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Deutschi

So fett wie Pony³

  • »Deutschi« ist männlich

Beiträge: 250

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61

Dienstag, 25. August 2020, 00:17

Fühlt sich komsich an, das mit 14 Jahren schon zu schreiben....

Nein, Kinder möchte ich nicht bekommen. Ich finde Kinder nur nervig. Im extrem jungen Alter (1-ca 3) brauchen die Aufmerksamkeit ihen Ende. Und dort ist die Mutter besoders wichtig. Im Alter 4-5 lässt das Ganze vermutlich nach. Ab 6 wäre das Kind den halben Tag weg. Und das immer so weiter bis zum Alter, wo plötzlich die Lebenslust verloren geht und die Pubertät im Kopf beginnt. Keine Lust auf Nervensegen zu Hause, so eine wie ich es bin. Der ganze Stress wäre zu viel für mich.
Und dann irgendwann verlassen sie dich, ziehen weg und du bist trotz des ganzen Ärgers wegen ihnen traurig.

Ernsthaft: Das Gefühlschaos möchte ich nicht ereben.
Was ich allerdings gerene hätte: Eine Hauskatze, welche nur drinnen lebt.

62

Sonntag, 2. Januar 2022, 21:10

Kinder sind zwar nervig und Babys brauchen ständig jemanden der ihre Windeln wechselt aber sie sind die Zukunft. Die nächste Generation muss wachsen. Und vielleicht wird sie sogar besser als die vorherige und die vorherige und die vorherige und die vorherige und die vorherige und die vorherige etc.

Es kann nur besser werden.

63

Donnerstag, 31. März 2022, 14:50

Man kann auch als Übung ein „Mehlbaby“ pflegen. Ihr nehmt einfach einen Beutel Mehl, zeichnet ein Gesicht darauf und behandelt es wie ein echtes Baby. Und wenn euer „Mehlbaby“ noch heil ist dann bist du bereit für ein Baby.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JumanjiJumanji« (13. September 2023, 22:39)


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Nerymon

♡♡♡ Morgi ♡♡♡

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64

Montag, 4. Juli 2022, 15:30

Nachdem ich mich hier vor einigen Jahren noch pro Kinder geäußert habe, bin ich mir inzwischen sicher, dass ich keine möchte.

Ich hatte kürzlich eine biochemische Schwangerschaft (ungeplant) und habe mich dabei auch intensiv mit dem Gedanken auseinandergesetzt, was ich getan hätte, wenn die Schwangerschaft intakt gewesen wäre und kam zu dem Entschluss, dass ich es mir einfach nicht vorstellen kann. Schon wegen meiner psychischen Verfassung, aber auch ansonsten. Auch wenn mein Freund meint, er würde mich so gut es geht unterstützen und mir möglichst alles abnehmen was geht... und er an sich schon gerne Kinder hätte. Ich sehe mich nicht als Mutter und glaube nicht, dass ich diese Verantwortung tragen könnte.

Meine Schwester hat erst ein Kind bekommen und ich glaube ich bin einfach lieber nur Tante. :/o:

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65

Mittwoch, 13. September 2023, 16:04

ME-L Techrap alle Runden VBT Elite 2016

Dachte, das wär der Test, ich schreib später was zu dem Topic

Also, ich bin jetzt nicht so scharf auf die Viecher. Wenn son kleines Ding erst mal auf der Welt strandet, würde ich das sicher anders sehen, aber ich habe momentan keine Veranlassung, Kinder in die Welt zu setzen. Ich bin zufrieden mit mir selbst und sowieso schon mehr als ausgelastet damit, mein Leben zu organisieren. Bezüglich der Frage, ob mein Partner Nachwuchs bekommen würde, ob wir ein Kind adoptieren bzw. ob ich mich auch ohne Partner um ein Kind kümmern könnte, bin ich auch gar nicht festgelegt. Ich würde es nicht kategorisch ausschließen wollen, aber Stand jetzt tendiere ich ganz klar zu Nein

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dr. Peter Lankton« (13. September 2023, 18:02)


Danny8247

Walther der Dog von der Elbe

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66

Sonntag, 21. Januar 2024, 23:10

Zur Zeit habe ich keine Kinderwunsch, und ich sehe auch nicht, dass sich das bald ändert (ein paar Jahre können wir uns ja zumindest noch Zeit lassen, dann müssen wir uns aber langsam entscheiden :D)

