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Krosso

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1

Sonntag, 27. September 2015, 15:59

Achtet ihr auf Umweltfreundlichkeit?

Legt ihr Wert auf einen möglichst ökologischen Lebensstil?

Ich achte darauf, dass ich meinen Müll richtig trenne, draußen nichts auf den Boden fallen lasse und dass meine Schulhefte und -blöcke, wenn es geht, aus Recyclingpapier bestehen.
Ansonsten konsumiere ich (leider?) ohne viele Gedanken.

Chrdrenkmann

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2

Sonntag, 27. September 2015, 17:40

Mist, da wollte ich heute Quatschtütenwürgers Account hacken und dann wird so ein Thread aufgemacht... :-S

Nun, ich würde mich diesbezüglich in den meisten Fällen als gesitteter Bürger bezeichnen. Allerdings kommt es selten vor, dass ich sündige und beispielsweise Kaugummipapier aus dem Auto werfe, wenn ich dazu angestiftet werde (Zitat: „Ach, das kannst du doch schnell aus dem Fenster werfen.“), wenn ich frage, wo der Aschenbecher zu finden ist). Von selbst habe ich aber noch keinen Müll achtlos auf die Straße geworfen.

Ich kann auch mal die Augen verdrehen, wenn Raucher ihre Kippe auf den Boden werfen und mit dem Schuh ausdrücken.

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Tʜe мasłeЯ of MoońwaLĸ

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3

Mittwoch, 30. September 2015, 21:41

Ich wünschte, ich wäre etwas umweltfreundlicher, aber ich versuche schon so gut es geht keinen Müll auf die Straße zu werfen. Es gibt ja genug Mülleimer und so. Mülltrennung ist meiner Meinung nach ebenfalls das Mindeste, was man tun sollte.

Allerdings kommt es selten vor, dass ich sündige und beispielsweise Kaugummipapier aus dem Auto werfe, wenn ich dazu angestiftet werde (Zitat: „Ach, das kannst du doch schnell aus dem Fenster werfen.“), wenn ich frage, wo der Aschenbecher zu finden ist). Von selbst habe ich aber noch keinen Müll achtlos auf die Straße geworfen.


Versteh mich nicht falsch, aber ich glaube es ist der Umwelt herzlich egal aus welchen Gründen auch immer du Müll nicht regelgerecht entsorgst. Es ist ja nicht so als würde dir einer eine Pistole an dem Kopf halten und dich dazu zwingen dich von deinem Abfall -so klein er auch sein mag- zu entledigen.


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Chrdrenkmann

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4

Mittwoch, 30. September 2015, 22:16

Dann hoffe ich, dass du mich auch nicht falsch verstehst, wenn ich schreibe, dass ich selbst wohl ziemlich gut einschätzen kann, was ich tue. Verglichen mit anderen Leuten schade ich der Umwelt äußerst gering.

Quatschtütenwürger

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5

Freitag, 2. Oktober 2015, 09:31

Verglichen mit anderen Leuten schade ich der Umwelt äußerst gering.

Ich fürchte, das gilt nur innerhalb westeuropäischer Grenzen.

Global gesehen hauen wir nämlich ziemlich viel Abgase usw in die Luft.

Die Frage bei Umweltfreundlichkeit bzw. -verträglichkeit muss immer auch unter dem Gesichtspunkt gesehen werden, was denn das übergeordnete Ziel ist. Jeder Mensch, egal was er tut und egal wie sehr er drauf achtet, "zerstört" seine Umwelt und belastet sie mit Ausstoßen (kennt ihr Atmung und Pupse?). Und das gilt natürlich auch für andere Lebewesen.
Es muss also eine Abwägung geschaffen werden, wie viel Belastung nötig ist. Das hängt dann natürlich ganz eng mit dem Menschsein an sich zusammen. Ist es das Ziel der Menschheit, möglichst umweltfreundlich zu leben? Dann dürften wir uns gar nicht bis auf 7 Mrd. Exemplare vermehrt haben. Ist es das Ziel, möglichst viele Menschen zu (er)zeugen? Dann müssten wir völlig auf die Umwelt pfeifen und sie rein zu unserem Vorteil ausbeuten. Ist es das Ziel, alle Art von Leben zu erhalten? Dann müssten wir uns selbst umbringen, weil wir ohne die Aufnahme von Pflanzen, Tieren und ohne die Nutzung unserer Umwelt eh nicht überleben würden. Paradox: Mit dem eigenen Umbringen hätten wir dann auch Leben vernichtet.

Ähm ... Die Frage ist also vom Grundsatz her schon ziemlich kompliziert.

