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Sonntag, 19. Februar 2017, 21:36

Feminismus

Der Feminismus ist eine politische Bewegung, die für die Gleichberechtigung, Würde und Selbstbestimmung der Frau eintritt. Außerdem setzt sie sich gegen Sexismus ein.
Feministische Bewegungen plädieren für eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen, wie z.B. einer traditionellen Rollenverteilung, und gegen eine patriarchalische Kultur.
Feministinnen wollen eine Gleichberechtigung der Frau in Gesellschaft, Familie und Politik und distanzieren sich von jeglichen Klischees und Vorurteilen.

Wie steht ihr zum Feminismus? Sind Mann und Frau schon gleichberechtigt oder braucht es Emanzipationsbewegungen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Seeschwamm« (19. Februar 2017, 21:46)


Chrdrenkmann

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Sonntag, 19. Februar 2017, 22:14

Ich versuch gar nicht erst, hier große Reden zu schwingen, das können andere viel besser als ich.

Zumindest kann ich dieses Thema seit Tumblr absolut nicht mehr ernstnehmen. Was da teilweise für radikale Äußerungen von Feminazis fallen, ist unglaublich. Ich wünschte, ich könnte konkrete Beispiele nennen, doch glücklicherweise wurden alle erfolgreich aus meinem Gedächtnis verbannt.

Garet

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3

Sonntag, 19. Februar 2017, 22:40

Ich versuch gar nicht erst, hier große Reden zu schwingen, das können andere viel besser als ich.

Zumindest kann ich dieses Thema seit Tumblr absolut nicht mehr ernstnehmen. Was da teilweise für radikale Äußerungen von Feminazis fallen, ist unglaublich. Ich wünschte, ich könnte konkrete Beispiele nennen, doch glücklicherweise wurden alle erfolgreich aus meinem Gedächtnis verbannt.


Feminismus auf eine kleine Minderheit einer Blogger-Community zu beschränken, ist schon ganz schön ignorant und zeigt auch nur, dass du dich nicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hast.

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Chrdrenkmann

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4

Sonntag, 19. Februar 2017, 22:51

Kann ich dir nur zustimmen. Ich habe aber auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich von Politik und Sozialkritik sehr wenig Ahnung habe. Das kann man ja bereits dem ersten Satz des Posts entnehmen. :/o:

Ich habe das aber keineswegs negativ gemeint. Es ist nur die stärkste Front, die ich zu diesem Thema wirklich mitbekam. Selbstverständlich ist mir klar, dass Frauen in der Gesellschaft viele Steine in den Weg gelegt werden und das finde ich auch alles andere als gut, aber das weiß doch nun mal jeder. Das wäre nichts weiter als Füllmaterial für meinen Vorpost gewesen, daher wollte ich das bewusst weglassen.

Aber wie gesagt: Die tiefgründigen Gedanken hierzu möchte ich den Usern überlassen, welche dazu bessere Worte finden können. Ich will mich nicht in irgendwelchen komplizierten Diskussionen verfangen, welche ich hier stark befürchte.

LargeStupidity

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Montag, 20. Februar 2017, 14:11

Ich bin kein Feminist, sondern ich bin für die Gleichberechtigung von Mann und Frau. :/o:


Der Feminismus is ja eine gut gemeinte Sache, die früher auch viel Gutes erreicht hat.
Wie nötig er heutzutage noch ist, ist eine andere Frage.

Persönlich finde ich ihn größtenteils störend, das liegt aber hauptsächlich am Umgang mit Andersdenkenden oder Kritikern, wie er beim Feminismus, aber auch in vielen anderen Gruppierungen (zum Beispiel SJWs oder BLM), stark verbreitet ist.

Ich sage nicht, dass es keinen Sexismus mehr gibt, aber immerhin sind Männer und Frauen rechtlich gesehen im Westen gleichberechtigt. Gesellschaftlich gibt es nach wie vor Vor- und Nachteile für beide Geschlechter, wobei Vorteile für Frauen und Nachteile für Männer von Feministen gerne komplett ignoriert werden. Es wird viel erzählt von systematischer Unterdrückung und dass Frauen immer die Opfer seien, aber daran glaube ich genau so wenig wie daran, dass Feminismus die Lösung für alle Probleme ist.