Je mehr ich von Leuten umgeben bin, die Kinder haben, desto abschreckender wirkt das Leben mit Kindern auf mich. Gefühlt haben Eltern mit kleinen Kindern nichts anderes mehr, worüber sie sich unterhalten, was natürlich daran liegt, dass ein Kind die volle Aufmerksamkeit braucht und man deshalb kaum mehr Zeit für sich selbst oder für das Leben zu zweit hat. Ich habe das Gefühl, man lebt dann eine Weile lang nur noch für das Kind und nicht mehr so richtig für einen selbst, und das kann ich mir aktuell einfach nicht vorstellen. Es gibt noch viel, was ich mit Dance zusammen erleben will, und was mit Kindern nur sehr schwer umzusetzen ist, z.B. längere Reisen. Außerdem habe ich ja in anderen Threads bereits erwähnt, dass ich gerne auch mehr soziale Kontakte hätte, und gleichzeitig will ich ja auch viel mit Dance zu zweit unternehmen, und beides würde bei einem Kind halt nur noch schwer möglich sein.

Es gibt natürlich ein paar Dinge, die auch dafür sprechen, so hat man ja sicher auch viele schöne Momente mit einem Kind und es ist bestimmt toll, es aufwachsen zu sehen. Außerdem hat man damit auch ein wenig das Gefühl, etwas von einem wird auch dann weiterleben, wenn man eines Tages nicht mehr da ist, und das wäre irgendwo auch etwas tröstlich für mich, der ja mit der Vergänglichkeit ein wenig zu kämpfen hat.

Ich finde allerdings, dass die Nachteile insgesamt überwiegen, und selbst wenn die Vorteile überwiegen würden, will ich nur dann ein Kind haben, wenn ich auch zu 100 % dazu bereit wäre und dahinterstehen würde, und zur Zeit sieht es definitiv nicht danach aus.

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67

Sonntag, 21. Januar 2024, 23:18

Mir reicht es schon, wenn in Teams-Meetings ständig die Kinder vor die Kameras gezerrt werden und die Besprechungen fünf Minuten länger dauern, weil ja alle unbedingt kommentieren müssen, wie süß die Kinder doch wären. Und ich werde auch nie begreifen, warum alle bei den Vorstellungsrunden immer erwähnen müssen, wie viele Kinder sie haben. Also ja, es ist ein elementarer Bestandteil in ihren Leben, aber für mich persönlich ist nur relevant, wie sie heißen, welches Alter sie haben und was genau sie für Aufgaben im Unternehmen verrichten. Ich denke da schlicht.

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Scheißhaufen

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68

Donnerstag, 4. Dezember 2025, 10:36

deine begründung für den nicht-kinderwunsch ist halt vollkommen sinnlos
aber darauf antworte ich morgen

auch wenn es mittlerweile schon 7 jahre ist, aber holle: mich würde tatsächlich legit deine meinung diesbezüglich immer noch interessieren.
welchen haken hatte meine begründung, wenn du schreiben magst?

69

Donnerstag, 4. Dezember 2025, 18:40

also die begründung war dass wir überbevölkert sind und wegen der umweltverschmutzung? ich check auch nicht ob die kinder die du nicht hättest nen schlechten einfluss auf die erde hätten oder ob die kinder unweigerlich ein scheißleben hätten

Scheißhaufen

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70

Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19:01

jo, wie gesagt, der post von mir ist schon 7 jahre alt. damals war ich noch naiver und total in diesem überbevölkerung/umwelt-mindset drin und das hat meine sicht damals extrem geprägt. für mich war das logisch: global wächst die bevölkerung weiter, viele regionen sind jetzt schon am limit, und jedes zusätzliche leben bedeutet eben über jahrzehnte ressourcenverbrauch. und gerade wir im westen verbrauchen im schnitt einfach richtig viel, also deutlich mehr als der großteil der welt. das war für mich damals ein weiterer punkt, weil ein kind hier bei uns nun mal automatisch einen viel größeren ökologischen fußabdruck hätte als in vielen anderen ländern.

mir war aber auch damals schon bewusst, dass deutschland eine niedrige geburtenrate hat und wir hier eigentlich kinder bräuchten. nur war mein persönlicher fokus einfach eher auf dem globalen blick als auf der deutschen bevölkerungspolitik. also nicht "hier sollten keine kinder geboren werden", sondern mehr: ich war mir nicht sicher, ob ich selbst ein kind in eine welt setzen will, die global gerade ziemlich chaotisch aussieht.