Ich persönlich denke, dass es schwer ist, diese Frage eindeutig zu beantworten - und es gibt wohl auch 7 Mrd. verschiedene Antworten darauf. Man kann aber versuchen, eine gewisse Effektivität zu erreichen, indem man vermeidbare Umweltverschmutzung oder -belastung ausschaltet. Vermeidbar könnte zum Beispiel so definiert sein, dass man dasselbe Resultat mit weniger Umweltbelastung erzielen kann.
In diesem Sinne ist das achtlose Wegwerfen von Müll in die Umwelt, wenn ein Mülleimer 10 Meter weiter steht, schon eine ziemlich vermeidbare Belastung. Ist es aber sinnvoll, sich ein neues sparsames Auto zu kaufen und das alte Auto verschrotten zu lassen, das 10 Jahre alt ist, aber noch super fährt? Immerhin wurden beträchtliche Ressourcen einmalig beim Bau aufgewendet und für das neue Auto müssen sie ebenso aufgwendet werden. Da kann es zum Beispiel sein, dass das alte Auto noch gar nicht effektiv ausgenutzt wurde. Ein reines Konzentrieren auf Energiesparklassen und Umweltverträglichkeitssiegel usw. ist also nicht zwingend der korrekte oder für die Umwelt beste Weg. Das Bild ist größer und komplexer.
Und bei allem Denken an die Umwelt - das ist nun meine persönliche Meinung - sollten wir auch nicht vergessen, dass auch wir als Menschen Lebewesen sind, die sich verbreiten, vermehren und nach ihrem Glück streben dürfen. Wenn wir uns zu viel Gedanken um alles machen, werden wir am Ende noch depressiv, und 7 Mrd. depressive Lebewesen wären auch keine schöne Umwelt. Es gilt, einen gesunden Mittelweg zu finden.

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Tʜe мasłeЯ of MoońwaLĸ

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6

Samstag, 3. Oktober 2015, 21:37

https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/736…338422390e1.jpg

Ganz schön heftig, wenn man sich das auf die Zunge zergehen lässt.


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Quatschtütenwürger

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7

Samstag, 3. Oktober 2015, 22:38

https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/736…338422390e1.jpg

Ganz schön heftig, wenn man sich das auf die Zunge zergehen lässt.

In derselben Zeit haben wir 7 000 000 000 Menschen gleichzeitig kreiert.

Ganz schön heftig, wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt.

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Weasel

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Freitag, 1. Januar 2016, 19:20

There's lots of recycling bins at my school. :pleasantry:/ Es gibt viele Recycling-Behälter an meiner Schule. :pleasantry:
:gary: :Krabs: :sandy: :sponge: WEASEL:pat: :taddl: :plankton: :jelly:

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©2016 Weasel

RLMAX9

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Mittwoch, 31. August 2016, 01:15

Hier stand ein Beitrag, der gelöscht werden musste, damit ich, trotz meiner deutlichen Entschuldigung und der Erklärung meiner psychischen Krankheit, nicht zwielichtige Verschwörungsgruppen aufsammle, die sich aus irgendeinem Grund an einen Sündenbock haften. Schade, dass der Beitrag nicht komplett gelöscht wurde, da hochintelligente Leute Spaß daran hatten, diesen Beitrag im ganzen SF zu posten. Den, der sich nochmal öffentlich oder privat an mich wendet, kann ich nur raten sich eine Psychatrie aufzusuchen, wenn ihr denkt, dass es euch besänftigt. Ich müsste mich jetzt für meinen Umwelt-Post entschuldigen, doch mir wird immer mehr klar, dass ihr sich euch desaströser verhält. Das Thema ist abgehakt. Versucht schon erst recht nicht zu beleidigen. So könnt ihr in eurer Kneipe reden.
Einen angenehmen Tag noch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RLMAX9« (31. August 2016, 20:33)


Garet

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10

Mittwoch, 31. August 2016, 01:59

Ich kann gerade wirklich nicht sagen, ob du trollst oder wirklich einfach scheiße dumm bist.

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RLMAX9

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11

Mittwoch, 31. August 2016, 02:01

Ich möchte mich nicht mit Tieren vergleichen, aber von deinem Niveau her wär's mit dir einfach.

12

Mittwoch, 31. August 2016, 02:21

Ich bin ja kein Biologe/Anthropologe, aber sind wir nicht gewissermaßen alle Tiere?

Außerdem find ich die Aussage "Aber Tiere schlachten und so, finde ich absolut normal." mehr als respektlos tbh.

Zitat

Aber nur weil wir die intelligenteste Spezies sind, denken wir es sei zu unwürdig einfach Tiere zu schlachten.

Man kann nicht beweisbar feststellen, dass der Mensch die intelligenteste Spezies (auf der Erde) ist, aber nun gut. Diese Tiere sind - genau wie wir - Lebewesen. Und verdienen das gleiche Recht.
(Bin daher Vegetarier geworden, aber das gehört hier nicht rein)

Zitat

Und Bio ist mir nicht wichtig, denn denen vertrau' ich nicht.
und

Zitat

Die Tiere achten auch nicht auf Umweltfreundlichkeit, warum sollten wir es dann tun.

eh dümmste Aussagen...