Würde mich wohl am ehesten als egalitär bezeichnen, aber ich stehe nich so auf diese Labels.

Ich versuch gar nicht erst, hier große Reden zu schwingen, das können andere viel besser als ich.

Zumindest kann ich dieses Thema seit Tumblr absolut nicht mehr ernstnehmen. Was da teilweise für radikale Äußerungen von Feminazis fallen, ist unglaublich. Ich wünschte, ich könnte konkrete Beispiele nennen, doch glücklicherweise wurden alle erfolgreich aus meinem Gedächtnis verbannt.


Feminismus auf eine kleine Minderheit einer Blogger-Community zu beschränken, ist schon ganz schön ignorant und zeigt auch nur, dass du dich nicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hast.

Ich find diese Minderheit gar nicht soo klein (wobei meine Wahrnehmung davon auch stark verzerrt sein kann, eben weil diese tumblr-Untermenschen so extrem schlimm sind), aber ich stimme dir zu, dass es über den Feminismus an sich nicht viel aussagt.

Aber zumindest ist die Tatsache, dass sich solche Leute feministisch nennen, ohne dass es die normalen/moderaten Feministen zu stören scheint (jedenfalls meinem Eindruck nach), ein legitimer Grund dafür, den Begriff für sich selbst nicht verwenden zu wollen oder ihm kritisch gegenüberzustehen. Aber sobald eine Frau sagt, dass sie keine Feministin ist, wird sie deswegen sofort von tausenden wütenden Twitter-Accounts zerrissen, die ihr internalisierte Misogynie vorwerfen. Und als Mann hat man sowieso verloren... Aber man muss sich ja keine Sorgen machen, dass Patriarchat fängt einen schon auf. :)

Überhaupt darf kein Feminist und keine feministische Behauptung jemals kritisiert oder hinterfragt werden, auch wenn es selbst unter den Moderaten jede Menge bullshit gibt. Wenn man das tut, ist man automatisch ein Frauenhasser. Und dank des intersektionalen Feminismus auch ein Homophob, ein Rassist und ein Islamophob (wobei am letzten Punkt m.M.n. nichts schlimm ist).

Beispiele für den eben genannten bullshit sind für mich unter anderem das ewige Weiterverbreiten der Lohnungleichheitslüge, das Ignorieren doppelter Standards (Objektifizierung von Frauen etc.) und das Beharren auf der Unantastbarkeit der heiligen Frauenquote (nur in gut bezahlten Berufen).


ich warte auf marcos post wo er feminismus auf grundlage von suzie grime kritisiert bevor ich da was poste :/o:
(is btw kein witz, wird spannend, ich geb ihr ja auch in einigen punkten recht, mansplaining bspw. existiert wirklich und ist auch ein ernstzunehmendes problem)

Suzie Grime fährt zwar auf der Feminismus-Schiene, aber ein Mensch, der so viel Scheiße labert wie sie, wäre in jeder politischen (bzw. gesellschaftlichen) Richtung absolut verachtenswert.
(Nein, mansplaining kann man nich ernstnehmen.)

Garet

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Montag, 20. Februar 2017, 15:27

Wo liegt denn der Unterschied für dich zwischen Feminismus und Gleichberechtigung? Feminismus postuliert ja auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.

Eine Bewegung nur auf die negativen Anhänger zu beschränken, finde ich halt doof. Es ist halt leider häufig so, dass die dümmsten Menschen leider auch die lautesten sind und die moderaten meistens die Fresse halten, weil sie so etwas eher weniger juckt. Vielleicht fallen diese Leute halt auch eher auf, weil die mehr polarisieren.

Suzie Grime kann man halt absolut nicht ernst nehmen. In meinen Augen ist sie jemand, die den Feminismus zur Selbstdarstellung missbraucht und sich versucht in eine moralisch überlegene Position zu bringen, um eben dann nach unten treten zu können.

