätte das anders ausgesehen. Der Einsiedlerkrebs war von SpongeBobs Ersatzhaus-Vorschlägen nicht begeistert und sagte, dass er sich mit einem Boot zufriedengeben würde. In der nächsten Szene präsentierten SpongeBob und Thaddäus Mr. Krabs den Imbisswagen und er fand diesen selbstverständlich grauenhaft, weil er mit diesem noch kein Geld verdienen konnte. Das sah ich allerdings schon kommen. Was anderes erwischte mich dagegen kalt, vorher muss ich jedoch noch erwähnen, wie seltsam SpongeBobs Reaktion darauf war, dass Mr. Krabs mit dem Imbisswagen keine Moneten machte. Er war regelrecht angewidert. Seit wann interessiert er sich dafür, ob man mit etwas kein Geld verdient? Das ist ihm doch völlig egal, in vielen Episoden bekommt er nicht mal Lohn für seine Arbeit. Also mal wieder ein Moment, in dem jemand out of character war.

Aber was erwischte mich nun kalt? Ich sag mal so … nach der schrecklichen Auflösung des Plots der Vorgängerepisode hatte ich große Hoffnung, dass mich diese Episode nicht enttäuschen wird. Niemals rechnete ich damit, dass BEIDE Episoden dieser Folge eine vollkommen beschissene Wende nehmen würden. Doch leider kam es so. Das Boot, welches SpongeBob und Thaddäus für den Imbisswagen eintauschten … war das Kassenboot, in dem sogar noch die Registrierkasse war. Ich merke gerade schon wieder, wie es innerlich in mir kocht, während ich diese Zeilen tippe. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ich wäre schon entsetzt gewesen, wenn sie lediglich das Kassenboot eingetauscht hätten, weil es so unfassbar absurd war, für ein Geschenk einen wichtigen Teil der Krossen Krabbe zu entfernen. Doch man setzte noch mächtig einen drauf und SpongeBob und Thaddäus waren so braindead, dass sie nicht auf die Kasse geachtet hatten. Das, was Mr. Krabs am wichtigsten ist und wovor Thaddäus jeden Tag steht und weiß, dass sie dort ist. Das hätte ich noch Patrick zugetraut, aber definitiv nicht Thaddäus. Ich mach jetzt einfach erst mal weiter und schreibe dann beim Fazit mehr dazu.

Der Einsiedlerkrebs gab das Geld der Kasse bereits für eine Ming-Vase aus und ließ das Kassenboot zurück. SpongeBobs Kunst-Kommentar war in Ordnung. In der Krossen Krabbe war Mr. Krabs hocherfreut, dass es sich bei dem Imbisswagen um ein Sammlerstück handelte und er damit wesentlich mehr Geld einnahm, als er durch das Geld aus der Kasse verlor. Konnte man machen, war aber ein recht leichter Ausweg. Thaddäus sollte den fehlenden Kassenbetrag dennoch durch ausbleibendes Gehalt wieder reinholen und entgegnete nur, dass es wieder klar war. Offensichtlich sollte das ein Running Gag sein, weil er das wie zuvor an der Tür der Krossen Krabbe sagte. Beim ersten Mal ergab es halt nur keinen Sinn, also scheiterte dieser Versuch eines Running Gags kläglich.

Die Episode war ein Desaster. Ich hatte mich auf eine Gute-Laune-Geburtstagsepisode eingestellt, stattdessen bekam ich die dümmsten Versionen von SpongeBob und Thaddäus aller Zeiten. Die Aktion mit dem Kassenboot und der Registrierkasse war für mich auf der Schwachsinnsskala so ziemlich auf dem Level wie der Wagen auf der Wurzel und das muss man erst mal schaffen, in zwei Episoden hintereinander die schlimmsten Twists des Franchises einzubauen. Zusätzlich das unterirdische Verhalten in Mr. Krabs’ Haus, etliche weitere out-of-character-Zitate und man war sogar zu blöd für den Seifenblasen-Effekt direkt zum Start. Neben ein paar akzeptablen Stellen (der umgekehrte Verstand, die Bombenvorstellung und der Teddybär) war das Gute an dieser Episode war wohl, dass man die Tradition der grottenschlechten X31b-Episoden fortsetzen wollte. 5+.

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