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Quatschtütenwürger

im RL abgesoffen

  • »Quatschtütenwürger« ist männlich

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41

Montag, 25. Juli 2011, 02:33

Schön bei Big Bang Theory zugehört, Namenloser, aber das hilft jetzt gar nix, denn das Fest ist und bleibt ein christliches und zwar ganz eindeutig, ob es dir gefällt oder nicht. Ostern dürftet ihr auch nicht feiern, ebenso wenig all die anderen bequemen Dinge, die das Christentum so bereithält. Aber man pickt sich das halt gerne raus, nicht wahr? Weil man das Leben ja genießt, nicht wahr? Weil man ja nur so lange seiner Linie treu bleibt, wie es einem Vorteile bringt, nicht wahr? Es ist traurig, wie offensichtlich ihr von euren Überzeugungen abweicht und es euch selbst nicht einmal eingestehen könnt.


Shufro, ich kann mir nicht helfen, aber du hast die Ironie von mir bis jetzt noch immer nicht begriffen oder? Ich bin erstaunt, ich hätte ein wenig mehr Intelligenz bei den Empfängern erwartet, allerdings nicht, wenn ich lese "Ich fands lustig" wenn es um Lügen dieser Art geht.

Shufro

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42

Montag, 25. Juli 2011, 02:36

1. Das ist nachwievor Ironie, niemand soll die Existenz oder Nicht-Existenz beweisen, das geht bei einem Glauben nicht.
2. Zum Totlachen
3. Das mag sein, so hat Namenloser das aber nicht erklärt.
4. Doch

5. Das Wichtigste: Es zeigt nämlich genau das, was ich auch von dir denke: Du weißt gar nicht so genau, ob du nun an Gott glauben sollst, oder nicht, weil du weder für seine Existenz noch seine Nicht-Existenz einen Beweis hast. Das zeigt sehr schön dein Satz, dass es nicht nur schwarz und weiß, sondern auch grau gibt (Also für mich kann man entweder an Gott glauben, oder nicht, grau heißt, man ist sich nicht sicher). Vertehst du, wenn du sagst "Ich glaub nicht dran, weil ich keinen Beweis habe", glaubst du auch - nur eben, dass es ihn nicht gibt. Was anderes geht nur, wenn man sich noch nicht entschieden hat.


Hat ja Namenloser schon erklärt.

1. Das hat aber QTW von ihm verlangt. :(

2. :B

3. Aber du hast doch mich zitiert und mich gefragt, oder irre ich mich? Ist doch egal, wie er es geschrieben hat, mein Punkt 3 ist Fakt.

4. Dann erklär mal...

5. Oben sagtest du noch, dass ich keinen Beweis brauche. ?( Was denn jetzt?
Und zu dem Grau: Dann bist du intolerant gegenüber allen anderen Religionsformen.

LargeStupidity

Tiefseetitan

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43

Montag, 25. Juli 2011, 02:37


Ich habe nicht gesagt, "man braucht unbedingt einen Sinn!" Ich habe lediglich gefragt, wo der Sinn für einen Atheisten ist. Wenn ich als Antwort dann höre "gibt keinen", und im gleichen Satz dann gesagt wird "Leben genießen", dann ist das widersprüchlich. [...]

Wo ist da der Widerspruch?

Aus Interesse: Was für eine Art von Antwort suchst du eigentlich, wenn du nach dem Sinn des Lebens fragst?
Ich gehe mal davon aus, dass du mit "Sinn des Lebens" die Antwort auf die Frage meinst, warum Gott das Leben und uns überhaupt erschaffen hat/warum wir Leben, also praktisch einen "Grund" des Lebens. Wir Atheisten glauben nicht daran, von Gott erschaffen worden zu sein, weil wir an keinen Gott glauben. Für uns gibt es daher auch nicht diese Art von Sinn des Lebens.
Es gibt aber imo eine Art persönlichen Sinn des Lebens, den sich jeder selbst geben kann. Zum Beispiel das Leben genießen, wie schon gesagt. Wäre daran deiner Meinung nach etwas falsch? Braucht das Leben noch mehr "Sinn"?