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LargeStupidity

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Montag, 20. Februar 2017, 16:28

Wo liegt denn der Unterschied für dich zwischen Feminismus und Gleichberechtigung? Feminismus postuliert ja auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.
Nein, der Feminismus ist für die Gleichberechtigung von Frauen (zu Männern).
Der Unterschied ist, dass entsprechend dieser Defintion schon davon ausgegangen wird, dass Frauen weniger Rechte haben.
Tatsächlich sieht es auch so aus, als würden die allermeisten selbstbezeichnenden Feministen daran glauben, dass Frauen in fast allen Bereichen diskriminiert werden, unterdrückt sind und die Hilfe des Feminismus brauchen, um etwas zu erreichen.
Viele der Forderungen bzw. Anprangerungen von Feministen gehen auch nicht unbedingt um Gleichberechtigung oder Chancengleichheit, sondern eher um eine Gleichheit im Ergebnis. Dafür wird auch gerne eine Benachteiligung von Männern in Kauf genommen.


Übrigens: Ich finde es ziemlich nervtötend, wenn Leute behaupten, dass man automatisch ein Feminist ist, nur weil man für die Gleichberechtigung der Geschlechter sei. So ein Schwachsinn.

Zitat

Eine Bewegung nur auf die negativen Anhänger zu beschränken, finde ich halt doof.
Tu ich ja nicht, aber sie gehören trotzdem dazu.
Und man sollte auch nicht ignorieren, wenn es bei den normalen Anhängern Negatives gibt.

Wie gesagt, ich stehe dem (heutigen) Feminismus insgesamt eher kritisch und ablehnend gegenüber, aber ich verteufel ihn und seine Anhänger nicht von vorneherein.

RLMAX9

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Montag, 20. Februar 2017, 20:57

Feminismus ist gleich schlecht wie Sexismus, weil Frauen, die sich für das traditionelle Frauen-Bild entscheiden, werden verspottet und zu Außenseitern. Außerdem wird Frauen dann auch eine bestimmte Rolle zugeteilt, was in Sexismus schon ein Problem für Feministen ist.
Feminismus ist zwar das komplette Gegenteil von Sexismus, aber es ruft die gleichen Symptome aus. Deswegen ist "nur" Gleichberechtigung schon für mich die beste Form.

Teewurst

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Dienstag, 28. Februar 2017, 01:03

Ich fand ja diesen Beitrag in der letzten Anstalt-Ausgabe ziemlich gut. Da es da für mich nicht mehr viel hinzuzufügen gibt, lass ich den mal so hier stehen:

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Mittwoch, 1. März 2017, 15:20

Na klar, ist die Gleichberechtigung von Mann und Frauen in einigen Ländern nicht so präsent, aber im Großteil des europäischen Raumes und in Nordamerika hat man meiner Meinung nach viel geschafft. Es ist zwar richtig, dass Frauen z.B. in Führungspositionen nicht soo oft anzutreffen sind, aber diese Frauenquote ist meiner Auffassung nach das totale Gegenteil von Gleichberechtigung. So als ob man es einer Frau nicht zutrauen würde, sich aus eigener Kraft eine hohe Stellung zu erarbeiten. Auf der anderen Seiten gibt es auch durchaus Länder, wo die Situation so richtig schlimm ist, dennoch wird in vielen Fällen die Sache von den Aktivisten heißer gekocht als es gegessen wird.


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MaxKopf

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Montag, 6. August 2018, 18:09

Feminismus ist wie ich finde in der heutigen Zeit und in den zivilisierten Ländern (mit Ausnahme der islamischen Länder vielleicht, aufgrund der Verschleierung) stark überholt. In Deutschland wäre das Einzige, wofür sie noch "kämpfen" könnten, dass Frauen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn wie Männer bekommen. Ansonsten bin ich der Auffassung, dass Feminismus immer mehr zu Sexismus wird (siehe das ). In z.B. Saudi-Arabien wäre der Feminismus eine gute Sache, wird dort ja allerdings bestraft.

Zusammen gefasst: Feminismus hat für mich in unserem Land nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun und wird immer öfter zu Sexismus.