Ich reagiere ja selten auf solche Posts, aber hier finde ich es wirklich angebracht, und ich denke, man muss sich wirklich mal vor dem Klick auf den Absenden-Button überlegen, was man da überhaupt schreibt...

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Aparillo

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13

Mittwoch, 31. August 2016, 02:22

Sowas macht mich irgendwie traurig, weil es im Grunde genommen heißen soll "Wenn die Tiere nicht auf die Umwelt achten, muss ich das erst recht nicht".

14

Mittwoch, 31. August 2016, 13:42

Ich achte ziemlich stark darauf, die Umwelt und ihre Ressourcen zu schonen.
Wenn ich Abfall bei mir habe, und es ist derzeit kein Müllbehälter zu sehen, so trage ich diese Reste erstmal mit mir mit, bis ich einen Eimer ausfindig machen kann. Ich habe gar kein Wort für Leute, die ihren Müll einfach überall hinwerfen.
Auch vermeide ich es, zu viele Plastik- u. Alluminumartikel zu kaufen.
Zwar bin ich kein Vegetarier oder Veganer, doch beurteile ich das Fleichessen so, dass die Tiere (nicht alle) auch Fleisch essen und man kann z.B. einen Tiger nicht einfach mit Grünzeug ernähren. Die Natur hat dies alles reguliert. Daher sehen alle Tiere so aus, wie sie aussehen, da sie auf ihre Umgebung und Lebensweise angepasst sind.

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Krosso

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15

Montag, 3. Oktober 2016, 11:21

Zwar bin ich kein Vegetarier oder Veganer, doch beurteile ich das Fleichessen so, dass die Tiere (nicht alle) auch Fleisch essen und man kann z.B. einen Tiger nicht einfach mit Grünzeug ernähren. Die Natur hat dies alles reguliert. Daher sehen alle Tiere so aus, wie sie aussehen, da sie auf ihre Umgebung und Lebensweise angepasst sind.

Ich finde, dass man Menschen und Tiger nicht miteinander vergleichen kann. Der Mensch kann auch ohne Fleisch leben - sprich: auch aus anderen Quellen die notwendigen Nährstoffe beziehen, der Tiger dagegen gar nicht.

Ich möchte damit jetzt aber keinen dazu zwingen, Vegetarier oder Veganer zu werden (bin auch keiner).
Wie so schön gesagt wird: Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Krosso

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16

Freitag, 13. Januar 2017, 13:29

Und bei allem Denken an die Umwelt - das ist nun meine persönliche Meinung - sollten wir auch nicht vergessen, dass auch wir als Menschen Lebewesen sind, die sich verbreiten, vermehren und nach ihrem Glück streben dürfen. Wenn wir uns zu viel Gedanken um alles machen, werden wir am Ende noch depressiv, und 7 Mrd. depressive Lebewesen wären auch keine schöne Umwelt.

Fortpflanzung ist biologisch gesehen zwar der Sinn des Lebens, aber werden nicht irgendwann auch Grenzen erreicht? Quasi unbegrenzt vermehren können sich meinetwegen Bakterien. Wenn man allerdings bedenkt, dass der Mensch enorm viele Ressourcen benötigt..

Alison

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17

Freitag, 13. Januar 2017, 16:04

Und bei allem Denken an die Umwelt - das ist nun meine persönliche Meinung - sollten wir auch nicht vergessen, dass auch wir als Menschen Lebewesen sind, die sich verbreiten, vermehren und nach ihrem Glück streben dürfen. Wenn wir uns zu viel Gedanken um alles machen, werden wir am Ende noch depressiv, und 7 Mrd. depressive Lebewesen wären auch keine schöne Umwelt.

Fortpflanzung ist biologisch gesehen zwar der Sinn des Lebens, aber werden nicht irgendwann auch Grenzen erreicht? Quasi unbegrenzt vermehren können sich meinetwegen Bakterien. Wenn man allerdings bedenkt, dass der Mensch enorm viele Ressourcen benötigt..