Zitat

Dass er der abendländischen Kultur die christlichen Wurzeln abspricht, zeugt dann halt erneut davon, dass er sich damit nicht auseinandergesetzt hat. Die Reaktion sah entsprechend aus und lief ganz klassisch nach dem Motto "Was ich nicht kenne, das ist schlecht/falsch" und hat es erstmal verneint. So gut wie jede Kultur hat ihre Grundfeste in einer Religion oder aus einer Religion heraus. Das ist unwiderlegbar. Dann braucht mir keiner anzukommen und zu sagen, dass das aus einer Kultur kommt... Sinn????

Er hat nicht gesagt, dass unsere Kultur keine christlichen Wurzeln hätten. Er hat lediglich gesagt, dass die "christlichen Werte" nicht erst im Christentum entwickelt wurden, sondern schon vorher. Deswegen sind sie auch anderswo auffindbar, wo der Einfluss des Christentums kaum eine Rolle spielt.
Kultur und Religion beeinflussen sich übrigens gegenseitig und Kulturen können auch Elemente anderer Kulturen übernehmen. Die Werte unserer Kultur wurden zwar aus dem Christentum übernommen, aber das heißt ja nicht, dass sie nicht auch von woanders kommen könnten. Und es spielt eigentlich keine Rolle, dass sie hierzulande aus dem Christentum kommen.


Aber eigentlich geht es hier um die Religionen der User, nicht darum, warum Quatschtütenwürger das Christentum so toll findet und Atheisten arrogant. Es ist zwar okay, den andern zu sagen, wo die Schwächen in ihrere Argumentation für oder wider einer Religion sind (so wie's hier am Anfang ja auch war), aber ich persönlich finde, dass es hier etwas aus dem Ruder läuft. :grandpa:


Nachtrag (26.07.2011): Bei genauerer Betrachtung kommen unsere Westlichen Werte gar nicht aus dem Christentum. Das Christentum hat sie erst später übernommen. Wieso habe ich da oben was anderes geschrieben? :art:
Egal, war bestimmt nur müde.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LargeStupidity« (26. Juli 2011, 19:06)


Namenloser

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44

Montag, 25. Juli 2011, 02:37

Schön bei Big Bang Theory zugehört, Namenloser, aber das hilft jetzt gar nix
Danke, habe, die Sendung noch nie geschaut.
denn das Fest ist und bleibt ein christliches und zwar ganz eindeutig, ob es dir gefällt oder nicht.
Sagst du.
Ostern dürftet ihr auch nicht feiern, ebenso wenig all die anderen bequemen Dinge, die das Christentum so bereithält. Aber man pickt sich das halt gerne raus, nicht wahr?
Ich kann feiern was ich will.

Shufro

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45

Montag, 25. Juli 2011, 02:38

Schön bei Big Bang Theory zugehört, Namenloser, aber das hilft jetzt gar nix, denn das Fest ist und bleibt ein christliches und zwar ganz eindeutig, ob es dir gefällt oder nicht. Ostern dürftet ihr auch nicht feiern, ebenso wenig all die anderen bequemen Dinge, die das Christentum so bereithält. Aber man pickt sich das halt gerne raus, nicht wahr? Weil man das Leben ja genießt, nicht wahr? Weil man ja nur so lange seiner Linie treu bleibt, wie es einem Vorteile bringt, nicht wahr? Es ist traurig, wie offensichtlich ihr von euren Überzeugungen abweicht und es euch selbst nicht einmal eingestehen könnt.


Shufro, ich kann mir nicht helfen, aber du hast die Ironie von mir bis jetzt noch immer nicht begriffen oder? Ich bin erstaunt, ich hätte ein wenig mehr Intelligenz bei den Empfängern erwartet, allerdings nicht, wenn ich lese "Ich fands lustig" wenn es um Lügen dieser Art geht.