Bubbles

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Montag, 6. August 2018, 18:23

Gutes Video zu dem Thema, es ist interessant zu sehen, dass Republikaner bei derartigen Diskussionen immer ruhig bleiben, anders als manche Lefties

Teewurst

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Montag, 6. August 2018, 19:44

Feminismus ist wie ich finde in der heutigen Zeit und in den zivilisierten Ländern (mit Ausnahme der islamischen Länder vielleicht, aufgrund der Verschleierung) stark überholt.

Imo könnten die Ideale des Feminismus heutzutage gar nicht genug betont werden, und zwar nicht nur in Deutschland sondern überall in der Welt. Zu sagen "Aber das Gesetz sagt doch alle sind gleich also hat sichs doch" ist faul und realitätsfern.
Ja, laut Gesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt, das verhindert trotzdessen keine Diskriminierung. Frauen verdienen trotz allem immernoch durchschnittlich weniger als Männer, und auch wenn das Gesetz ihnen dieselben Möglichkeiten bereitet so heißt das dennoch nicht, dass man als Frau dieselben Erfolgschancen hat wie Männer. Gleichberechtigung heißt nämlich nicht nur Paragraphenreiterei, sondern auch das Gedankengut der Bevölkerung. Wenn Frauen in "Männerberufen" nicht ernst genommen werden, als "die Blume am Arbeitsplatz" gelten und obendrauf noch oftmals mit sexueller Belästigung konfrontiert werden, dann kann man nicht sagen "der Feminismus ist abgehakt, gg go next". Selbiges gilt indes auch für LGBT Personen, welche ebenfalls aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden, auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene.
Falls du ein Beispiel dafür willst, in Japan gab es (ähnlich wie in Deutschland) lange Zeit das festgefahrene Bild der Familie in der der Mann als Salaryman arbeitet und die Frau sich um den Haushalt, Kinder und Finanzen kümmert, um dem Mann das Leben so einfach und angenehm wie möglich zu machen, weswegen Frauen seltenst nach Schulabschluss eine Karriere eingeschlagen haben sondern nach der Heirat in diese Rolle hineingingen. Inzwischen sieht es so aus, dass Frauen von vornherein bei der Berufswahl die Auswahlmöglichkeit haben zwischen dem "klassischen Weg" (Aushilfs/Sekretärskraft bis sie verheiratet ist und dann Hausfrau fürs Leben) und dem "Karriereweg" in dem sie dieselbe Laufbahn einschlagen wie ein Salaryman (mit weniger Gehalt und eingeschränkten Chancen, versteht sich). Das sind zwei voneinander getrennte Sphären und es gibt natürlich mehr Möglichkeiten, aber das ist der Standard. Und das obwohl Mann und Frau gesetzlich gleichgestellt sind.
Schlussendlich gehts auch um die gesellschaftliche Auffassung an sich. Man will es nicht zugeben, aber viele Männer haben noch unbewusst das Denken dass sie die Alpha-Machos sind und Frauen "für sie da sind" (Stichwort toxic masculinity). Und Gleichberechtigung geht auch andersrum. Frauen in "Männerkleidern" sind (gott sei dank) inzwischen selbst von der konservativen Gesellschaft mehr oder weniger akzeptiert (auch wenn sie dann noch Seitenhieben á la "Kampflesbe" und dergleichen ausgesetzt sind), aber wehe ein Kerl zieht einen Rock an, dann werden Fackeln angezündet und während einer Bücherverbrennung vor der Kirche Kumbaya gesungen.

Edit (weiß nicht ob zu spät aber egal): Wegen "Feminismus wird immer mehr zu Sexismus": Frauen toll finden = ok. Frauen anpreisen = ok. Sagen "Frauen sind gleichberechtigt und Männer sind auf einem viel zu hohen Ross und nutzen ihre Stellung aus" = ok. Das einzige was nicht ok ist: "Frauen sind besser als Männer, alle Männer sind scheiße" und das ernst meinen. Das Lied das du zB verlinkt hast ist kein Sexismus sondern fällt in die erste und 2. Kategorie. Es ist dazu gedacht, diskriminierten Frauen, Frauen die sich für ihr Geschlecht schämen etc. Mut und Hoffnung zu geben, dass sie so viel wert sind wie Männer und sich nicht von der Diskriminierung unterkriegen lassen sollen (so meine Interpretation.) Es ist kein Hasslied, es ist ein Liebeslied für diejenigen, die Liebe brauchen, die ein Licht am Horizont brauchen an das sie sich klammern können, weil sie sehen, dass sie nicht allein sind sondern repräsentiert werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Teewurst« (6. August 2018, 19:54)