Unbegrenzt vermehren kann sich erstmal nichts - es wird immer periodische Schwankungen in der Umwelt geben, ausgelöst durch verschiedenste Faktoren wie Mangel an Nahrung und Platz oder klimatische Veränderungen - das trifft auch auf Lebewesen zu die sich ungeschlechtlich vermehren und daher auf keinen Partner angewiesen sind.
Der Mensch hat das ganze komplett ausgehebelt indem er die Umwelt kultiviert und sich zu Nutze macht um diesen natürlichen Schwankungen zu entgehen.
Ich würde mal ganz frech behaupten dass der moderne, westlichen Luxus gewöhnte Mensch die natürliche Selektion komplett ausgehebelt hat - es gibt unbegrenzt Nahrung und der medizinische Fortschritt ermöglicht es Individuen zu leben die entweder gar nicht lebend zur Welt gekommen wären oder aufgrund einer Erkrankung, die dann unbehandelt geblieben wäre, nicht mehr viel länger gelebt hätten. Auch die schwächsten Glieder der Gesellschaft, die streng genommen ohne die menschliche Kultur nicht lebensfähig wären, können (wenn sie nicht gerade physiologisch oder physisch nicht fortpflanzungsfähig sind) dabei ihre Gene weitergeben was in einem unberührtem Ökosystem wenn überhaupt nur äußerst selten vorkommen würde.
Dementsprechend bin ich überzeugt dass wir als Menscheit irgendwann auf eine Katastrophe zusteuern werden wenn wir nicht
a) bald mal unsere Ressourcen anders verteilen um auf der ganzen Welt den Lebensstandard anzugleichen damit Menschen nicht auf Kinder als Lebensversicherung angewiesen sein müssen
b) alles daran setzen die absolute Ausbeutung unseres Planeten zurückzufahren (auch wenn ich kein Rezept dagegen habe...)
c) bei fortschreitendem medizinischem Standard und der damit eventuell verbundenen Möglichkeit einer deutlich längeren Lebensspanne bis gar Unsterblichkeit und/oder noch mehr Krankheiten zu bekämpfen eine globale Ein-Kind-Politik einführen
Ich weiß dass das ein massiver Einschritt in die Persönlichkeitsrechte ist und praktisch nicht durchsetz-, und kontrollierbar aber unsere Ressourcen sind auch nur endlich und die Möglichkeit mal eben einen anderen Planeten zu kultivieren sind verschwindend gering und können deshalb vernachlässigt werden.

Daher finde ich deine Aussage QTW recht egoistisch. :-S
Der Mensch distanziert sich ja gerne von Tieren weil er ja ein ganz anderes Bewusstsein von sich selbst habe und befähigt sei zu komplexen gedanklichen Leistungen. Aus diesen "Alleinstellungsmerkmalen" hat sich im Laufe der Zeit auch unser ethisch-moralisches Empfinden entwickelt, was uns ja auch von Tieren abheben soll.
Wenn der Mensch sich nicht gerne als Tier identifiziert sondern als eigenen Klasse, so sollte er sich auch entsprechend verhalten und auch "niedere Triebe" überwinden können, die vielen von uns als animalisch erscheinen.
Dazu gehört für mich persönlich auch ganz klar der Fortpflanzungstrieb und der Trieb sich selbst auszuleben, egal was es kostet, ungeachtet jeglicher moralischer Verantwortung.
Insbesondere aus dieser Verantwortung - und wenn schon nicht diesem Planeten und der Natur gegenüber - dann wenigstens den nächsten Generationen die mit massiven Umweltproblemen (Stichwort Plastik, Monokulturen, Verlust der Biodiversität...) und gegebenfalls einem Mangel an bestimmten Ressourcen zu kämpfen haben wird wenn wir weiterhin den Kopf in den Sand stecken und so tun als wären wir ja auch nur ein Teil der Natur der eben ganz einfach seinen Trieben nachgeht.
Das sind wir aber nicht.
Der Mensch ist längst kein natürlicher Bestandteil mehr des Ökosystems Erde und hat sich großteils isoliert von selektionistischen und ökologischen Prinzipien.
Und das halte ich für ein tragisches Paradoxon - einerseits verhelfen wir unserer Spezies zu mehr Gesundheit und Langlebigkeit, andererseits droht uns dadurch eine Überpopulation die ebenfalls gravierende Folgen nach sich ziehen kann.

Und nein, ich bin kein Veganer, nicht mal Vegetarier, kaufe meine Klamotten zum Teil in Ketten, habe ein Smartphone und trenne meinen Müll nicht immer ordnungsgemäß - ich lebe also nicht mal außerordentlich umweltbewusst - und weiß dass ich mir damit auch ins eigene Bein schieße. :pat2:
Aber ich sehe es in unserer Verpflichtung sich zumindest Gedanken über unsere Umwelt, unseren Umgang mit ihr, unseren Konsum und unsere Zukunft zu machen. Und für mich persönlich sollten wir, zum Wohl dieses Planeten, mal so langsam eine Kehrtwende einlegen und uns nicht aus der Verantwortung ziehen indem wir dem Mensch "tierische" Maßstäbe anlegen - also Triebbefriedigung um jeden Preis, selbst die totale Ausbeutung der Natur.

P.S: Ja, ich bin Pessimist :redface:
Dein Leben dreht sich nur im Kreis, so voll von weggeworfener Zeit

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