Ostern dürfen wir nicht feiern? Das ist aber arrogant von dir. Ich darf feiern was ich will. Und wenns der "Ich-hab-mir-ein-Schnitzel-gebraten"-Tag ist.
QTW, ich kann dir helfen, wenn es um den Sarkasmus meinerseits geht. Du denkst allen ernstes, ich meine das ernst. :sombrero:

Quatschtütenwürger

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46

Montag, 25. Juli 2011, 02:45

Erstaunlich, sobald ihr zwei keine Argumente habt, zieht ihr etwas ins Lächerliche oder antwortet mit "Sagst du" etc.

Mal schauen, wie tief ihr noch sinken könnt... Shufro, ich traue dir sogar zu, dass du innerhalb der nächsten halben Stunde noch tiefer (!!) unter die Stufe der Verunglimpfung gleiten wirst. Ich glaube, das ist rekordverdächtig.

Oh und glaube nicht, dass ich einen wie dich in dieser Diskussion noch in irgendeiner Weise ernst nehmen kann. Du kannst dich ja selber nicht mal mehr ernst nehmen. Hoffe ich.

Shufro

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47

Montag, 25. Juli 2011, 02:48

Erstaunlich, sobald ihr zwei keine Argumente habt, zieht ihr etwas ins Lächerliche oder antwortet mit "Sagst du" etc.

Mal schauen, wie tief ihr noch sinken könnt... Shufro, ich traue dir sogar zu, dass du innerhalb der nächsten halben Stunde noch tiefer (!!) unter die Stufe der Verunglimpfung gleiten wirst. Ich glaube, das ist rekordverdächtig.

Oh und glaube nicht, dass ich einen wie dich in dieser Diskussion noch in irgendeiner Weise ernst nehmen kann. Du kannst dich ja selber nicht mal mehr ernst nehmen. Hoffe ich.


Danke. Endlich. Nach all den Jahren total(itär)er Sinnlosigkeit erkennt endlich jemand mein Wesen. Meine Argumente ergeben einfach keinen Sinn. :clown: Ich stelle gerne neue Rekorde auf. Und morgen werde ich aufgrund jeglicher Verunglimpfung vom Blitz getroffen.

Und ja, ich nehme mich nicht selber ernst. Das ist die schlimmste Strafe von allen. :(


P S : Den "Ich-hab-mir-ein-Schnitzel-gebraten"-Tag darfst du nicht feiern. :tongue:

DX29488

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48

Montag, 25. Juli 2011, 02:49

Ich möchte als mein letztes Wort noch anhängen, dass LargeStupidity in fast allen Punkten recht hat. Nur haben wir dem auch nicht widersprochen. Näher will ich nicht drauf eingehen, dann auch ich gehe jetzt schlafen und werde morgen bestimmt nicht nochmal hier vorbeigucken. Namenloser und Shufro kann ich jedenfalls nicht mehr ernstnehmen.

Shufro

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49

Montag, 25. Juli 2011, 02:52

Ich möchte als mein letztes Wort noch anhängen, dass LargeStupidity in fast allen Punkten recht hat. Nur haben wir dem auch nicht widersprochen.


Bitte mehr davon. :) Du widersprichst dir selbst.

Namenloser und Shufro kann ich jedenfalls nicht mehr ernstnehmen.


Job done. :tu: God saved us all.


...und werde morgen bestimmt nicht nochmal hier vorbeigucken.


God saved us all the day.