ganz ehrlich: ich weiß einfach nicht, wie die welt in 40, 60 oder 80 jahren aussehen wird. gerade jetzt wirkt vieles so, als könnte es eher in eine unangenehme richtung gehen. mir ist bewusst, dass wir aktuell den höchsten lebensstandard aller zeiten haben, aber genau das heißt eben auch nicht, dass das so bleibt. sowas kann und wird auch schneller den bach runtergehen, als man denkt. ich hatte in der zeit so eine leicht misanthrope phase. nicht hardcore, aber schon so ein mindset a la "menschen sind das problem". ich war da voll empfänglich für so einstellungen/aussagen wie "ohne menschen ginge es dem planeten besser", "wir sind der krebs/virus der erde" oder "die menschheit ist die schlimmste spezies überhaupt", die man häufig so antrifft. (na ja, heute weiß ich, dass das alles sehr verkürzt und emotional aufgeladen ist, aber damals hat sich das für mich total logisch und konsequent angefühlt.)

(einiges von meinem früheren argument klingt rückblickend vielleicht ein bisschen heuchlerisch, weil ich selbst im alltag wahrlich nicht so krass ökologisch lebe, wie ich es vermutlich sollte.)

heute sehe ich das alles wesentlich differenzierter. ich schließe kinder für mich nicht mehr kategorisch aus, aber ich bin immer noch unsicher. inzwischen aber eher aus persönlichen gründen wie: kann ich überhaupt die stabilität bieten, die ein kind braucht? wie sieht's mental aus, finanziell, zeitlich? diese fragen stehen für mich inzwischen viel mehr im vordergrund als die damaligen "große weltlage"-gründe.

Dieser Beitrag wurde bereits 13 mal editiert, zuletzt von »Scheißhaufen« (4. Dezember 2025, 20:02)


71

Freitag, 5. Dezember 2025, 16:38

also zunächst mal finde ich es ja nicht schlecht, wenn man sich gedanken machen will, ob man kinder zeugt. sowohl für das eigene als auch insbesondere für das wohl der kinder.

ich find halt von allen gründen, die man so für das nicht-zeugen von kindern haben kann, den zustand der welt am wenigsten logisch. also ja, ich glaub auch dass die welt als gesamtes so in 20-50 jahren ein (sehr) viel ungemütlicherer ort sein wird als heute. aber ich sag's mal so: das hat die menschen noch nie aufgehalten und sollte sie auch nicht aufhalten
also ich würd jetzt auch kein kind zeugen, wenn die unmittelbare gefahr besteht, dass es den hungertod stirbt, aber nur weil ein palästinenser jetzt keine kinder zeugen sollte, heißt das nicht, dass nicht irgendwann kinder wieder für den neuaufbau benötigt werden. eine scheißwelt kann ohne menschen halt auch nicht besser werden und dafür braucht es am besten möglichst viele gute menschen, und wenn man da durch seine erziehung was dazu beitragen kann, ist das doch was gutes

und was deine schuld anbelangt: überbevölkerung ist weit davon entfernt unser größtes problem zu sein und der ökologische fußabdruck ist literally eine erfindung der ölkonzerne um die verantwortung elegant von sich selbst wegschieben zu können

selbstverständlich hat die erde mehr als genug platz um noch weitere millarden menschen aufnehmen zu können. bestimmte länder afrikas haben nur sehr begrenzte ökonomische kapazitäten (arbeitsplätze), die einer hohen geburtenrate diametral entgegenstehen. geburtenrate ist aber ein weitestgehend sich selbst regulierendes system. das heißt die geburtenrate ist dort so hoch gerade weil die ökonomischen kapazitäten gering, das politische system instabil und daher die staatliche versorgung so gering ist. bei besserem lebensstandard verringert sich die geburtenrate. selbstverständlich ist das kein kleines problem, das problem entspringt aber keiner natürlichen menschlichen fortpflanzungsentwicklung, die ihre kapazitäten schon längst überschritten hätte, sondern findet ihre wurzel im globalen kapitalismus und seiner auswirkungen auf die wettbewerbsfähigkeit afrikanischer länder. wieviel kinder du machst ist der wettbewerbsfähigkeit afrikanischer länder obviously scheißegal

und falls das mit dem ökologischen fußabdruck nicht deutlich genug war: es ist ebenfalls scheißegal, was du machst. wenn sich die weltbevölkerung von heute auf morgen halbieren würde, würden energiekonzerne vielleicht nur halb so viel öl pumpen und wälder roden und es würde nur halb so viel (plastik)müll in unseren meeren versinken, aber guess what, es würde trotzdem stattfinden, weil alles billiger ist als nachhaltig zu produzieren. das problem ist nicht, dass es so viele menschen gibt, dass es so schrecklich teuer wäre grün zu produzieren und dass es deswegen nicht gemacht wird. konzerne wollen geld verdienen und davon möglichst viel.

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