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Chrdrenkmann

Hi, na? (PSYCHOPATH REMIX)

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Montag, 6. April 2026, 23:00

338b: Der wilde Westen dumm und in Farbe

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Userbewertungen zur Episode „Der wilde Westen dumm und in Farbe“
https://i.imgur.com/0v40zyQ.png
• Episodenartikel
• Episodenmitschrift

Kurzbeschreibung: Der wilde Westen dumm und in Farbe ist eine Episode aus der siebzehnten Staffel, in der Sandy SpongeBob Cowboy-Tricks beibringt, während sie nach Seifenblasen suchen, ohne zu ahnen, dass Krabs ihnen für die Jagd nach einem Schatz gefolgt ist.

Chrdrenkmann

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Mittwoch, 7. Oktober 2026, 00:11

Bei dieser Episode hatte ich natürlich einen bestimmten Wunsch. Mal schauen, ob dieser erfüllt wurde.

Ja! Gleich in der ersten Szene, als man RL-Pferde in schwarz-weiß sah. Danke, Jazz-Detektiv Thaddäus! Da war mir sogar der Self-Insert von Vincent Waller egal. Es war amüsant, wie SpongeBob auf Gary reiten wollte und dann so aus der Ananas geworfen wurde, dass eine Saloon-Tür entstand. Auch das Detail, dass SpongeBob die umgefallene Tür von Sandys Kuppel als Bodenluke öffnen konnte, gefiel mir. Den Trick lernte er wohl aus 337b. Sandys Ranzgrimasse, das Spucken und die Bohnen im Bart waren jedoch in aufsteigender Reihenfolge ekelhaft. Aber danach ging es richtig los: Ich freute mich schon, als Sandy meinte, dass das Reiten folgen würde. Und als ich Sparky sah, war ich so überglücklich, dass ich die Episode erst mal pausieren musste, was noch nie aus einem positiven Grund passiert sein dürfte. Er war das einzig Gute am Sandy-Film und ich fand es so schade, dass seine Rolle dort zu kurz kam. Dass ich ihn nun also erneut erleben durfte - und das auch noch in der Cartoon-Optik - war fantastisch. SpongeBobs Seifenblasenpony war selbstverständlich auch süß und SpongeBobs „Hüa, bitte!“ ebenso. Die Sporen waren ein fieser Einsatz, aber zumindest betraf es nur das Seifenblasenpony. Mr. Krabs als Gegenspieler fand ich recht interessant, weil wir das noch nicht so oft hatten, meine ich. Sein Arschsauger war auch ok, immerhin mal eine halbwegs kreative Hinternszene. Selbst das Steckenpferd fand ich witzig, obwohl ich Hobby Horsing normalerweise gar nichts abgewinnen kann. Hier allerdings wurde es in einem absurd komischen Kontext eingesetzt, dass Mr. Krabs damit die Verfolgung aufnahm. Das Close-up mit dem Flammenhintergrund mochte ich hierbei auch.

Sparky war nützlich und witterte etwas. Recht lustig war der Running Gag, dass SpongeBob und Sandy das Gold völlig egal war und sie es wegwarfen, damit es Mr. Krabs bekam. Natürlich fand ich auch die Szene super, in der SpongeBob sein Seifenblasenpony aufblies, um damit zu fliegen. Sparky nutzte einen Staubsauger, damit er vom Fluss trinken konnte und Sandy tätschelte ihn am Kopf, um sich für seine Hilfe zu bedanken, was niedlich war. Als SpongeBob gegen einen Stein lief, fanden alle anderen Reviewer nicht gut, wie sein Zeh aussah, aber mich störte das ungelogen überhaupt nicht. Ich empfand da rein gar nichts, weder Schmerz noch Abneigung. Wäre das nicht von anderen erwähnt worden, hätte ich dem nicht mal Beachtung geschenkt. Mr. Krabs verschluckte versehentlich einen riesigen Goldklumpen und meinte, dass dieser noch besser als ein Krabbenburger schmecken würde. Joa, hab dazu nichts weiter zu sagen, wollte das jedoch nicht unerwähnt lassen. Sparky hatte eine krasse Kanone und schoss zwei Baumstümpfe zum Sitzen aus seinem Körper sowie zwei Schlafsäcke und ein noch nicht angezündetes Lagerfeuer. Letzteres zündete er an, indem sich an seinem hinteren Ende eine Klappe öffnete und ich fand es witzig, wie man den Moment des Anzündens nicht sah. Es gab sogar ein kurzes Lied und ein weiteres RL-Pferd. Dieses slidete zwar nur durchs Bild, aber das war sicherlich Absicht. Und es war putzig, wie SpongeBob während des Liedes mit seinem Seifenblasenpony schunkelte.

Mr. Krabs war maximal dreist, als er das Seil durchtrennte, welches das Seifenblasenpony am Boden hielt, sodass es in den Himmel flog und für die restliche Episode verschwand. Hoffentlich geht es diesem gut! SpongeBob und Sandy bemerkten seine Fisimatenten und wollten ihn aufhalten, doch dazu musste erst mal Sparkys manueller Modus aktiviert werden, indem Sandy zwei Finger in seine Nasenlöcher steckte. Da Sparky ein Roboterpferd ist, war das zum Glück null widerlich und ganz clever. Ich liebte sein Wiehern, als er vollgeladen war. Die Schranke samt Kontrolleur mitten im Nirgendwo war stumpf, aber trotzdem lustig. Die Hufeisenfalle gefiel mir auch und dass Mr. Krabs sich durchs Einziehen seiner Gliedmaßen aus dieser befreien konnte. Battle-IQ 500. Mr. Krabs’ Gigantoaugen, als die Blasen dort reinflogen, waren zwar etwas weird, aber immerhin einprägsam und eine Strafe für sein Verhalten. SpongeBobs wirres Gebrabbel am Schluss war nett und kein 08/15-Ende, wie wir es schon so häufig hatten.

Ich weiß, dass alle anderen eine glatte 3 vergeben haben. Deshalb wird meine Note wahrscheinlich noch forcierter wirken als ohnehin schon. Aber selbst, wenn ich meine Pferdeleidenschaft ausklammere, bin ich der Meinung, dass diese Episode sehr wenig falsch gemacht hat (Abzug gibt es für die drei aufgezählten Momente direkt vor Sparkys Erscheinen) und so wäre ich mindestens bei einer 2- gelandet. Sparky hat mich jedoch restlos überzeugt, eine 1- zu geben. Ich liebe ihn und im Gegensatz zum Sandy-Film hatte er hier nicht nur eine Menge Bildschirmzeit, sondern war während der kompletten Episode nützlich. Auch sonst konnte ich etliche Details nennen, die ich ungezwungen unterhaltsam fand. Und mein wichtigstes Argument, um die Gegenstimmen im Keim zu ersticken: Der Abenteuer-Aspekt war toll. Ja, es war keine heftige Action, aber SpongeBob und Sandy hatten eine schöne Zeit und ich ebenfalls. So was ist mir 1000-mal lieber als nervtötende Einmalcharaktere, hirnlose Aktionen oder Logikfehler, wie wir sie jetzt schon wieder in dieser Staffel oft erlebten. Und hier gab es nichts von diesen typischen Problemen.

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