Aku

Duhm und stolts drauf

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50

Montag, 25. Juli 2011, 03:24

Dass Wertvorstellungen durch die Kirche oder gar die zehn Gebote im speziellen in die Gesellschaft eingeführt wurden, ist so abwegig wie der Gedanke, Hitler hätte die Straße erfunden, weil er einige Autobahnen in die Landschaft gesetzt hat. Moralvorstellungen sind so alt wie das Denken an sich und seit Urzeiten überliefert. Ich bin davon überzeugt, dass die Vereinnahmung dieser Ideen durch die Kirche die Verbreitung sogar gehemmt und eingeschränkt haben. Dieser Eindruck ergibt sich, wenn man nur einmal in die Zeit vor der Dominanz des Christenstums im europäischen Leben und in die Zeit danach blickt. Wenn man heute Angst vor einer „Islamisierung“ und der „Vereinnahmung des islamischen Glaubens für niedere Zwecke“ hat, dann nur, weil man sich mittlerweile traut, in die eigene Vergangenheit zu blicken. Natürlich nicht vordergründig, es wäre auch beschämend, wenn wir zugeben müssten, dass wir nicht möchten, dass eine Sache über uns gebracht wird, die wir für einige Jahrhunderte selbstverschuldet bereits erlitten haben. Meiner Meinung kann sich kein Mensch, der bei gesundem Verstand ist, hinstellen und behaupten, die christliche (Vor)herrschaftszeit zwischen dem Untergang der Antike und der Neuzeit habe uns weitergebracht – wie bereits erwähnt weder moralisch, noch freiheitlich, noch wissenschaftlich.

Den karitativen Aspekt sollte man nicht überbewerten. Die etwa eine Million Mitarbeiter von Caritas, Diakonie & Co. in Deutschland können von „christlichen“ Beschäftigungsbedingungen im wesentlichen nur Träumen. Wesentliche Finanzmittel kommen aus der öffentlichen Hand – die Kirchensteuer zählt da nicht rein. Eigenfinanziert werden nur zwei bis drei Prozent, was etwa 10 Prozent der millardenschweren Kirchensteuer ausmacht. Ein weiterer Teil stammt von den Sparbüchern der spendewilligen Kirchengänger. Alles in allem ein wahnsinnig großzügiger Akt unserer Kirchen. Wäre die kirchliche Finanzierung besser durchdacht, könnte man sich die Steuergelder vielleicht auch noch für zwei, drei andere soziale Projekte aufsparen. Wenn ich daran denke, wie soziale Projekte dutzendfach vor Unternehmensvorständen knien müssen, um sich finanzieren zu können, wird mir ganz schlecht. Auf den Punkt gebracht: fairer Weise muss man den karitativen Aspekt zu zwei Prozent in die persönliche Bewertung von Kirche einfließen lassen.

Und jetzt zu meinem Lieblingspunkt … Atheismus. Atheisten sind für Christen in etwa das, was für Atheisten pickelige, 17-jährige sind, die jüngere Kameraden auf evangelikalen Jugendfreizeiten bewachen. Ein Mysterium, ein gott- wie moralloses Völkchen asozialer Ignoranten. Manche mögen sich (nicht ohne stolz) tatsächlich so sehen und benehmen, zumindest wenn ich mich für mich spreche, ist das aber falsch. Ich sehe mich keinem Gott verpflichtet, wenn ich handele, ich sehe mich den Menschen verpflichtet. Ohne einen Umweg, ohne dafür eine Strafe oder Belohnung erhalten zu wollen, die über Zufriedenheit mit sich selbst und der Freude über gesellschaftlichen Umgang hinausgehen würde. Mein Leben besitzt keinen Sinn wie ein Super Mario-Spiel, an dessen Ende ich Bowser zu Brei stampfen muss. Denn was wäre denn die Konsequenz, wenn ich diesen Sinn nicht erreiche? Ein (fundamental) christlich geprägter Freund versuchte mir einst zu erklären, dass ich mich lieber schnell für Gott entscheiden sollte, ich könnte ja totgefahren werden und in der Hölle landen, wenn ich mir zuviel Zeit lasse. Das ist die ziemlich drastische Formulierung für das, was viele für eine göttliche Botschaft halten. Meine Meinung: wenn es einen Gott gibt und dieser danach urteilt, ob man sich im Leben ihm zukehrt oder es sein lässt und für den andere Aspekte zweirangig bleiben, ist er ein Hurensohn, mit dem ich nichts zu tun haben möchte und unter dessen Hand ich mit gutem Gewissen in der Hölle schmoren würde. Ich bin Atheist und meine generelle Ansicht ist, dass Religion genauso unwichtig ist, wie die Frage, ob ich schwul oder hetero bin oder ein Anhänger des VfB oder der Stuttgarter Kickers. Es macht einen Menschen nicht aus, auch wenn das sehr viele Leute leider sehr anders sehen.