MaxKopf

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Montag, 6. August 2018, 20:19

Das Lied das du zB verlinkt hast ist kein Sexismus sondern fällt in die erste und 2. Kategorie. Es ist dazu gedacht, diskriminierten Frauen, Frauen die sich für ihr Geschlecht schämen etc. Mut und Hoffnung zu geben, dass sie so viel wert sind wie Männer und sich nicht von der Diskriminierung unterkriegen lassen sollen (so meine Interpretation.) Es ist kein Hasslied, es ist ein Liebeslied für diejenigen, die Liebe brauchen, die ein Licht am Horizont brauchen an das sie sich klammern können, weil sie sehen, dass sie nicht allein sind sondern repräsentiert werden.
Der jeweilige Gott ist für die Gläubigen das höchste Wesen. Ergo sollen Frauen das höchste Wesen sein, somit auch über Männern. Ein Geschlecht über das jeweils andere stellen= Sexismus.

Teewurst

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Montag, 6. August 2018, 20:53

Das Lied das du zB verlinkt hast ist kein Sexismus sondern fällt in die erste und 2. Kategorie. Es ist dazu gedacht, diskriminierten Frauen, Frauen die sich für ihr Geschlecht schämen etc. Mut und Hoffnung zu geben, dass sie so viel wert sind wie Männer und sich nicht von der Diskriminierung unterkriegen lassen sollen (so meine Interpretation.) Es ist kein Hasslied, es ist ein Liebeslied für diejenigen, die Liebe brauchen, die ein Licht am Horizont brauchen an das sie sich klammern können, weil sie sehen, dass sie nicht allein sind sondern repräsentiert werden.
Der jeweilige Gott ist für die Gläubigen das höchste Wesen. Ergo sollen Frauen das höchste Wesen sein, somit auch über Männern. Ein Geschlecht über das jeweils andere stellen= Sexismus.

Dann ist das Christentum ja auch sexistisch weil Gott als Mann portraitiert wird :muschel:
Vielleicht kann mans auch so auslegen dass Gott beides ist weil er ja das Alpha und das Omega ist und somit die Münze zwei Seiten hat :muschel:

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Bubbles

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Montag, 6. August 2018, 23:19

Das Lied das du zB verlinkt hast ist kein Sexismus sondern fällt in die erste und 2. Kategorie. Es ist dazu gedacht, diskriminierten Frauen, Frauen die sich für ihr Geschlecht schämen etc. Mut und Hoffnung zu geben, dass sie so viel wert sind wie Männer und sich nicht von der Diskriminierung unterkriegen lassen sollen (so meine Interpretation.) Es ist kein Hasslied, es ist ein Liebeslied für diejenigen, die Liebe brauchen, die ein Licht am Horizont brauchen an das sie sich klammern können, weil sie sehen, dass sie nicht allein sind sondern repräsentiert werden.
Der jeweilige Gott ist für die Gläubigen das höchste Wesen. Ergo sollen Frauen das höchste Wesen sein, somit auch über Männern. Ein Geschlecht über das jeweils andere stellen= Sexismus.

Dann ist das Christentum ja auch sexistisch weil Gott als Mann portraitiert wird :muschel:
Vielleicht kann mans auch so auslegen dass Gott beides ist weil er ja das Alpha und das Omega ist und somit die Münze zwei Seiten hat :muschel:

Als Christ kann ich bezeugen, dass letzteres eher zutrifft. Gott wird im Christentum als geschlechtsloses, spirituelles Wesen betrachtet. Die Tatsache, dass in der deutschen Sprache das Wort "Gott" mit "der" beginnt, ist das gleiche Problem, dass viele Schulen mit dem Wort "Schüler" haben. Es kann nämlich sowohl ein neutraler Begriff sein, für einen Schüler, dessen Geschlecht wir nicht wissen oder einen spezifisch männlichen Schüler, während "Schülerin" ein eigenes Wort ist.