Zuletzt: „Gottesbeweise“, in die eine, wie die andere Richtung, sind Unsinn. Auch wenn wissenschaftlich gesehen natürlich die Anhänger einer „besonderen Existenz“ beweise aufführen müssten, wie ich es tun müsste, wenn ich behaupte, einen fünfköpfigen Dinosaurier im Garten gefunden zu haben, führen sie zu gar nichts, weil sie Glaubenssache sind. Die kann man nicht diskutieren oder gar klären, da folge ich klar dem Agnostizismus. Für mich erschließt sich einfach kein „Missing-Link“, der durch eine Übergestalt gefüllt werden müsste, daher glaube ich nicht an eine solche.
Das beste Schwamm-Lexikon auf dem Planeten!

51

Montag, 25. Juli 2011, 03:36

Offiziell bin ich Christ (weil ich zu Konfirmation gezwungen wurde), ich glaube aber weder an Gott, noch an die Bibel oder sonst was, ist für mich alles Unfug. Für mich ist die Bibel höchstens eine große Märchensammlung :D Ich finde Religionen irgendwie albern, weil man sich an soviele regeln halten muss und dies nehmen viele viel zu ernst. Ich lebe einfach so wie ich will, also bin ich geistig ein Atheist und Heide ;)
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Meister der 1. SF Liga 2012

Last.fm

52

Montag, 25. Juli 2011, 14:46

Offiziell bin ich Christ (weil ich zu Konfirmation gezwungen wurde),


Naja, immerhin hast du bei der Konfirmation Kohle bekommen xD. Ich weiß nicht wirklich wie das geregelt ist, aber bist du nicht ab der Konfirmation Mitglied, d.h. du hast das Recht auszutreten?! Würde ich jedenfalls machen, wenn ich du wär :'D

ich glaube aber weder an Gott, noch an die Bibel oder sonst was, ist für mich alles Unfug. Für mich ist die Bibel höchstens eine große Märchensammlung :D


Eine Märchensammlung? Dafür haben die Geschichten aber schrecklich viele Ähnlichkeiten. Findest du es nicht merkwürdig das der rote Faden der sich über die ganze Bibel zieht, bei welchen immer wieder auf andere Personen angespielt wird, und bei welchem Gott stets ähnliche Attribute zugeschrieben werden, existiert, wo sich die Schreiber der Bibel doch alle niemals kannten? Ist doch ein merkwürdiger Zufall das sich so viele verschiedene Personen Märchen ausdenken, die sich so erschreckend ähneln und aufeinander aufbauen, und das obwohl sich die Schreiber jeweils größtenteils niemals begegnet sind, oder?

Ich finde Religionen irgendwie albern, weil man sich an soviele regeln halten muss


Es ist eigentlich sogar andersherum. Man sucht sich die Religion ja aus, weil man zu den "Regeln (nennen wir es lieber Überzeugungen) steht, würde man diese verabscheuen würde man sich ja nicht der Religion zuwenden. Was würde es denn bitte für einen Sinn machen wenn sich eine Religion aussucht in der lauter Scheiß-Regeln drinsteht, die man so scheiße findet das man gar nicht anders kann als sie alle jeden Tag zu brechen, so dass man am nächsten Tag schon wieder "rausgeworfen" wird?

Rennteufel

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53

Montag, 25. Juli 2011, 14:48

Eigentlich bin ich katholisch, jedoch glaube ich an das nicht.
Deswegen bin ich von meiner Überzeugung her nichts dergleichen.

54

Montag, 25. Juli 2011, 17:04

Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, weil es mir irgendwann zu viel wurde, will mich aber mal zum Religionsunterricht äußern.

Der Religionsunterricht an unserer Schule ist der absolute Bockmist. Ich bin nach einem Jahr evangelischem Unterricht in der 5. Klasse freiwillig zu Ethik umgestiegen. Dort lernt man nicht nur das Christentum kennen, sondern auch die anderen Religionen. Es werden auch Themen wie "Freiheit" oder "Wie stellt ihr euch die Zukunft vor?" angeschnitten.
Im Reliunterricht hingegen haben wir uns komplett einseitig mit dem Christentum befasst und durften auch noch irgendwelches Zeug aus der Bibel auswendig lernen. Alles halb so schlimm, sind die Relilehrer fast alle halbe Priester, haben aber vom Schulsystem keinen Schimmer. Die Notengebung hat absolut keiner mehr verstanden und die Fragen aus den Arbeiten auch nicht das gelbe vom Ei. Das ist auch heute noch so (Quelle: Mitschüler).

Desweiteren habe ich nie gesagt, die Bibel ist ein wissenschaftliches Buch, ich habe nur gesagt, diejenigen, die der Bibel wörtlich Glauben sind blöhd.

55

Mittwoch, 3. August 2011, 00:18

Es widerspricht meiner Vernunft, sowieso allem rationalen Denken und aller wissenschaftlichen Betrachtung der Welt, dass es so etwas wie Gott in einer Lebewesen-Form gäbe.
Man kann an alles glauben - dadurch wird es nicht wahr und ich persönlich finde die meisten religiösen Glauben als Quatsch.

Gott ist ein Name, den Menschen dem geben, was sie nicht verstehen. Aber Wissenschaft erklärt das Universum so, dass alle es verstehen können.
Auffällig ist, wie humanoid Gott angeblich sei - geradezu eine Projektion der Menschen selbst auf das, was man sich früher nicht erklären konnte. Wie viele Menschen mögen auch die Sonne angebetet haben? Für frühere Verhältnisse beinahe auch verständlich - als Mensch, dem keiner vom Planetensystem erzählt hat, nimmt man die Sonne als etwas mystisches und gigantisches wahr.

Und schließlich ist Religion auch ein Mittel der Herrschaft über andere Menschen. Will man über sie herrschen, so muss man wie z.B. in Ägypten nur als ihr Pharao auftreten und sich also den Glauben der schlichten Masse zunutze machen.
Ich schließe auch nicht aus, dass die christliche Kirche einem ähnlichen Muster folgt. Die Menschen sollen sich einem lieben Gott, (der sich bisher NIE gezeigt hat und irgendwo an einem Ort sitzt, den man nicht erreichen kann, es sei denn man befolgt die Religion), unterwerfen, der allmächtig ist und alles sieht und einen bestraft, wenn man nicht folge leistet. Verstößt du gegen seine Gesetze, musst du im Höllenfeuer brennen - aber er liebt dich, ist klar. Und Geld von dir braucht er auch noch.
Ach und zufällig hat die Kirche einen Draht zu diesem Herrscher und spricht in dessen Namen - der Papst herrscht zum Beispiel in Gottes Gewalt.
Seltsam, dass ein Allmächtiger jemanden braucht, der das für ihn tut, anstatt es selbst zutun.

Aber an Verlogenheit kaum zu übertreffen ist auch das Hinduistische Kasten-System:
Die Menschen werden in einer Art Klassen geboren - ein paar sehr privilegiert, der breite Rest aber niedere verachtete Klassen, die den anderen dienen müssen und ein Leben im Dreck führen, während die anderen von Gott auserwählt sind.
Im "nächsten Leben" wird dann der Aufstieg in die höhere Klasse versprochen.