Trotzdem kann ich MaxKopf nicht zustimmen, da Ariana Grandes Lied nicht sexistisch ist. Der Titel ist sogesehen nur eine Überbrückung für ihr Ziel, Frauen aufzubauen. Sie will damit auf keinen Fall sagen, dass Frauen besser sein als Männer. Sich über einen Songtitel aufzuregen ist ja wohl das retardedste, was ich je gehört hab.

Bubbles

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Dienstag, 7. August 2018, 00:57

Ist mir jetzt eigentlich zu mühselig auf jedes Argument eine Antwort zu schreiben. Es gibt Disproof für einige der Argumente von Teewurst, die mittlerweile eigentlich Common Sense sein sollten. Andere Dinge sind deutlich verzweigter als ein simples "bUt WhItE pRiViLeGe". Solche Misconceptions entstehen allerdings nur, wenn man sich erst gar nicht darum bemüht tatsächliche Daten rauszusuchen, sondern Schlussfolgerungen zieht aus Sachen, die einem erzählt werden, von denen man denkt es sei Fakt. Oft werden dabei die Situationen, die in der Gesellschaft hauptsächlich Männer benachteiligen, außer Acht gelassen (wozu auch Gefährund am Arbeitsplatz gehört).

Ich persönlich habe natürlich keine direkte Erfahrung mit Behandlung am Arbeitsplatz, doch bereits in der Schule wird deutlich, dass manche Lehrer es für nötig halten, den Mädchen bessere Noten, einfachere Übungen, etc. zu geben. Beispiele dafür wären eine Schülerin aus unserem Kurs, die sehr schüchtern ist und kaum den Mund öffnet, in einem mündlichen Fach eine 2 erhält. Ein Französisch-Lehrer gab den Mädchen seines Kurses am Ende des Schuljahres Eis aus, während er den Jungs sagte, sie müssten selbst bezahlen. Dazu kommt, dass bei einer Übung im Sportunterricht, die Mädchen für eine gute Note in 15 Minuten 1800m laufen müssen, während die Jungs für eine gute Note 2500m laufen müssen. Keine Rücksicht wurde beispielsweise auf einen Jungen aus meiner Klasse genommen, der Diabetes hat und deswegen eine schlechte Note bekommen hat.

Es ist deutlich, dass Frauen heutzutage sein können, was sie wollen. Der Regierungschef Deutschlands ist eine Frau, in Großbrittanien gibt es Artikel, die beschreiben, dass die 5 machtvollsten Personen des Landes Frauen sind. Natürlich gab es Diskriminierung geschichtlich und auch heutzutage existieren nunmal Leute, die diesen Diskriminierungen nachgehen. Das heißt allerdings nicht, dass es sexistisch von einem Land ist, kein weibliches Oberhaupt zu wählen. Das folgende Video ist eine großartige Zusammenfassung dieser Punkte, die (wie am Ende des Videos erwähnt wird) annerkennt, dass beide Seiten in unserer Gesellschaft mit deitlichen Problemen zu kämpfen haben. Ich bitte darum, das ganze Video zu sehen, sollte man antworten.



Ein Punkt den ich noch für besonders nenneswert halte, ist die Tatsache das männlichen Personen in der heutigen Gesellschaft in Diskussionen wie diesen der Mund verboten wird, da sie sich angeblich selbst in der privilegierten Position befinden. Anders herum wäre es dennoch (zu Recht) unerhört, einer Frau den Mund in einer solchen Diskussion zu verbieten, aufgrund der Tatsache, dass sie eine Frau ist. Was die Frauen in dieser Situation zu sagen haben, wird praktisch über die Aussagen der Männer gestellt. Ich bin froh, dass es Frauen gibt, die sich trotzdem mit Statistiken, Fakten und mehreren Aussagen auseinandersetzen und daraus Schlüsse ziehen, anstatt zu sagen, man sei ein Sexist, sollte man die Diskriminierung der Frauen je anzweifeln.

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