Sieht mir eher so aus, dass die paar Menschen, die sich das ausgedacht haben, einen Betrug mit leeren Versprechungen durchführen, indem sie die Menschen - wie übrigens in den meisten Religionen üblich - aufs Jenseits oder auf weitere Leben vertrösten...
Wenn es wider allem Erwarten überhaupt einen Gott geben sollte, dann ist es womöglich der aus schwingenden Energieteilchen bestehende Raum selbst oder ähnliches, aber sicherlich kein Lebewesen, dass irgendwo da oben sitzt und wie der Mensch denken und fühlen kann oder so.
Und erst Recht kein allmächtiges Wesen, denn das ist eine Erfindung der Menschheit. Die meisten Menschen brauchen irgendwie eine Allmacht, einen Herrscher oder eine Obrigkeit, der sie sich unterwerfen können und die sie dann in eine spirituelle Fantasiewelt projizieren, auch wenn sie das nie zugeben würden und selbst davon überzeugt sind, die Freiheit statt der Unterwerfung zu wollen.
Aber es ist einfach menschliche Psychologie, dass die Menschen denken, da muss es noch etwas höheres geben. Vielleicht, weil sie einfach nach einen Herrscher brauchen - vielleicht aber auch, weil sie sich nicht vorstellen können, dass etwas so komplexes wie der Mensch an der Spitze der Evolution nicht von alleine entstehen könnte. (Bereits "Von alleine" ist ja wieder so ein von Menschen konstruierter Begriff - der Mensch unterscheidet in "von alleine" und "gewollt" oder "von intelligenten wesen" - mit diesen Vorstellungen geht er wieder mal von sich selbst und seiner eigenen Psyche aus. Ein intelligentes Wesen, das mit bewusstem Willen den Menschen geformt hat, ist (neben einem schönen Teufelskreislauf) also auch wieder nur eine Projektion des eigenen Ichs. Statt der Natur soll es wieder eine Art Lebewesen sein, dass die Lebewesen hervorgebracht hat.)
Typisch menschliches Denken als Resultat des menschlichen Vorstellungsvermögen.
Von diesem Denken empfiehlt es sich, einfach auch mal Abstand zu nehmen...

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »abstürzender holländer« (3. August 2011, 00:36)


Josh

DER Josh aller Josh's

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56

Donnerstag, 4. August 2011, 15:07

HeyHo :)

Ich bin katholisch :D
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich an Gott glaube, bin mir da unsicher xD
Ich bete normalerweise nicht, da ich nicht weiß, ob es hilft^^
Und ehrlich gesagt kommt mir das sehr komisch vor, wenn ich da knie und einfach so vor mich hinquatsche :redface:
Ich gehe normalerweise nur an Weihnachten in die Kirche. Ich war früher oft drin, bevor ich zur Kommunion gegangen bin. Also ich bin auf keinen Fall streng katholisch gläubig dings xD

Josh 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Josh« (5. August 2011, 12:16) aus folgendem Grund: Neue Sachen hinzugefügt...xD


Kokosnussfahrrad

unregistriert

57

Donnerstag, 4. August 2011, 15:29

Und schließlich ist Religion auch ein Mittel der Herrschaft über andere Menschen. Will man über sie herrschen, so muss man wie z.B. in Ägypten nur als ihr Pharao auftreten und sich also den Glauben der schlichten Masse zunutze machen.
Ich schließe auch nicht aus, dass die christliche Kirche einem ähnlichen Muster folgt. Die Menschen sollen sich einem lieben Gott, (der sich bisher NIE gezeigt hat und irgendwo an einem Ort sitzt, den man nicht erreichen kann, es sei denn man befolgt die Religion), unterwerfen, der allmächtig ist und alles sieht und einen bestraft, wenn man nicht folge leistet. Verstößt du gegen seine Gesetze, musst du im Höllenfeuer brennen - aber er liebt dich, ist klar. Und Geld von dir braucht er auch noch.


Ist das aus zeitgeist?

Spongimani

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58

Donnerstag, 4. August 2011, 17:16

Jup Katholisch
Übermut tut selten gut

59

Montag, 8. August 2011, 02:31


Die Menschen sollen sich einem lieben Gott, (der sich bisher NIE gezeigt hat
DIR und der Öffentlichkeit (als für alle sichtbare Person) nie gezeigt. Bitte pauschalisiere das nicht.
Und Geld von dir braucht er auch noch.
Nö. Die katholische Kirche möchte Geld von dir. Schon mal das Matthäus Evangelium gelesen? Dort spricht sich Jesus gegen die Kirchen,bzw.Tempelsteuer aus.
Ach und zufällig hat die Kirche einen Draht zu diesem Herrscher und spricht in dessen Namen - der Papst herrscht zum Beispiel in Gottes Gewalt.
Seltsam, dass ein Allmächtiger jemanden braucht, der das für ihn tut, anstatt es selbst zutun.
Der Papst hat in der Bibel niemals Erwähnung gefunden, und ist ein Hirngespinst der katholischen Kirche.[/quote]

Abst.Holländer, ich kenne dich seit Jahren als User der ein unglaubliches Level an Allgemeinbildung hat, und einen allgemeinen Ehrgeiz besitzt, sich Wissen über alles mögliche anzueignen.
Es würde eher zu dir passen die Bibel gründlich zu lesen, als alles über das Christentum zu glauben was man so hört, und nebenbei mitkriegt. btw, würde ich dir das auch noch raten.

60

Montag, 8. August 2011, 02:34

@Holländer 70:
Gut, ich beziehe meine Kritik auf die katholische Kirche statt auf den christlichen Glauben - bei Übermüdung passiert mir diese Verwechslung manchmal, da die Kirche seit jeher umgangssprachlich das Christentum symbolisiert.
Kannst du mir irgendeinen Christen zeigen, der ihn gesehen hat statt nur blind zu glauben? Und mit sehen meine ich es so, dass man es fotographieren kann oder zumindest ein Ungläubiger, der nebendran steht es auch sehen kann, ansonsten spielt es sich wohl lediglich im Kopf des Sehenden ab.
Gibt es von irgendjemandem der ihn gesehen hat ein Bild vom lieben Gott? Die wenigen Darstellungen von ihm, die es gibt, gehen wirklich stark auseinander.

Kennst du das Sonnenwunder von Fatima? Tausende von Leuten haben Anfang letzes Jahrhundert an unabhängigen Orten (jedoch alle im Umkreis von 40000km, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht) gesehen, wie die Sonne auf ein großes Maß näher kam, seltsam getanzt und geleuchtet hat.
Physikalisch unmöglich.
In der ganzen restlichen Welt hat niemand das bestätigen können - auch Sternwarten konnten ebenfalls nichts ungewöhnliches beobachten (!)
Die Leute waren übrigens darauf eingestellt, etwas zu sehen, da ein Wunder für diesen Tag propheziehen wurde. Das heißt, sie haben dann auch etwas gesehen. Wer sehen will, der sieht auch etwas.
Und selbst wenn es nicht Spinnerei der betreffenden Leute war, dann war es ein seltenes atmosphärisches Phänomen, das eine optische Täuschung hervorrief - oder dem Ganzen wurde in den Jahren bis heute gründlich etwas dazugedichtet.
Aber deswegen die wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich der Sonne anzuzweifeln und an das Geschilderte zu glauben, ist für einen rationalen Menschen unvernünftig.

@kokosnussfahrad:
was meinst du mit deiner frage?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »abstürzender holländer« (8. August 2011, 02:48)


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